Kult der großen Götter

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Der Kult der großen Götter existierte in der griechischen Antike als einer von mehreren sogenannten Mysterienkulten neben der Verehrung der olympischen Gottheiten. Als wichtigstes Heiligtum der großen Götter oder Kabiren, die ausschließlich Chthonische Gottheiten sind und damit der Erde zugehören, gilt das noch recht gut erhaltene Hieron ton Megalon Theon auf der Insel Samothraki. Der Kult der großen Götter auf Samothraki war ebenso wie die Mysterien von Eleusis ein panhellenischer Kult. Als Hauptgottheit der Großen Götter kann die Große Mutter oder Kybele angesehen werden, die an verschiedenen Orten Griechenlands mit weiblichen Erdgottheiten wie Rhea, Gaia und Demeter identifiziert oder verschmolzen wurde. Bis heute sind viele Einzelheiten des Kultes geheim geblieben. Vermutlich erhoffte man sich Glück im Leben oder Erlösung in einer Welt nach dem Tode. Die meisten Einweihungen fanden bei einem Hauptfest im Sommer statt, waren aber im Gegensatz zu den Mysterien von Eleusis das ganze Jahr über möglich. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass nicht nur freie Griechen, sondern auch Nichtgriechen, Frauen, Sklaven und Kinder zu dem Kult zugelassen wurden. Zwei Stufen der Einweihung sind bekannt: 1. die niedere Myesis und 2. die höhere Epopteia. Die Einweihungszeremonien fanden nachts mit verschiedenen Altaropfern und rituellen Tänzen statt. So weit es bekannt ist, durften die Eingeweihten nicht über diese Einweihung und das entsprechende Wissen über die Mysterien der Großen Götter sprechen.

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