Krzysztof Urbański

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Krzysztof Urbański (* 1982 in Pabianice, Polen) ist ein polnischer Dirigent.

Leben[Bearbeiten]

Urbański schloss 2007 die Fryderyk-Chopin-Musikuniversität in Warschau ab. Im selben Jahr wurde er stellvertretender Dirigent beim Warschauer Philharmonischen Orchester und gewann den ersten Preis beim Internationalen Dirigenten-Wettbewerb in Prag. 2010 trat Urbański seine Stelle als Chefdirigent des Trondheim Symfoniorkester Trondheim, Norwegen, an. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist er ferner Musikdirektor des Indianapolis Symphony Orchestra.

Urbański arbeitete in den vergangenen Jahren mit den verschiedensten nationalen Orchestern in Polen zusammen, so zum Beispiel mit der Sinfonia Varsovia und dem Rundfunksymphonieorchester in Kattowitz. Ein Beispiel für seine internationalen Auftritte ist die Arbeit mit dem NDR Sinfonieorchester in Hamburg, wo er im Herbst 2010 Krzysztof Pendereckis Threnodie für die Opfer von Hiroshima dirigierte. Sein Debüt in den USA gab er ebenfalls im Jahre 2010 beim Grant Park Festival in Chicago, bei welchem er unter anderem das Orchesterkonzert von Witold Lutosławski dirigierte. Im Oktober 2010 dirigierte er das hr-Sinfonieorchester in Frankfurt am Main[1]. Es folgten Engagements u.a. beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Münchner Philharmonikern, Göteborger Symphoniker, Bamberger Symphoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Chicago Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Sinfonia Varsovia, Wiener Symphoniker, London Philharmonia und beim London Symphony Orchestra.[2] Im Mai 2014 debütierte er bei den Berliner Philharmonikern, nachdem er bereits 2012 eine Einladung abgeschlagen hatte.[3]

Die Jacobs School of Music der Indiana University berief Urbański zum Wintersemester 2011/2012 zum außerordentlichen Professor im Fach Orchester-Dirigent.

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. FAZ vom 5. Oktober 2010, Seite 39: Temperament und Spürsinn
  2. http://krzysztofurbanski.com/kalendarz_d.html
  3. Interview http://www.digitalconcerthall.com/de/interview/17009-5