Kurt Absolon

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Grab auf dem Südwestfriedhof in Wien

Kurt Absolon (* 28. Februar 1925 in Wien; † 26. April 1958 in Wulkaprodersdorf) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Leben[Bearbeiten]

Absolon studierte von 1945 bis 1949 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Robin Christian Andersen, und besuchte parallel dazu den "Abendakt" bei Herbert Boeckl, später ein Semester Wandmalerei bei Albert Paris Gütersloh. Seine erste Ausstellung hatte er 1952 im Wiener Konzerthausfoyer. Absolon war Mitglied des Wiener Art-Clubs.

Er erhielt 1955 den Theodor-Körner-Preis sowie 1956 und 1958 den Förderpreis der Stadt Wien. Als Stipendiat des Instituts zur Förderung der Künste reiste er nach Paris und Arles. Absolon starb bei einem Autounfall im Burgenland. Er wurde auf dem Südwestfriedhof in Wien-Meidling in einem ehrenhalber gewidmeten Grab (Gruppe 34, Reihe 10, Nummer 40) beigesetzt.

1977 wurde der Kurt-Absolon-Weg in Wien-Donaustadt nach dem Künstler benannt.

Bedeutung[Bearbeiten]

Absolon schuf neben Glasfenstern und Sgraffiti vor allem grafische Arbeiten. Durch seinen Kontakt zu Literaten um Hans Weigel entstanden Buchillustrationen. Seine hochsensitiven Zeichnungen erscheinen vielfach wie Traumvisionen. Während seiner Aufenthalte in Tirol entstanden Landschaftszeichnungen, in Frankreich Stadtansichten und Stierkampfdarstellungen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Glasfenster in der Kirche Neuerdberg, 1957 (Wien, Landstraße)
  • Gipsschnitt in der Kirche Maria Lourdes (Wien, Meidling)
  • Raben, 1956, Sgraffito in der Wohnhausanlage Troststraße 18 (Wien, Favoriten)
  • Graphikzyklen:
    • Sodom, 1950
    • Angst, 1950
    • Don Quichote, 1951
    • Passionszyklus, 1957

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kurt Absolon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien