Kunsthaus Mürzzuschlag

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Das Kunsthaus Mürzzuschlag (auch kurz: kunsthaus muerz) ist ein regionales Kulturzentrum in der Industriestadt Mürzzuschlag in der Obersteiermark. Es ging aus der dem Andenken an den Schriftsteller Walter Buchebner gewidmeten Kulturgesellschaft hervor und entfaltet seine Wirksamkeit mit regionaler und überregionaler Resonanz. Das "kunsthaus muerz" versteht sich als Ort des interdisziplinären Dialoges, wobei die Sparten Musik, Literatur, bildende Kunst, Architektur, intermediale Formen und Wissenschaft im Vordergrund stehen. Seit 1994 findet sich ein Fazioli F278 Konzertflügel im Kunsthaus, der für zahlreiche CD-Aufnahmen und als Konzertinstrument genutzt wurde und wird.

Das Gebäude[Bearbeiten]

Die Klosterkirche der Franziskaner wurde ursprünglich 1648–1657 unter Einbeziehung der mittelalterlichen Stadtmauer erbaut.[1] In der Zeit des Josefinismus wurde sie aufgelassen und diente später unterschiedlichen Zwecken (Militärunterkunft, Sitz von Handwerksbetrieben, Malzdörre, Gaststätte, Tischtennishalle). Anlässlich der steirischen Landesausstellung „Sport, Sinn und Wahn“ beauftragte das Land mit Unterstützung des Bundes und Einbindung der Stadt Mürzzuschlag die Errichtung des Kunsthauses durch die Architekten Konrad Frey und Andreas Ortner, die Umsetzung erfolgte 1988–1991. An den revitalisierten barocken Altbau wurde ein Zubau in Form eines Stahlgerüsts mit Glasüberzug gefügt, schräg nach oben hin aus der Vertikale zur Straße gekippt.[2][3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Steiermark (ohne Graz). 2. unveränderte Auflage, Verlag Berger, Horn/Wien 2006: S. 313
  2. nextroom architektur datenbank: http://www.nextroom.at/building_article.php?building_id=2410. Abruf am 23. Februar 2009.
  3. Sammlung AZW: http://ezines.onb.ac.at:8080/www.nextroom.at/cdrom/bw/10439.html. Abruf am 23. Februar 2009.