Kurs-Umsatz-Verhältnis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) ist eine Aktienkennzahl. Es setzt die aktuelle Marktkapitalisierung eines Unternehmens ins Verhältnis zu dessen (Jahres)-Umsatz. Damit ist der Begriff verwandt mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das das Verhältnis von Kurs zu Gewinn des Unternehmens betrachtet.

KUV = \frac{\mbox{Kurs einer Aktie}}{\mbox{Umsatz je Aktie}}

Das KUV kann bei Unternehmen mit zyklisch schwankender Umsatzrendite ein geeigneteres Bewertungskriterium sein als das KGV. In Turnaround-Situationen und bei jungen Unternehmen, die sich noch in der Phase der Anlaufverluste befinden, kann es im Gegensatz zum KGV eine sinnvolle Aussage liefern.

In der Regel ist jedoch das KGV aussagekräftiger, da das KUV die Profitabilität der Unternehmen ignoriert. So ist zum Beispiel eine Aktie mit KUV 2 preiswerter als eine Aktie mit KUV 1, wenn das erste Unternehmen in der Lage ist, dauerhaft eine mehr als doppelt so hohe Umsatzrendite zu erwirtschaften. Ein absoluter Maßstab, welches KUV als hoch und welches als niedrig anzusehen ist, existiert nicht.

Zu Zeiten des New-Economy-Booms wurden KUVs dazu herangezogen, die exorbitant hohen Bewertungen von oft unprofitablen Unternehmen zu rechtfertigen. Nach dem Platzen dieser Spekulationsblase hat das KUV als Kennzahl an Popularität verloren. Es ist aber nach wie vor ein zentrales Kriterium in der Aktienbewertung beim populären "Börsenpfarrer" Uwe Lang.

Siehe auch[Bearbeiten]