Kryoskopische Konstante

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Die kryoskopische Konstante ist eine Messgröße aus der physikalischen Chemie. Sie gibt an, um welche Temperatur (in Kelvin) sich der Schmelzpunkt einer Lösung gegenüber dem des reinen Lösemittels verringert (Schmelzpunkts- bzw. Gefrierpunktserniedrigung), wenn man 1 mol einer nicht flüchtigen Substanz in 1 kg des reinen Lösemittels löst.

Die kryoskopische Konstante lässt sich nach folgender Formel berechnen:

 E_n = \frac {M_n \cdot R \cdot T^2} {\Delta_m h}

Der Wert der Konstante für Wasser ist 1,853 K·kg/mol.[1]

Über die kryoskopische Konstante lässt sich durch Kryoskopie (etwa nach Beckmann) die molare Masse eines löslichen Stoffes aus der Gefrierpunktserniedrigung bestimmen.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gordon Aylward, Tristan Findlay: SI Chemical Data, Sweden, John Wiley & Sons, 2002, 5. Ausgabe, ISBN 0-470-80044-5.
  2. Otto-Albrecht Neumüller (Herausgeber): Römpps Chemie Lexikon, Frank’sche Verlagshandlung, Stuttgart, 1983, 8. Auflage, S. 2650−2651, ISBN 3-440-04513-7.