Kurt Schulzke

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Kurt Schulzke (* 15. Januar 1950 in Hamburg), Künstlername: KUSCH, ist deutscher Maler, Musiker und Autor. Bekannt wurde er insbesondere durch seine Prominenten-Porträts im Pop-Art-Stil und durch zahlreiche TV-Auftritte mit seiner Musikgruppe „Schulzkes Skandaltrupp“.

Leben[Bearbeiten]

Der Sohn eines Kunstmalers beschäftigte sich schon während seiner Ausbildung zum Werbegestalter und Grafikdesigner mit der Malerei.

In den 60er und 70er Jahre wurde er zunächst unter seinem Pseudonym KUSCH, gebildet aus den ersten Buchstaben seines Vor- und Nachnamens, als Karikaturist und Illustrator bekannt. Letztendlich wurde die Malerei zu seiner Profession; In dieser Zeit entstanden seine ersten frühen Werke.

Als einer der Pioniere der Hamburger Szene der 1970er Jahre trat Schulzke als Pianist auf und gestaltete Happenings in den damals entstehenden Szeneläden wie LOGO, Onkel Pö oder Fabrik. 1973 entstand daraus seine Band „Schulzkes Skandaltrupp“, die zahlreiche Konzerte und TV-Auftritte in ganz Deutschland absolvierte. Dabei porträtierte er viele seiner prominenten Kollegen.

1984 ging Schulzke mit seinem Segelboot auf Weltreise und fand schließlich auf Mallorca eine neue Heimat. Er gründete dort die Mallorca Blues Band, betrieb dort sein eigenes Musikstudio und widmete sich hauptsächlich der Porträtmalerei.

Seit 2002 lebt und arbeitet Kurt Schulzke wieder in Norddeutschland.

Der Stil seiner Bilder erstreckt sich vom Fotorealismus bis zur Abstrakte. Ausflüge in die klassische Malerei gehören ebenso zur Interpretation seiner Pop Art.

Projekt Nordlichter-Nordgesichter[Bearbeiten]

In der gegenwärtigen Wanderausstellung „Nordlichter-Nordgesichter“ zeigt Schulzke Portraits charismatischer, das Bild Norddeutschlands prägender Persönlichkeiten. Die umfangreichste Ausstellung fand im Frühjahr 2006 in der Galerie KIT der Stadt Hamburg statt, eröffnet vom Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Dr. Michael Freytag. Das Projekt „Nordlichter-Nordgesichter“ umfasst über 100 Gemälde und Zeichnungen.

Gemälde aus Nordlichter-Nordgesichter[Bearbeiten]

Klaus Kinski, Hans Albers, Achim Reichel, Helga Feddersen, Gottfried Böttger, Udo Lindenberg, Axel Zwingenberger, Vince Weber, Peter Petrel, Truckstop, Thomas Mann, Heidi Kabel, Peter Frankenfeld, Hans-Joachim Kulenkampff, Uschi Nerke, Wolf-Dieter Stubel, Heinz Reincke, Carlo von Tiedemann, Jan Fedder, Henry Vahl, Wilhelm Wieben, Lale Andersen, Uwe Friedrichsen, Jürgen Roland, Horst Fascher, Max Schmeling,Theodor Storm, Jörg Pilawa, Uwe Seeler, Hans-Peter Korff, Hannes Wader, Otto Waalkes, Hardy Krüger, Truckstop,Rüdiger Wolff,Torfrock, Jochen Wiegandt, Helmut Schmidt, die stillen Helden der DGzRS u.v.m.

Der Nord Award[Bearbeiten]

Der Nord Award wurde im Jahr 2004 in Verbindung mit dem Kunstprojekt „Nordlichter-Nordgesichter“ von Kurt Schulzke ins Leben gerufen. Daraus entstand die „Interessen Gemeinschaft Nord Award“, die namentlich von Personen und Organisationen aus Kunst und Kultur unterstützt wird. Der Nord Award wird auf öffentlichen Veranstaltungen in Form einer Gemäldeenthüllung an charismatische Persönlichkeiten verliehen, die durch ihre Lebensleistung oder außergewöhnliche Taten, den Norden symbolisch repräsentieren.

Weblinks[Bearbeiten]