Krzęcin (Powiat Choszczeński)

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Krzęcin
Wappen der Gmina Krzęcin
Krzęcin (Polen)
Krzęcin
Krzęcin
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Landkreis: Choszczno
Gmina: Krzęcin
Geographische Lage: 53° 5′ N, 15° 29′ O53.08138888888915.49Koordinaten: 53° 4′ 53″ N, 15° 29′ 24″ O
Höhe: 70 m n.p.m
Einwohner:

747

Postleitzahl: 73-231
Telefonvorwahl: (+48) 95
Kfz-Kennzeichen: ZCH
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 160: Suchań - Dobiegniew,
Abzweig: Smoleń
Schienenweg: Bahnstrecke Poznań–Szczecin,
Bahnstation: Słonice
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 27 Ortschaften
11 Schulzenämter
Fläche: 140,3 km²
Einwohner:

3780
(31. Dez. 2010) [1]

Bevölkerungsdichte: 27 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3202042
Verwaltung (Stand: 2011)
Bürgermeister: Krzystof Żuchowski
Adresse: ul. Tylna 7
73-231 Krzęcin
Webpräsenz: www.krzecin.pl

Krzęcin (deutsch Kranzin) ist ein Dorf mit Sitz einer Landgemeinde in der polnischen Woiwodschaft Westpommern und gehört zum Powiat Choszczeński (Arnswalde).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographische Lage

Krzęcin liegt an einer Nebenstraße, die durch den südöstlichen Teil des Powiat Choszczeński verläuft und Smoleń (Karlsburg) an der Wojewodschaftsstraße 160 (Suchań (Zachan) - Dobiegniew (Woldenberg)) mit Chłopowo (Schwachenwalde) nahe der Grenze zur Woiwodschaft Lebus verbindet. Im Dorf Krzęcin kreuzt sie eine west-östliche Verbindungsstraße von Pełczyce (Bernstein) nach Zieleniewo (Sellnow).

Bahnstation ist das zwei Kilometer östlich gelegene Słonice (Kleeberg) an der Bahnstrecke Poznań–Szczecin.

[Bearbeiten] Ortsname

Die deutsche Ortsbezeichnung Kranzin findet sich nur hier. Der polnische Name Krzęcin kommt noch einmal in der Woiwodschaft Kleinpolen vor.

[Bearbeiten] Dorf Krzęcin (Kranzin)

[Bearbeiten] Geschichtliches

Eebenso wie die Nachbarorte Schönfeld (polnisch: Żeńsko) und Schwachenwalde (Chłopowo) gab es Kranzin bereits um 1300. Bis 1945 gehörte das Dorf zum Landkreis Arnswalde, von 1816 bis 1939 zum Regierungsbezirk Frankfurt der preußischen Provinz Brandenburg, von 1939 bis 1945 im Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen der Provinz Pommern. Mit den Gemeinden Augustwalde (polnisch: Rębusz), Hitzdorf (Objezierze), Schwachenwalde (Chłopowo) und Sophienhof (Przybysław) bildete Kranzin den Amtsbezirk Schwachenwalde im Amtsgerichtsbereich Arnswalde (Choszczno).

Im Jahre 1910 waren in Kranzin 1.007 Einwohner registriert, 1925 waren es 1.081, und ihre Zahl sank bis 1933 bzw. 1939 auf 786.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region im Frühjahr 1945 von der Roten Armee erobert. Anschließend wurde der deutsche Ort Kranzin unter dem Namen Krzęcin unter polnische Verwaltung gestellt. In der Folgezeit wurde die deutsche Zivilbevölkerung aufgrund der so genannten Bierut-Dekrete aus der gesamten Region vertrieben. Kranzin wurde in das Powiat Choszczeński der Woiwodschaft Westpommern (bis 1998 Woiwodschaft Landsberg) eingegliedert.

[Bearbeiten] Kirche

Vor 1945 bildete Kranzin, dessen Kirche aus dem Jahre 1910 stammt, ein Kirchspiel mit den Orten Baumgarten (Probolno), Friedrichshof, Grieses Bauernhof, Hochland (Wyszyna), Ludwigswunsch (Sobolewo), Marienhof Mühle, Schäferei Vorwerk, Wilhelmshof und Ziegelei. Es gehörte zum Kirchenkreis Arnswalde in der Kirchenprovinz Brandenburg der evangelischen Kirche der Altpreußischen Union.

Seit dem 11. Mai 2000 besteht in Krzęcin eine katholische Pfarrei, die den gleichen Namen wie den der Pfarrkirche Św. Jana Chrzciciela (Johannes der Täufer) trägt. Sie gehört zum Dekanat Choszczno (Arnswalde) im Erzbistum Stettin-Cammin der Katholischen Kirche in Polen. Hier lebende evangelische Kirchenglieder sind dem Pfarramt in Gorzow Wielkopolski (Landsberg a.d. Warthe) in der Diözese Breslau der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen zugeordnet. Kirchort ist Barlinek (Berlinchen).

[Bearbeiten] Gmina Krzęzin

[Bearbeiten] Allgemeines

Die Lage der Gmina Krzęcin im Powiat Choszczeński

Die Landgemeinde Krzęcin umfasst eine Fläche von 140,27 km², was 10,6 % der Gesamtfläche des Powiat Choszczeński entspricht. Die Gemeinde zählt 3.766 Einwohner, von denen 744 im Zentralort Krzęcin leben.

Die Gmina Krzęcin gehört zum Powiat Choszczeński (Kreis Arnswalde) in der Woiwodschaft Westpommern und war von 1975 bis 1998 ein Teil der Woiwodschaft Landsberg. Der Süden der Gemeinde grenzt an den Powiat Strzelecko-Drezdenecki (Kreis Friedeberg-Driesen) in der Woiwodschaft Lebus.

Im Gemeindegebiet gilt die einheitliche Postleitzahl 73-231.

Nachbargemeinden der Gmina Krzęzin sind:

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Zur Gmina Krzęcin gehören 27 Ortschaften, die elf Ortsteilen (Schulzenämtern) zugeordnet sind:

  • Ortsteile:
  • Chłopowo (Schwachenwalde)
  • Granowo (Granow)
  • Kaszewo (Heinrichswalde)
  • Krzęcin (Kranzin)
  • Mielęcin (Marienhof)
  • Nowy Klukom (Neu Klücken)
  • Objezierze (Hitzdorf)
  • Przybysław (Sophienhof)
  • Rakowo (Raakow)
  • Słonice (Kleeberg)
  • Żeńsko (Schönfeld)

.

  • Übrige Ortschaften: Boguszyce, Bukowno (Richardshof), Grzywacz (Griese), Kolonia Czwarta, Kolonia Piąta, Ligwiąca, Pluskocin (Freudenberg), Potoczna, Prokolno (Baumgarten), Sierosławiec, Smużyk, Sobieradz, Sobolewo (Ludwigswunsch), Sowiniec (Freudenberg Ost), Wężnik (Hammermühle) und Wyszyna (Hochland).

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Straßen

Durch den Nordostrand der Gemeinde verläuft die Woiwodschaftsstraße 160, die Suchań (Zachan) und Dobiegniew (Woldenberg) verbindet. Die Gemeinde selbst wird von zwei Nebenstraßen erschlossen, die Stare Klukom (Alt Klücken) und Chłopowo (Schwachenwalde) einerseits und Zieleniewo (Sellnow) und Pełczyce (Bernstein) andrerseits verbinden und sich in Krzęcin kreuzen.

[Bearbeiten] Schienen

Seit 1847 besteht eine Bahnlinie zwischen Stargard Szczeciński (Stargard in Pommern) und Dobiegniew (Woldenberg), die heute zur Staatsbahnlinie 351 Stettin - Posen erweitert ist. An dieser Strecke liegt die einzige Bahnstation der Gmina Krzęcin, nämlich Słonice (Kleeberg).

[Bearbeiten] Partnerschaften

  • Franzburg, Stadt in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland)
  • Randowtal, Gemeinde in Brandenburg (Deutschland).

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Weblink

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 10. August 2011.
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