Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg

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Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg
Hauptgebäude des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums am Neckarstaden
Schulform Gymnasium
Gründung 1546
Adresse

Neckarstaden 2

Ort Heidelberg
Land Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 24′ 40,5″ N, 8° 41′ 38″ O49.411258.6938888888889Koordinaten: 49° 24′ 40,5″ N, 8° 41′ 38″ O
Träger Stadt Heidelberg
Schüler etwa 749 (Stand 2012)
Lehrkräfte etwa 64
Leitung Dr. Michael Alperowitz
Website www.kfg-heidelberg.de

Das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium (kurz: KFG) ist ein Gymnasium in Heidelberg und zugleich die älteste Schule der Stadt. Es ist nach dem Kurfürsten Friedrich II. (1482–1556) benannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründungszeit (1546–1618)[Bearbeiten]

160 Jahre nach der Gründung der Universität in der Stadt, wurde ein niedriges Bildungsniveau bei den Studierenden festgestellt, die bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Schulbildung genossen hatten. Dies wurde auch den Beratern des damaligen Kurfürsten Friedrich des II. von der Pfalz zugetragen und es wurde beschlossen eine Art "Vor-Universität" zu installieren.

Es folgten heftige Debatten um die gestalterischen Rechte der Universität, weshalb die neu geschaffene „Vor-Universität“ in ein kurfürstliches Pädagogium umfunktioniert wurde. Dieses unterstand direkt kurfürstlichen Weisungen und diente zur Vorbereitung auf das Studium der septem artes liberales, das der sogenannten Artistenfakultät zugehörig war, die deshalb auch gewisse Rechte in der Verwaltung des Pädagogiums erhielt.

Belagerung Heidelbergs im Dreißigjährigen Krieg

Der Dreißigjährige Krieg und das Pädagogium (1618–1622)[Bearbeiten]

Heidelberg blieb als protestantisch-calvinistische Hochburg und Residenzstadt Friedrich V. von der Pfalz, des Winterkönigs von Böhmen, nicht von den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges verschont. 1622 eroberte der katholische Feldherr Tilly die Stadt, worauf die bis dahin reformierte Bevölkerung, dem damaligen völkerrechtlichen Grundsatz cuius regio, eius religio folgend, zum Katholizismus übertreten musste. Daher wurden auch die bestehenden Institutionen im Sinne der katholischen Lehre umgestaltet.

In dieser Umstrukturierungsphase wurde letztendlich auch das zuvor kurfürstliche und eher weltliche Pädagogium 1623 zu einem Jesuitenkolleg umfunktioniert. Ergänzt wurde das gymnasiale Bildungsangebot später wieder vom neugegründeten reformierten Gymnasium, das ab den 1650er Jahren wieder in Erscheinung tritt, aber gerade ab dem 18 Jhdt. als veraltet und rückständig gilt.

Das Jesuitenkolleg und die Zeit der Lazaristen (1623–1808)[Bearbeiten]

Nach der großen Umstrukturierung zu einem Jesuitenkolleg, veränderte sich das Lehrinstitut in erheblichem Ausmaß. Die Lehrer waren nun Ordensbrüder der Jesuiten, die Doktrin des Ordens beeinflusste maßgeblich den Unterricht. Rasch wuchs die Schülerzahl des Kollegs, sodass schon ein Jahr nach der Gründung zwei neue Magistri eingestellt werden mussten. Im Zuge der Wiedereröffnung der Universität übertrug Kurfürst Maximilian I. 1629 dem Jesuitenorden die philosophische und theologische Fakultät, was den politischen Einfluss weiter ausdehnen konnte.

In den Wirren der Folgejahre des pfälzischen Erbfolgekriegs wurde der Lehrbetrieb am Jesuitenkolleg eingestellt, die Jesuiten mussten die Stadt verlassen, da sie im absolutistischen Frankreich unter Ludwig nicht anerkannt waren. Nach dem Ende des Erbfolgekrieges konnten die Ordensbrüder 1698 in die Stadt zurückkehren und den Lehrbetrieb wieder aufnehmen.

Bis 1773 blieb der Orden Träger des Gymnasiums. Dann wurden die Jesuiten auf Drängen der absolutistischen Herrscher aufgelöst. Dies führte dazu, dass das Lehrpersonal für das Kolleg fehlte. Nur wenige ehemalige Ordensbrüder konnten weiter als Magister arbeiten. Als Ersatz wurden die Lazaristen gefunden. Sie waren den Jesuiten in Lehre und Organisation ähnlich und übernahmen den Lehrbetrieb. Die Lazaristen reformierten das Schulwesen nachhaltig: Der Unterricht wurde beispielsweise nicht mehr lediglich in Latein, sondern auch in Deutsch abgehalten.

Im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 wurde nach der territorialen Neuordnung des ehemaligen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation die rechtsrheinische Kurzpfalz und somit auch Heidelberg an Baden überschrieben. So kam es, dass badische Reformpläne zu einer Erneuerung des Schulwesens führten, die durch die Angliederung nun auch für Heidelberg Gültigkeit hatten. Das Schulsystem sollte säkularisiert werden. Schließlich wurden 1808 die Hohe Katholische Schule und das Reformierte Gymnasium zu einer neuhumanistischen Schule ohne Bindung an eine Konfession zusammengelegt. Der Grundstein für einen säkularisierten Bildungsbetrieb war gelegt.

Das Großherzoglich Badische Vereinigte Gymnasium zu Heidelberg (1808–1837)[Bearbeiten]

Das aus den beiden Schulen neuentstandene Gymnasium in Heidelberg erlebte eine zwiespältige Anfangsphase. Auf der einen Seite verdoppelte sich zwischen 1809 und 1820 die Schüler- sowie die Lehrerschaft. Zugleich stieß die Schule vor allem anfangs auf erhebliche Widerstände bei Schüler und Eltern, die den Unterricht für zu theoretisch hielten, bei der Kirche, die sich mit einer säkularisierten Schule nicht abfinden konnte, und bei der Universität, die befürchtete, dass die Schule ihr Kompetenzbereiche abnehmen könnte. Das Großherzogtum erwog, die Schule vor allem in den Anfangsjahren ganz zu schließen, da sie zu unrentabel war. Die Schulreformen von 1837 und 1860 vermochten es, Schüler, Eltern, Kirche und Universität einigermaßen zu beschwichtigen und aufgrund der stark ansteigenden Schülerzahlen nahm die Regierung von ihren Schließungsabsichten auch bald wieder Abstand.

Lyceum (1837–1913)[Bearbeiten]

Das neue Hauptgebäude um 1900

Durch die Ernennung zum Lyceum und das damit offiziell verbundene Recht, nach Erwerb der Hochschulreife am Heidelberger Gymnasium direkt und ohne Vorkurse die Universität besuchen zu dürfen, wuchs die Schülerschaft weiter (1837: 140 Schüler). Das Gebäude an der Seminarstraße reichte bald nicht mehr aus und musste ausgebaut werden.

Mit der Ernennung des Preußen Gustav Uhlig zum Direktor begann eine neue Ära am Heidelberger Gymnasium. Die Schule, die bisher eher weniger durch besonders guten Unterricht aufgefallen war, erwarb unter seiner Leitung den Ruf, „das schwierigste Gymnasium Deutschlands“ zu sein. Gute Schüler aus der ganzen Region folgten dem elitären Ruf des Gymnasiums. Als 1886 schon 507 Schüler diese Schule besuchten, reichte selbst der Anbau nicht mehr aus. Man kaufte schließlich 1888 das Grundstück am Neckarstaden, an dem das heutige Hauptgebäude der Schule erbaut wurde. 1894 konnte das neue Schulhaus eingeweiht werden. Das erste Mädchen besuchte nach der Jahrhundertwende, 1903 die Schule. 1913 waren es schon 33 Schülerinnen.

Der Erste Weltkrieg und die Weimarer Republik (1914–1930)[Bearbeiten]

Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges trafen die Schule direkt: Immer mehr Lehrer wurden an die Front geschickt, jedoch konnte dieser Ausfall durch aus dem Ruhestand zurückgekehrte Professoren und Studenten kompensiert werden. Noch heute zeugt die Tafel mit den Namen der 10 gefallenen Lehrer und der 39 gefallenen Schüler von dieser Zeit und ihren Auswirkungen.

Die 1919 entstandene Weimarer Republik fand in der Schüler- und Lehrerschaft nur wenig Zustimmung. Die Schule hatte ihre konservative Ausrichtung aus dem Kaiserreich behalten. Diese Haltung wurde unter anderem auch durch die Spargesetze im Zuge der Wirtschaftskrise, durch die Lehrer frühzeitig pensioniert wurden, bestärkt.

Das Gymnasium und der Nationalsozialismus (1930–1945)[Bearbeiten]

Bis zur „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 ging die Schulleitung mit Disziplinarmaßnahmen gegen Schüler vor, die rechtsradikales Gedankengut vertraten. Dies änderte sich, nachdem Hitler Reichskanzler geworden war. Der damalige Schulleiter Hermann Ostern war jedoch ein strenger Verfechter des Humanismus und pries besonders die hellenistisch-römische Kultur und war damit häufig auf einer Gegenposition zu den Nationalsozialisten, die die germanische Kultur zur Leitkultur erheben wollten. Auch stand Ostern öffentlich der Rassenkunde kritisch gegenüber und forderte seine Schüler zum freien Denken und zum Vermeiden nationalsozialistischer Phrasen auf. Das für die Nationalsozialisten untragbare Verhalten führte letztendlich zu seiner unehrenhaften Entlassung am 24. August 1939. In die Amtszeit von Ostern fiel dennoch die Säuberung des Heidelberger Gymnasiums, das seit dem 4. September 1937 den Namen Kurfürst-Friedrich-Gymnasium trug, statt. Die letzte „Volljüdin“ musste das KFG nach der „Reichskristallnacht“ am 10. November 1938 verlassen.

Es folgte als Direktor Georg Mildenberger, ein NSDAP-Mitglied, ein SS-Sturmbannführer, der seine Uniform auch an seiner neuen Dienststelle so oft wie möglich trug. Mildenberger war zuvor am Ministerium für Kultus und Unterricht in Karlsruhe tätig, wo er seine nationalsozialistische Haltung unter Beweis gestellt hatte. Dennoch stellt Mildenberger sich gegen die von den Machthabern erwünschte Schließung humanistischer Gymnasien, die darin eine Keimzelle von NS-Gegnern sahen. Bis 1942 wurden unter ihm die letzten „Halbjuden“ vom KFG verbannte.

Trotz widriger Umstände konnte der Unterricht bis zum 22. März 1945 aufrechterhalten werden.

Die Schule nach 1945[Bearbeiten]

Nach der Machtübernahme durch die Alliierten konnte ab Dezember 1945 der Schulbetrieb am KFG wieder aufgenommen werden. Jetzt unter der Leitung von Joseph Schneble, da Georg Mildenberger zu dieser Zeit noch den Entnazifizierungsprozess durchlaufen musste.

Schülerdemonstrationen während der Zeit der Studentenproteste 1968 entzündeten sich an der Frage der freien Meinungsäußerung. In Folge dieser Proteste wurden 3 Schulsprecher und ein Schüler von der Schule ausgeschlossen.[1]

Aufgrund der Flüchtlingszuströme während und nach dem Krieg, zählte das KFG 1952 neunhundert Schüler. Wieder einmal gab es enorme Raumprobleme am KFG, die durch die Übergabe der Villa Czerny und eines weiteren Gebäudes in der Luisenstraße an die Schule, behoben werden konnten.

Diese nur als Übergangslösung gedachte Maßnahme wurde in den folgenden Jahrzehnten nicht geändert. Die angeführten Gebäude zählen mittlerweile zum festen Raumbestand des KFG. Die Schüleranzahl lag in den letzten Jahren relativ konstant bei circa 650. Der Schulbetrieb des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums nutzt heute folgende Gebäude:

  • das Hauptgebäude
  • das Sophienhaus, (die ehemalige Villa Czerny)
  • das Nebengebäude in der Luisenstraße
  • die Turnhalle

Im Sophienhaus, werden die Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Naturwissenschaft und Technik, Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde unterrichtet. Die Unterrichtsräume für Physik befinden sich im 1. Stock des Hauptgebäudes. Das Nebengebäude in der Luisenstraße dient für den Unterricht der Schüler der fünften und sechsten Klassen.

Baulicher Zustand[Bearbeiten]

Rückseite des Hauptgebäudes 2011 nach der Sanierung der Südfassade, das Hauptgebäude ist immer noch nicht komplett saniert

Bereits 1912 wurde die erste bauliche Maßnahme ergriffen. Um mehr Raum für Unterrichtszwecke nutzen zu können, wurde das Dachgeschoss ausgebaut. Ein halbes Jahrhundert später wurde die Südseite zum ersten Mal renoviert, außerdem wurden die beiden Treppen und die anschließenden Betonblockstufen angebaut, dies schränkt die Barrierefreiheit bis auf weiteres um einiges ein. Seit Ende der 50er-Jahre sind 2 oder 3 Klassenstufen im ehemaligen Nutzgebäude des Altklinikum Bergheim untergebracht: dieses Luisenhaus wurde zur Jahrtausendwende bis auf Keller- und Dachgeschoss rundum saniert. Außerdem kam das Sophienhaus, früher Villa Czerny, Anfang 1970 als naturwissenschaftliches Nutzgebäude hinzu, nachdem es geräumt und umgebaut wurde. Im Zuge der Generalsanierung soll das KFG laut einem Konzept spätestens bis 2016 saniert werden. Betroffen sind das denkmalgeschützte Haupthaus und das Sophienhaus.[2] Bereits Anfang 2009 beginnen die Arbeiten am Sophienhaus zu sanieren, diese wurden Ende 2010 fertiggestellt. Das Haupthaus wird seit Juni 2009 renoviert. Das Dachgeschoss und ein Großteil der Südfassade konnten innerhalb eines Schuljahres saniert werden.[3] Allerdings kam es zu einem Baustopp. Als Grund für den Baustopp wurden Finanzierungsschwierigkeiten angeführt.[4]

Angebote, Projekte und Charakteristika[Bearbeiten]

Projekte und Charakteristika[Bearbeiten]

  • Am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium werden die Schüler ab der fünften Klasse in Latein und Englisch unterrichtet. Ab Klassenstufe 8 können sie zwischen dem altsprachlichen Profil mit Altgriechisch und dem Europäischen Gymnasium, dem neusprachlichen Profil mit Französisch oder aber dem naturwissenschaftlichen Profil wählen.
  • Seit dem Schuljahr 1985/1986 besteht eine Partnerschaft mit dem Lycée La Bruyère in Versailles, mit der die Französischklasse 10 jedes Jahr einen Schüleraustausch durchführt. 1993 wurde das sogenannte Uganda-Projekt ins Leben gerufen, bei dem regelmäßig Spenden der Schüler auf freiwilliger Basis gesammelt und an Patenkinder in Uganda weitergeleitet werden. Mit den Spenden wird diesen dann eine Ausbildung finanziert, die eine Selbstversorgung und finanzielle Unabhängigkeit ermöglichen soll. Zudem besteht eine Schulpartnerschaft mit der Blackwater Community School in Lismore und ein Schüleraustausch mit der chinesischen Stadt Danyang (Zhenjiang).
  • Eine weitere Besonderheit des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums ist der Hochbegabtenzug, den es seit dem Schuljahr 2007/2008 gibt. Begabte Schülerinnen und Schüler sollen speziell gefördert und nach einem gemeinsamen Strukturmodell unterrichtet werden. Durch eine Steigerung des Lerntempos (Akzeleration) entstehen Freiräume für die Erweiterung oder Vertiefung des Unterrichtsangebots (Enrichment). Das Heidelberger Modell wird inzwischen auch von vielen anderen Schulen verwendet.[5]

Angebote[Bearbeiten]

  • Musikalische Arbeitsgemeinschaften
Der Kammerchor des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums, amtierender Weltmeister in der Kategorie Gemischte Jugendchöre, im Jahr 2011

Musikalische Schüler haben die Möglichkeit im Orchester und dem Chor, beide sind nach Klassenstufen gestaffelt, sowie in der Big Band, zu musizieren und regelmäßig an Konzerten, an zentralen Orten der Heidelberger Altstadt, teilzunehmen. In den letzten Jahren waren diese Veranstaltungsorte, die Peterskirche für das Weihnachtskonzert und die Stadthalle für das Frühjahrskonzert. Zusätzlich unterhält das KFG einen erfolgreichen Kammerchor, der inzwischen viele Musikpreise gewonnen hat, darunter den Deutschen Chorwettbewerb von 1994 und den Internationalen Chorwettbewerb Riva del Garda von 2010, sowie die erste Jugendchorweltmeisterschaft in Graz im Jahr 2011.

  • Geschichts-AG

Das KFG sieht sich als traditionsreiche und geschichtsträchtige Schule in der Verantwortung, die Geschichte der Schule, aber auch der Stadt nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Schüler haben im „Historicum“ (Geschichtsraum im Kurfürstenzimmer) die Möglichkeit, den interessanten und vielschichtigen Umgang mit dem Fach Geschichte zu erlernen. Dabei entstanden bereits mehrere Projekte, wie z.B. eine sehr nachgefragte Führung für Grundschulklassen durch die Altstadt Heidelbergs, in der die Geschichte der Stadt kindgerecht und lustig erzählt wird. Auch bietet die AG jährlich am Tag der offenen Tür ein kurzes Theaterstück an, in dem die Geschichte der Schule durch kreative Schauspieleinlagen nacherzählt wird. Zudem findet eine Zusammenarbeit mit der Initiative Stolpersteine Heidelberg statt, so war die Geschichts-AG beispielsweise an der Organisation eines Gedenkmarsches zur Erinnerung an die Opfer des Holocausts in Heidelberg beteiligt.[6] Auch für die Zukunft sind weitere Projekte geplant, die Geschichtsinteresse und –kenntnis mit lebensnahen sowie praktischen Tätigkeitsfeldern verbinden.

  • Theater

Die Theater-AG inszeniert Stücke aus dem Bereich des Improvisationstheaters oder dem klassischen Repertoire wie Lewis Carrols „Alice im Wunderland“ oder Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame

  • Hausaufgabenbetreuung

Schüler der Unter- und Mittelstufe haben jeden Mittwoch die Gelegenheit, Unterstützung bei ihren Hausaufgaben von Schülern der Oberstufe zu erhalten. Dieses Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe von Schülern für Schüler findet einen großen Zuspruch in der Schülerschaft des KFG.

  • Schülerzeitung MACHTWORT

Im Juli 2010 erschien die erste Ausgabe des „Machtwort“ am KFG. Sie ist eine regelmäßig erscheinende Zeitung von Schülern für Schüler, die das Leben im und um das KFG herum in den Fokus nimmt.[7]

  • Informatik

In der Informatik-AG lernen Schüler den fortgeschrittenen Umgang mit dem Computer und stellen sich immer neuen Projekten, bei denen sie ihr Wissen anwenden können.

  • Breakdance

Seit neun Jahren existiert die Breakdance-AG am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium. Hier erlernen Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12 zuerst die Grundschritte dieser Tanzart, um diese danach durch Variationen und anspruchsvollere Schritte zu ergänzen. Kombiniert werden die typischen Breakdance-Bewegungen mit turnerischen Elementen wie z. B. einarmiger Handstand, Flickflack, Salto etc... Jeder Schüler hat die Möglichkeit, abhängig von seinen individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten tänzerische Abläufe zu entwickeln und bei der Erarbeitung eines eigenen Solos kreativ zu werden. Die Formation „Fire and Soul“ errang schon die Silbermedaille beim Deutschen Tanzfestival.

  • Rudern

Ebenfalls wird seit vielen Jahren eine Ruder-AG angeboten. Schüler haben die Möglichkeit, auf dem Neckar, direkt vor der „Haustür“ der Schule, diesen interessanten Sport zu betreiben. Es wird dabei auf die Ausrüstung des HRK zurückgegriffen.

  • Basketball

Seit dem Schuljahr 2011/2012 gibt es eine regelmäßig stattfindende Basketball-AG. Diese Arbeitsgemeinschaft ist von Schüler für Schüler geschaffen worden und möchte alle Altersklassen zum Basketball begeistern. Ziel der AG ist die erfolgreiche Teilnahme an den Stadtschulmeisterschaften und der Spaß an Sport. Auch stellt sich diese AG am Tag der offenen Tür jedes Jahr vor.

Des Weiteren werden ein Mathetreff, eine Modelleisenbahnbau-AG, eine Aquaristik und Terraristik-AG sowie im sportlichen Bereich Fechten, Fußball und Hockey angeboten.

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Auswahl bekannter Lehrer[Bearbeiten]

Auswahl bekannter Schüler[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Volker Gewahl, Heiner Lutzmann, Gerhard Merkel, Frank Moraw, Herbert Neumüllers, Lothar Schuckert, Hermann Wiegand: Pädagogium - Lyceum - Gymnasium. 450 Jahre Kurfürst-Friedrich-Gymnasium zu Heidelberg. Brigitte Guderjahn Verlag, Heidelberg 1996, ISBN 3-924973-49-0.
  • Günter Heinemann: Zur Geschichte des Kurfürst Friedrich Gymnasiums. Verein der Freunde des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums, Heidelberg 1978, DNB 931981689.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kurfürst-Friedrich-Gymnasium (Heidelberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. zeiler.me
  2. Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, Stadtkreis Heidelberg. Thorbecke-Verlag 2013, ISBN 978-3-7995-0426-3.
  3. heidelberg.de
  4. heidelberg.de
  5. Allgemeine Informationen zum Hochbegabtenzug auf der Homepage der Schule http://www.kfg-heidelberg.de/inhalt.php?id=3670&menu_level=2&id_mnu=4997&id_kunden=505
  6. Bericht über den Gedenkmarsch auf der Homepage der Geschichts-AG http://www.geschichts-ag-kfg-heidelberg.de/home/aktuelles
  7. Die Schülerzeitung des KFG „Machtwort“ http://www.machtwort.org/