Kumanovo

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Kumanovo
Куманово
Kumanova/Kumanovë
Wappen von Kumanovo
Kumanovo (Mazedonien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Mazedonien
Region: Nordosten
Koordinaten: 42° 8′ N, 21° 43′ O42.13333333333321.716666666667344Koordinaten: 42° 8′ 0″ N, 21° 43′ 0″ O
Höhe: 344 m. i. J.
Fläche: 509,48 km²
Einwohner: 108.471 (2005)
Bevölkerungsdichte: 213 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+389) 031
Postleitzahl: 1300
Kfz-Kennzeichen: KU
Struktur und Verwaltung (Stand: 2008)
Gemeindeart: Opština
Gliederung: keine
Bürgermeister: Zoran Damjanovski (SDSM)
Webpräsenz:

Kumanovo (mazedonisch Куманово, albanisch Kumanova/Kumanovë) ist eine Stadt im Norden Mazedoniens. Der Name soll sich von einer mittelalterlichen Ansiedlung der Kumanen ableiten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bevölkerung

Bei der Volkszählung 2002 wurden für die Stadt 108.471 Einwohner ermittelt. Davon waren

Bei der Volkszählung 1994 umfasste die Stadtgebiet von Kumanovo noch weitere Orte, die heute zu anderen Gemeinden gehören (z. B. Lipkovo). Von den insgesamt 94.589 Einwohnern waren 50,4% oder 47.672 Mazedonier, 37,3% oder 35.281 Albaner, 8,9% oder 8.418 Serben und 3,1% oder 2.932 Roma.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Kumanovo bildet, aufgrund seiner Metall- und Textilindustrie, ein wichtiges Industriezentrum Mazedoniens. Die Stadt Kumanovo ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Die Autobahn M1, von Veles kommend, führt westlich der Stadt vorbei und läuft weiter nach Serbien. Eine andere Bundesstraße führt nördlich der Stadt und endet über Kriva Palanka an der bulgarischen Grenze, wo sie weiter nach Sofia läuft.

Eisenbahnverbindungen der bestehen nach Skopje, Veles und Belgrad (Serbien). Rund 30 Kilometer südlich befindet sich der Flughafen Skopje.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Stadt ist von historischer Bedeutung für den mazedonischen Staat, da hier und in Prilep am 11. Oktober 1941 der Widerstand gegen den Faschismus begann, der eng mit der Nationalbewegung Mazedoniens verbunden ist.

Im Jahr 1999 fanden in Kumanovo die Waffenstillstandsverhandlungen zur Beendigung des Kosovokriegs statt, die mit dem Abkommen von Kumanovo erfolgreich abgeschlossen wurden.

[Bearbeiten] Sonstiges

Ca. 30 km nordöstlich von Kumanovo befindet sich die archäologische Sternwarte Kokino in der Nähe des gleichnamigen Ortes.

Seit dem jahr 2007 besteht eine Städtepartnerschaft mit Lefkoşa (Türkische Republik Nordzypern). Kumanovo ist damit die einzige nichttürkische Stadt, mit der der türkische Nordteil Nikosias eine Städtepartnerschaft unterhält.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Siehe auch

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