Kunstmuseum Bern

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Das Kunstmuseum Bern ist ein Kunstmuseum in Bern. Es wurde 1879 eröffnet.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kunstmuseum Bern

Das Gebäude[Bearbeiten]

Das heutige Gebäude des Kunstmuseums an der Hodlerstrasse 8–12 wurde von 1876 bis 1878 unter Eugen Stettler gebaut und 1879 bezogen. An der Fassade stellen zwei Rundmedaillons von Raphael Christen Zeus und Minerva dar. Von 1932 bis 1936 wurde unter den Architekten Karl Indermühle, Salvisberg und Brechbühl ein Anbau errichtet, und eine zweite Erweiterung, anstelle des sog. Salvisberg-Baus, erfolgte 1983 durch das Berner Atelier 5. Ein weiterer Anbau für die grosse Sammlung an zeitgenössischer Kunst ist in Planung.

Die Sammlung[Bearbeiten]

Den Grundstock zur Sammlung bilden ein Dutzend Gemälde, die 1821 vom Kanton Bern erworben wurden. Weitere Schwerpunkte sind heute das italienische Trecento (z. B. Duccio di Buoninsegna), bernische Kunst seit dem 15. Jahrhundert (Niklaus Manuel, Albert Anker, Ferdinand Hodler), französische Kunst von Eugène Delacroix und Gustave Courbet bis Salvador Dalí und André Masson, dem deutschen Expressionismus um Ernst Ludwig Kirchner und neuere Kunstrichtungen von Jackson Pollock bis in die Gegenwart.

Im Kunstmuseum Bern befindet sich der Nachlass von Adolf Wölfli. Ein zweiter Nachlass, ein großer Teil des Werks von Paul Klee, wurde in das Zentrum Paul Klee überführt, das am 20. Juni 2005 eröffnet wurde. Werke des Künstlers sind aber weiterhin im Bestand der Sammlung wie beispielsweise sein Meisterwerk von 1932, Ad Parnassum.[1]

Mit einem oder mehreren Werken im Kunstmuseum Bern vertreten sind zudem:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kunstmuseum Bern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ad Parnassum – Die Ausstellung rund um das Meisterwerk (2008): paulkleezentrum.ch, abgerufen am 10. Januar 2011

46.9511111111117.4433333333333Koordinaten: 46° 57′ 4″ N, 7° 26′ 36″ O; CH1903: 600358 / 200003