Ktiš

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Ktiš
Wappen von ????
Ktiš (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Prachatice
Fläche: 3718 ha
Geographische Lage: 48° 55′ N, 14° 7′ O48.91805555555614.123888888889762Koordinaten: 48° 55′ 5″ N, 14° 7′ 26″ O
Höhe: 762 m n.m.
Einwohner: 524 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 383 01 - 384 03
Kfz-Kennzeichen: C
Verkehr
Straße: ZbytinyBrloh
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 8
Verwaltung
Bürgermeister: Ilona Mikešová (Stand: 2007)
Adresse: Ktiš 11
384 03 Ktiš
Gemeindenummer: 550329
Website: www.ktis.cz
Gemeinde Ktiš

Ktiš (deutsch Tisch) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt 15 Kilometer südöstlich von Prachatice und gehört zum Okres Prachatice.

Geographie[Bearbeiten]

Ktiš befindet sich am Nordrand des Truppenübungsplatzes Boletice. Der Ort befindet sich im östlichen Böhmerwald am Übergang zum Blanský les. Im Südosten erhebt sich der Bulový (952 m); auf dem Militärgelände liegen im Süden der Velký Plešný (1066 m) und im Südwesten der Chlum (1191 m). Nordöstlich liegen die Reste der Burg und des Klosters Kuklov. Südlich liegen auf dem Truppenübungsplatz die Überreste des früheren Ortsteils Sádlno (Zodl).

Nachbarorte sind Příslop im Norden, Smědeč im Nordosten, Kuklov, Brloh und Dobročkov im Osten, Březovík im Südosten, Ktišský Mlýn im Süden, Mackova Lhota und Tisovka im Südwesten, Miletínky im Westen sowie Záhoří im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Existenz der Kirche St. Bartholomäus ist seit 1310 überliefert. Der Ort Ktiš wurde 1395 auf den Gütern des Klosters Sancta Corona gegründet. Nach der Zerstörung des Klosters durch die Hussiten im Jahre 1420 erhielt Ulrich II. von Rosenberg die gesamten Besitzungen des Klosters von Kaiser Sigismund als Pfandschaft.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Ktiš besteht aus den Ortsteilen Březovík (Oxbrunn), Dobročkov (Dobrusch), Ktiš (Tisch), Ktiš-Pila, Miletínky (Paulus), Smědeč (Groß Zmietsch), Smědeček (Klein Zmietsch) und Tisovka (Neuberg) sowie der Ortslage Mackova Lhota (Mosetstift). Im Gebiet der Gemeinde liegen die aufgelassenen Ortschaften Křížovice (Krisowitz), Ktiška (Lichteneck), Nový Křišťanov und Stará Huť (Althütten).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche St. Bartholomäus, seit 1310 belegt, zwischen 1687 und 1690 durch Giovanni Canevala barockisiert.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ktiš – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)