Krusader

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Krusader
User-krusader.svg
Bildschirmphoto
Das Hauptfenster von Krusader (Version 2.0.0)
Basisdaten
Entwickler die „Krusader-Krew“
Aktuelle Version 2.0.0
(11. April 2009)
Aktuelle Vorabversion 2.4.0-beta3
(21. Oktober 2012)
Betriebssystem unixartige (Linux und andere), eine Windows-Version ist in Arbeit
Programmier­sprache C++
Kategorie Dateimanager
Lizenz GPL (Freie Software)
Deutschsprachig ja
www.krusader.org

Der Krusader ist ein Dateimanager mit vielen Extras für die KDE Software Compilation 4. Er arbeitet mit einer zweispaltigen Ansicht nach Vorbild des Midnight Commanders (ähnlich dem Windows-Programm Total Commander). Krusader unterstützt Linux, Solaris und andere Unix-Systeme. Das Programm wird unter der GNU General Public License verteilt und ist bislang vom offiziellen Server über 735.000 mal heruntergeladen worden,[1] dazu gehört es zum Paketumfang praktisch jeder namhaften Linux-Distribution.

Funktionsumfang[Bearbeiten]

Krusader bietet alle üblichen Dateimanagerfunktionen in einer zweispaltigen Ansicht, unterstützt diverse Archivformate (etwa tar, ZIP, bzip2, gzip, RAR, ACE, ARJ, LHA, RPM), FTP, das Synchronisieren von Verzeichnissen, das Vergleichen von Dateiinhalten u. a. Weiterhin enthält der Krusader einen integrierten Betrachter/Editor. Durch die Aktionen (engl. User Actions) kann die Funktionalität des Dateimanagers erweitert werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Projekt Krusader wurde im Mai 2000 von Shie Erlich und Rafi Yanai begründet, um eine Art Total Commander für Linux zu schaffen. Shie und Rafi entschieden sich dafür, das Programm mit dem Qt-Toolkit unter KDevelop zu schreiben. Krusader-M1 (Milestone 1) war der erste Vorschauversion für KDE2 (Kleopatra 1.91). Mitte 2005 zählte das Krusader-Entwicklungsteam („Krusader Krew“) rund zehn Mitglieder.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Krusader – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Projektdateien auf sourceforge.net, abgerufen am 15. September 2012