Kurt Krause

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Kurt Krause[1] - genannt Jockel Krause oder Jokel Krause - (* 28. März 1920 in Florlauken, Landkreis Labiau; † Mai 1987) war ein deutscher Fußballspieler und -trainer.

Der mehrfache Auswahlspieler Ostpreußens und des Baltenverbandes begann seine Fußballkarriere beim FC Preußen Gumbinnen und wechselte danach zum VfB Königsberg. Mit dem VfB Königsberg wurde Krause zwischen 1940 und 1944 fünfmal hintereinander Ostpreußenmeister und gelang in die Endrunden um die Deutsche Meisterschaft, in denen Königsberg 1942 erst im Viertelfinale ausschied.

Als so genannter Gastspieler kam Jockel Krause (wahrscheinlich - eine Verwechselung mit Ede Krause ist möglich) 1939 bei Wormatia Worms zum Einsatz.[2]

Nach dem Zweiten Weltkrieg kickte Krause zunächst für den Eckernförder SV, mit dem er u. a. 1945/46 Bezirksmeister in der damals höchsten Spielklasse in der britischen Zone (siehe:Bezirksmeisterschaftsliga) und 1947/48 Landesligastaffel-Meister wurde. Nach einzelnen Angaben fungierte Krause beim Eckernförder SV zeitweise als Spielertrainer - möglicherweise kurzzeitig als direkter Nachfolger von Kurt Baluses 1947; es könnte dieser Angabe allerdings auch hierbei eine Verwechselung mit Ede Krause zugrunde liegen, der wie Kurt Krause ebenfalls VfB-Königsberg-Spieler war. Wahrscheinlich 1948 wechselte Krause zum Itzehoer SV, mit dem er unter Spielertrainer Baluses 1950 den Aufstieg in die Oberliga Nord schaffte - aber nach nur einer Saison wieder abstieg. Mit Kurt Baluses sowie Kurt Lingnau hatte Krause zuvor schon in Königsberg, in der ostpreußischen Auswahlmannschaft und in Eckernförde zusammen in einer Mannschaft gespielt, mit Erwin Scheffler in Königsberg.

Als Trainer betreute Kurt Krause u.a. Altona 93 von 1960 - 1965 in der Oberliga Nord und in der Regionalliga Nord (Platz 3 in der Regionalliga 1965, DFB-Pokal-Halbfinale 1964), den VfB Lübeck 1968 - 1974 in der Regionalliga Nord (Platz 2 1969 und Aufstiegsrunde zur Bundesliga, Platz 3 1971) sowie den FC St. Pauli von 1965 - 1967 in der Regionalliga Nord (1966 Meister, Aufstiegsrunde zur Bundesliga) und von 1974 - 1976 in der Zweiten Bundesliga Nord (1975: Platz 3), danach wurde er 1976 Talentsucher für den Hamburger SV[3]. Später trainierte er in der Saison 1979/80 den VfB Lübeck[4] (Amateur-Oberliga).

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. laut Hamburger Abendblatt vom 20. Juli 1976 ist der vollständige Name: Kurt-Joachim Krause
  2. [1]
  3. Hamburger Abendblatt vom 20. Juli 1976
  4. Vereinsgeschichte des SV Hansühn http://www.svhansuehn.de/index.php?option=com_content&task=view&id=43&Itemid=65