Kundalini-Meditation

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Die Kundalini-Meditation ist eine von Bhagwan Shree Rajneesh (heute Osho), einem indischen spirituellen Meister, entwickelte aktive Meditation. Spezifisch ist die schüttelnde Bewegung zu Beginn.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Charakter

Die Kundalini-Meditation zählt wie die Dynamische Meditation und die Nataraj-Meditation zu den aktiven Meditationstechniken, in denen körperliche Aktivität eine zentrale Rolle spielt. Für westlichen Menschen ist eine meditative Haltung oft schwer zu erreichen, da sie sehr außen-, erlebnis- und aktionsorientiert sind. Die Kundalini-Meditation soll sie da abholen, wo sie stehen. Stark auf Bewegung ausgerichtet, soll sie körperliche und emotionale Spannungen abbauen. Das Ziel ist es, von Aktion - also körperlicher Bewegung - zu "In-Aktion" zu gelangen, von Außenorientierung zu Innenschau - und von da zur inneren Ruhe und zur Stille.

Durch die schüttelnden Bewegungen, einem wesentlichen Charakteristikum der Kundalini-Meditation, wird laut Osho die Kraft der Kundalini, auch Schlangenkraft genannt, aktiviert. Diese Kraft wird dem Basis- oder Wurzel-Chakra zugeordnet.

[Bearbeiten] Ablauf

Die Kundalini-Meditation besteht aus vier Phasen zu je 15 Minuten, also insgesamt 1 Stunde. Chaitanya Hari (Georg Deuter) hat die Musik dafür komponiert. Sie wird oft am späten Nachmittag zum Ausklang des Tages gemacht. Im Einzelnen: Schütteln, Tanzen, Meditation und Stille.

Anschließend kann ein Erfahrungsaustausch erfolgen.

[Bearbeiten] Wirkung

Die Kundalani-Meditation soll zuerst zu erhöhter Durchblutung und Herzfrequenz, dann zu niedrigerem Blutdruck, niedrigerer Herzfrequenz, Muskelentspannung, verstärkter Alpha- und Theta-Gehirnwellen sowie gesteigerter Aufmerksamkeit führen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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