Kuhn Ø

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Kuhn Ø
Gewässer Grönlandsee
Geographische Lage 74° 53′ N, 20° 15′ W74.883333333333-20.251130Koordinaten: 74° 53′ N, 20° 15′ W
Kuhn Ø (Grönland)
Kuhn Ø
Länge 38,5 km
Breite 27,5 km
Fläche 634 km²
Höchste Erhebung Schwarze Wand
1130 m
Einwohner (unbewohnt)

Kuhn Ø (deutsch: „Kuhn-Insel“) ist eine unbewohnte Insel vor der Ostküste Grönlands in der Grönlandsee. Administrativ gehörte sie bis Ende 2008 zur Provinz Tunu/Østgrønland („Ostgrönland“), seit 2009 gehört sie zum gemeindefreien Gebiet des Nordost-Grönland-Nationalparks.

Geografie[Bearbeiten]

Die Insel liegt in der Hochstetterbucht nordwestlich der Halbinsel Wollaston Forland und ist von dieser durch den Lindeman Fjord getrennt. Hinter dem an der schmalsten Stelle nur wenig mehr als einen Kilometer breiten Fligely Fjord im Westen liegt das Thomas Thomsen Land. In Nord-Süd-Richtung, zwischen Kap Mosle und Kap Hamburg, ist die Insel 38,5 km lang, zwischen Kap Givagt im Westen und Kap Maurer im Osten 27,5 km breit. Die Fläche der Insel beträgt 634 km².[1] Sie ist gebirgig und erreicht in der Schwarzen Wand eine Höhe von 1130 m.[2] Von Nordosten her schneidet sich die Bastiansbucht tief in die Insel ein.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kuhn-Insel wurde 1869 von der Zweiten Deutschen Nordpolarexpedition entdeckt und nach dem österreichischen Kriegsminister Franz Kuhn von Kuhnenfeld benannt.[3] Leiter der Expedition mit dem Schraubendampfer Germania und der Schonerbrigg Hansa war Carl Koldewey.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Per Ivar Haug: Gazetteer of Greenland (=Til Oppslysning 15). Universitetsbiblioteket i Trondheim, Trondheim 2005. ISBN 82-7113-114-1 (englisch)
  2. Schwarze Wand. In: Anthony K. Higgins: Exploration history and place names of northern East Greenland. (= Geological Survey of Denmark and Greenland Bulletin 21, 2010). Kopenhagen 2010, ISBN 978-87-7871-292-9 (englisch), abgerufen am 28. Dezember 2013
  3. Kuhn Ø. In: Anthony K. Higgins: Exploration history and place names of northern East Greenland. (= Geological Survey of Denmark and Greenland Bulletin 21, 2010). Kopenhagen 2010, ISBN 978-87-7871-292-9 (englisch), abgerufen am 28. Dezember 2013