Kurier (Tageszeitung)

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Dieser Artikel erläutert die österreichische Tageszeitung Kurier. Für die gleichnamige Berliner Tageszeitung siehe Berliner Kurier, für weiter Bedeutungen siehe Kurier.
Kurier
Logo des Kurier
Beschreibung österreichische Tageszeitung
Verlag Kurier Zeitungsverlag und Druckerei GmbH
Erstausgabe 18. Oktober 1954
Erscheinungsweise täglich
Verkaufte Auflage
(ÖAK, 2013[1])
153.426 (Montag–Samstag);
287.859 (Sonntag) Exemplare
Reichweite (Österreichische Media-Analyse 12/13[2]) 8,3 % = 0,602 Mio.; 9,9 % = 0,718 (Sonntag) Mio. Leser
Chefredakteur Helmut Brandstätter[3]
Herausgeber Helmut Brandstätter[3]
Weblink www.kurier.at

Der Kurier ist eine österreichische Tageszeitung mit überregionaler Ausrichtung.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Im besetzten Nachkriegsösterreich hatten die Alliierten Österreichs Medienlandschaft fest in der Hand. Der am 27. August 1945 erstmals erscheinende Wiener Kurier war eine Gründung der US-amerikanischen Besatzungsmacht (siehe auch: Heeresgruppenpresse). Die Zeitung war ungewöhnlich innovativ und bunt aufgemacht, und gilt daher als erste Boulevardzeitung Österreichs. Sie erschien mit einer Startauflage von 153.200 Stück und konnte sich mit ihrem amerikanischen Chefredakteur, dem Presseoffizier Colonel Albert W. Reid, gleich in der Anfangsphase etablieren. Als Rammbock an vorderster Front gegen die Sowjets, die ihrerseits versuchten, in ihren Blättern die Amerikaner zu verunglimpfen, bestand der Zweck des Wiener Kuriers damals hauptsächlich darin, amerikanische Propagandabotschaften zu transportieren.

Aufstieg[Bearbeiten]

Bereits Anfang 1946 war der Wiener Kurier mit einer durchschnittlichen Auflage von 300.000 Stück pro Tag die meistgelesene Zeitung des Landes. Am 1. Oktober desselben Jahres verbuchte die Zeitung die Rekordauflage von 445.000 Exemplaren, weil sie gekonnt reißerisch und in Balkenlettern über die Urteile in den Nürnberger Prozessen berichtete. Als der Wiener Kurier am 26. September 1947 einmal nicht erscheinen konnte, teilten hunderte Leser telefonisch ihr Bedauern mit, darunter der Bundeskanzler, der Innenminister, der Handelsminister und Wiens Polizeipräsident. Der Grund des Nichterscheinens war ein sehr simpler: Die Papiervorräte hatten nicht mehr gereicht.

Trotz des am 1. Oktober 1945 durch den Alliierten Rat feierlich verkündeten Dekrets über die Wiederherstellung einer freien Presse in Österreich änderte sich nicht viel an der politischen Einflussnahme durch die Besatzungsmächte. Zwar wurde die strenge Zensur weitgehend außer Kraft gesetzt, doch änderte dies nichts an der Tatsache, dass die Alliierten weiterhin zu ihren Gunsten intervenierten. Der Papierengpass, dem zum Beispiel die Wiener Zeitung Die Presse damals ausgeliefert war, betraf den Wiener Kurier nicht. Er konnte es sich dank amerikanischer Hilfe sogar leisten, einen eigenen Papiervorrat anzulegen, während andere Zeitungen mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten.

Krise[Bearbeiten]

Den Papierengpass im Sommer 1946 überlebte aber sogar der Wiener Kurier nicht ohne Folgen: Mitten in einer rasant steigenden Auflage musste die US-Zeitung sowohl bei der Auflage als auch beim Umfang des Blattes Einbußen hinnehmen: Das Blatt stürzte von 300.000 Exemplaren pro Tag auf nur mehr rund 130.000 Exemplare pro Tag im Juni 1950 ab, während sich der Preis für Rotationspapier zwischen 1946 und 1951 fast verfünffachte. Die marktbeherrschende Stellung des Wiener Kurier nahm dagegen sukzessive ab, auch in der Publikumsgunst zeigten sich starke Verluste.

Mit der Gründung der Boulevardzeitung Bild-Telegraf von drei österreichischen Medienmachern wurde dem Kurier das Überleben noch schwerer gemacht. Er hatte nun einen direkten Konkurrenten.

Es wurden Vorbereitungen getroffen, den Wiener Kurier einzustellen, die Zeitung stagnierte bei einer Auflage von 60.000 Exemplaren. Der bislang nicht im Zeitungsgeschäft vertretene Ludwig Polsterer, Betreiber der Filmfirma Cosmopol, meldete Interesse am Wiener Kurier an. Erst durch Vermittlung des Direktors des Theaters in der Josefstadt, Ernst Haeusserman, konnte man die Amerikaner von ihrem Vorhaben abbringen, die Zeitung ganz einzustellen. Als weitere Interessenten neben Ludwig Polsterer meldeten der Herausgeber der populären Wiener Wochenausgabe, Franz Karmel, sowie Fritz Molden, Chef der liberalen Presse, der später ein erbitterter Gegner von Polsterer wurde.

Die Ära Polsterer – Neuer Kurier[Bearbeiten]

Kurz vor dem Vertragsabschluss meldete auch die ÖVP-Teilorganisation Österreichische Arbeiter- und Angestelltenbund ÖAAB Teilhaberrechte an der Zeitung an und weigerte sich, die Zeitung in ihrer Druckerei Waldheim-Eberle zu drucken, falls sie als Gesellschafter – unter dem Deckmantel einer Pachtgemeinschaft – nicht akzeptiert werde. Daraufhin stieg Fritz Molden als Interessent aus, der ÖAAB stieg mit Alfred Maleta ein. Und für drei Millionen Schilling Kaution für Druckkosten erhielt Ludwig Polsterer 50 % der Anteile.

Das einen Schilling teure Blatt Neuer Kurier erschien erstmals am 18. Oktober 1954. Hans Dichand, bis dahin Chefredakteur der Kleinen Zeitung in Graz, wurde von ebendort abgeworben und beim Neuen Kurier eingesetzt. Die Zeitung konnte damals viele berühmte Autoren vorweisen, die teilweise noch über Jahrzehnte journalistisch tätig waren: Etwa Reinald Hübl, Jörg Mauthe, Heribert Meisel, Friedrich Torberg sowie Dichands aus New York City abgeworbener Freund Hugo Portisch zeichneten auf journalistischer Ebene für den Erfolg des Blattes verantwortlich.

Der Kurier im Wiener Zeitungskrieg[Bearbeiten]

1958 fand Polsterer seine Miteigentümer finanziell ab und war damit offiziell alleiniger Eigentümer. Als geheimer stiller Gesellschafter war noch der ÖVP-Bundesrat Leopold Helbich beteiligt. Als Fritz Molden, in dessen Druckerei der Kurier-Konkurrent Bild-Telegraf gedruckt wurde und schließlich Konkurs anmeldete, seine eigene Boulevardzeitung, das Bildtelegramm mit der bisherigen Redaktionsmannschaft des Bild-Telegrafen herausgab, fasste Polsterer den Beschluss, selbst tätig zu werden. Er übernahm, erneut mit Geldern der ÖVP, mithilfe des Landesparteiobmanns Fritz Polcar, den Bild-Telegrafen. Bis 23. Juli 1958 musste die Redaktion des Kurier zwei Zeitungen herstellen.

1958 verließ Hans Dichand den Kurier, Chefredakteur wurde Hugo Portisch. 1973 verkaufte Polsterer den Kurier an eine dem österreichischen Banken-Unternehmen Raiffeisen nahestehende Industriellengruppe. Die Mittagsausgabe der Zeitung wurde eingestellt.

Der Kurier[Bearbeiten]

Zwischen 1973 und 1979 hat der Kurier insgesamt vier Chefredakteure: Hubert Feichtelbauer (1. April 1973) wird vom Kurzzeit-Chef Gerhard Bacher (12. Oktober 1975 bis 4. November 1975) abgelöst, danach leitet der Kulturkritiker Karl Löbl die Zeitung (bis 21. Januar 1979) und übergibt die Chefredaktion am 22. Januar 1979 an Gerd Leitgeb.

Ab 1982 wird von Bleisatz auf Fotosatz umgestellt, die erste so produzierte Zeitung erscheint am 20. September 1983. Gedruckt wurde auch erstmals im neuen Druckzentrum in Inzersdorf. Mit dem Rollen-Offsetdruck zieht auch die Farbe in den Kurier ein.

1984 wird eine Projektgruppe Redaktionssystem gebildet, die die Umstellung auf elektronische Produktion vorbereitet. Anfang 1986 übernimmt Günther Wessig die Chefredaktion. Unter seiner Führung wird am 31. August 1987 das neue Alpha-Redaktionssystem installiert. Es dauert noch bis Juli 1988, bis die Zeitung komplett elektronisch hergestellt wird.

1988 kommt es zur Zeitungsehe zwischen Kronen Zeitung und Kurier: Mit Beteiligung der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) wird eine gemeinsame Produktions- und Vertriebstochter Mediaprint gegründet. Am 1. September 1988 wird Franz Ferdinand Wolf zum Chefredakteur bestellt. Unter ihm wird die Samstag-Beilage Kurier-Freizeit eingeführt und der Sonntags-Kurier umgestaltet.

Die Neuorganisation des Hauptblattes führte Herausgeber und Chefredakteur Peter Rabl (seit 22. März 1993) durch: Im Oktober dieses Jahres erhielt der Kurier ein neues, markantes Erscheinungsbild bis hin zu einem neuen Logo.

Am 1. November 2003 übernahm der langjährige Innenpolitik-Ressortchef Christoph Kotanko als geschäftsführender Chefredakteur die Leitung der Redaktion. Ende September 2005 legte Peter Rabl nach vielen Jahren als Herausgeber und Chefredakteur seine Funktionen zurück. Neuer Chefredakteur wurde Christoph Kotanko. Als Herausgeber tritt seitdem die Kurier Zeitungsverlag GmbH auf. Damit wird ein Modell praktiziert, dessen sich auch andere Tageszeitungen wie die Kleine Zeitung oder die Tiroler Tageszeitung bedienen. Am 26. April 2010 wurde bekanntgegeben, dass Helmut Brandstätter ab August Nachfolger Kotankos als Chefredakteur der Tageszeitung Kurier würde. Mit 1. August 2010 übernahm er diese Funktion und ist seit 2013 auch Herausgeber des Kurier.

Online-Aktivitäten[Bearbeiten]

Mit kurier.at startet die Zeitung 1996 im Internet und wurde als eigenes Unternehmen mit Telekurier Online Medien GmbH. & Co. KG ausgelagert. Kurier.at bietet aktuelle Informationen, Nachrichten, Service und Unterhaltung sowie Kommentare zu kontroversen Themen.

Der Kurier betreibt die Online Portale futurezone.at, events.at, film.at, gaultmillau.at und freizeit.at.

Blattlinie[Bearbeiten]

Auszug aus der laut Mediengesetz veröffentlichten Blattlinie des Kurier:

„[…] setzt sich vorbehaltlos für die Integrität, Eigenstaatlichkeit und den föderalistischen Aufbau der Republik Österreich und deren konstruktiven Beitrag zum europäischen Einigungsprozess ein. […] bekennt sich zur parlamentarischen Demokratie und zum Rechtsstaat. […] unterstützt Idee und System der Sozialen Marktwirtschaft unter Berücksichtigung der Ökologie. […] die Vertiefung der Toleranz in allen Lebensbereichen, die Verteidigung der Gewissensfreiheit und die Achtung vor allen Glaubens- und Religionsgemeinschaften.“[4]

Zahlen, Daten, Fakten[Bearbeiten]

Die Zeitung erschien im Jahr 2013 Montag bis Samstag in einer Druckauflage von 198.242 Stück laut Österreichischer Auflagenkontrolle.[1] Davon 116.155 Exemplare im Abonnentenverkauf (= 76 % von verkaufter Auflage) und 153.426 verkauften Stück. Die Druckauflage am Sonntag beträgt 385.097 Stück, verkaufte Auflage 287.859 Stück. Die Media-Analyse weist dem Kurier 12/13 eine Reichweite von 8,3 % aus,[2] das entspricht 602.000 Lesern.

Kurier-Leser sind generell besser gebildet, in höheren Berufen tätig und haben ein höheres Einkommen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Während rd. 26 % der Bevölkerung Matura oder Universitätsabschluss haben sind es beim Kurier 43 %. 46 % der Kurier-Leser haben ein Haushalts-Netto-Einkommen von mehr als € 3.000 zur Verfügung (Bevölkerung nur 36 %). Rund 31 % der Bevölkerung werden den beiden obersten Kaufkraft-Stufen[5] zugezählt, so sind es bei den Kurier-Lesern 45 %, also um 50% mehr Kaufkräftige.

Kurier.at bietet 1.777.395 Unique Users pro Quartal laut ÖWA Plus.[6] Einzelangebot. Eine Reichweite von 2.096.880 Lesern im Kurier-Dachmarkenangebot.[7]

Eigentümerverhältnisse[Bearbeiten]

Mehrheitseigentümer mit 50,56 % ist die Printmedien Beteiligungsgesellschaft im Auftrag der Raiffeisen Zentralbank und zu 49,44 % die Funke Mediengruppe (bis 2012: WAZ Mediengruppe).[4] Der Kurier ist Genossenschafter der Austria Presse Agentur. Seit dem Jahr 2001 ist die Kurier-Verlagsgruppe auch an der News-Gruppe beteiligt.

Medienkonzentration[Bearbeiten]

Altes Kurier Logo

Im Jahr 1988 kam es am österreichischen Medienmarkt zur sogenannten „Elefantenhochzeit“ der beiden damals größten Zeitungen des Landes. Unter Beteiligung des deutschen Unternehmens WAZ gründen der Kurier und die Kronen Zeitung das Unternehmen Mediaprint, das Druck, Vertrieb und Anzeigenabwicklung der Zeitungstitel übernimmt.

Aktuelles Die Neuorganisation des Hauptblattes führte Herausgeber und Chefredakteur Peter Rabl (seit 22. März 1993) durch: Im Oktober dieses Jahres erhielt der Kurier ein neues, markantes Erscheinungsbild bis hin zu einem neuen Logo: Der Schriftzug KURIER löste das breite K im roten Rechteck ab.

Ende Februar 2001 wurde das Kurier-Layout nochmals überarbeitet. Im August 2006 Relaunch durch die Schweizer Zeitungsdesignerin Katja Hösli.

Mit November 2013 kam es zu einem neuerlichen Relaunch des Kurier-Layouts. Hauptverantwortlich dafür zeichnet Art Director Helge Schalk.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2013 ausgezeichnet mit acht European Newspaper Awards in der Kategorie Titelseite, Fotografie Cut&Perspective, Visualizierung, Illustration, Innenseite mit Werbung
  • 2012 wurden Wolfgang Winheim zum Sportjournalisten des Jahres und Karl Hohenlohe in der Sparte Unterhaltung von der Branchenzeitschrift Der Österreichische Journalist ausgezeichnet.[8]
  • 2012 Wiener Journalistinnenpreis an Andrea Hodoschek (stellvertretende Leiterin der Kurier-Wirtschaftsredaktion)[9][10]
  • 2009 ausgezeichnet mit zwei European Newspaper Awards in der Kategorie Titelseite
  • 2009 wurde der Kurier durch die Fachjury der Zeitschrift Extradienst zur „Redaktion des Jahres“ gewählt.
  • 2008 ausgezeichnet mit zwei European Newspaper Awards in der Kategorie Titelseite
  • 2006 und 2007 wurde der Kurier durch die Fachjury der Zeitschrift Der Journalist zur „Redaktion des Jahres“ gewählt.
  • 2007 ausgezeichnet mit zwei European Newspaper Awards in der Kategorie Titelseite und Visualisierung
  • 2004 European Newspaper Award in der Kategorie Info-Grafik und Spezialseiten
  • 2001 European Newspaper Award in der Kategorie Titelseite

Chefredakteure[Bearbeiten]

Themen-Bücher[Bearbeiten]

  • Donnerstag: Business
  • Freitag: TV-Magazin Kurier-TV, Motor, Techno
  • Samstag: Lifestyle-Magazin Freizeit, Immobilienmagazin Immo, Karrieren
  • Sonntag: Mein Sonntag, Reise

Kurier-Edition[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gunther Baumann: Hinter den Schlagzeilen – Zeit, Zeitung, Zeitgeschehen – 50 Jahre Kurier. Axel-Jentzsch-Verlag, Wien 2004. Herausgeber: Peter Rabl.
  • Thomas Steinmaurer: Konzentriert und verflochten. Studien Verlag, 2002, ISBN 3-7065-1755-8.
  • Peter Muzik: Die Zeitungsmacher. Österreichs Presse: Macht. Meinung und Milliarden. Wien 1984.
  • Hans Dichand: Im Vorhof der Macht. Wien 1996.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Auflagenliste Jahresschnitt 2013. Österreichische Auflagenkontrolle, abgerufen am 31. Mai 2013 (PDF; 342 kB).
  2. a b MA 2012 – Tageszeitungen Total. Media-Analyse, abgerufen am 31. Mai 2013.
  3. a b c Helmut Brandstätter: Wechsel in der Kurier-Chefredaktion. kurier.at, 2. August 2010. (Version vom 2. August 2010 im Internet Archive)
  4. a b Offenlegung gem. § 25 MedienG Kurier. Website kurier.at. Abgerufen am 14. Oktober 2013.
  5. Medienlexikon: Kaufkraft-Stufen. Website des Verbands Österreichischer Zeitungen. Abgerufen am 14. Oktober 2013.
  6. http://www.oewa.at/index.php?id=35
  7. ÖWA Plus 2013-II, Unique Users im Quartal, Kurier-Online-Medien-Dachmarkenangebot.
  8. http://kurier.at/kultur/medien/auszeichnungen-fuer-kurier-journalisten/768.246
  9. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121017_OTS0056/2-wiener-journalistinnenpreis-an-andrea-hodoschek-vom-kurier
  10. http://kurier.at/kultur/journalistinnen-preis-an-andrea-hodoschek/810.759