Kulykiw

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Dieser Artikel befasst sich mit der Siedlung städtischen Typs in der Ukraine, für Informationen zu den gleichnamigen Dörfern siehe Kulykiw (Radechiw) (Oblast Lwiw, Rajon Radechiw) oder Kulykiw (Kremenez) (Oblast Ternopil, Rajon Kremenez).
Kulykiw
(Куликів)
Wappen von Kulykiw
Kulykiw (Ukraine)
Kulykiw
Kulykiw
Basisdaten
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Rajon Schowkwa
Höhe: 257 m
Fläche: 29,25 km²
Einwohner: 3.914 (2004)
Bevölkerungsdichte: 134 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 80362
Vorwahl: +380 3252
Geographische Lage: 49° 59′ N, 24° 5′ O49.97944444444424.0775257Koordinaten: 49° 58′ 46″ N, 24° 4′ 39″ O
KOATUU: 4622755600
Verwaltungsgliederung: 1 Siedlung städtischen Typs, 2 Dörfer
Bürgermeister: Myroslawa Dsjudsja
Adresse: 80362 смт. Куликів
Statistische Informationen
Kulykiw (Oblast Lwiw)
Kulykiw
Kulykiw
i1

Kulykiw (ukrainisch Куликів; russisch Куликов/Kulikow, polnisch Kulików) ist eine Siedlung städtischen Typs im Rajon Schowkwa der Oblast Lwiw im Westen der Ukraine am Flüsschen Dumny gelegen.

katholische Kirche im Ort

Zur Siedlungsratsgemeinde zählen neben der Siedlung auch die Dörfer Kostejiw (Костеїв) und Merwytschi (Мервичі), die Entfernung zum südlich gelegenen Lemberg beträgt etwa 16 Kilometer. Bis zum 30. Juni 2005 zähltan auch die Dörfer Malyj Doroschiw und Welkyj Doroschiw zur Siedlungsratsgemeinde.

Der Ort wurde 1399 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und erhielt 1469 das Magdeburger Stadtrecht. Der Polnische König Johann III. Sobieski ließ im Ort türkische und tatarische Handwerker und Kaufleute ansiedeln, die dem Ort zu einem Handelszentrum machten. Ab 1774 gehörte das damalige Kulików bis 1918 zum österreichischen Galizien und war von 1854 bis 1867 Sitz einer Bezirkshauptmannschaft, nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zu Polen, wurde im Zweiten Weltkrieg kurzzeitig von der Sowjetunion und dann bis 1944 von Deutschland besetzt. Bereits 1887 bekam der Ort einen Eisenbahnanschluss durch den Bau eines Bahnhofs an der heutigen Bahnstrecke Lwiw–Hrebenne.

Nach dem Ende des Krieges wurde der Ort der Sowjetunion zugeschlagen, dort kam die Stadt zur Ukrainischen SSR und ist seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kulykiw – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien