Kush (Hanfsorte)

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Reife weibliche Kush-Blüte
Getrocknete, weibliche Kush-Blüte

Kush (auch Hindu Kush; Sanskrit/Hindi कुश घास Kush-Gras; persisch ‏کش‎), ist eine alte Hanfsorte (Landsorte) und gehört zur Familie des indischen Hanfs (Cannabis indica). Die Cannabissorte stammt ursprünglich aus Afghanistan, Pakistan, Iran und Nordindien[1]. Der Name Kush indo-iranisch bzw. mittelpersisch, (veraltet persisch ‏کش‎)[2][3], neupersisch bzw. Dari Khush (persisch ‏خوش‎) (deutsch fröhlich, gut, anziehend, glücklich) ist auf die Heimat der Pflanze, das Hindukush-Gebirge in Zentralasien, zurückzuführen. Mitte bis Ende der 1970er Jahre wurde Kush dann in die Vereinigten Staaten (und später auch nach Europa) gebracht, wo es bis zum heutigen Tage noch konsumiert und kultiviert wird[4]. Der THC-Gehalt der weiblichen Pflanze beträgt bis zu 20 %. Auf der Basis des Kush wurden verschiedene Kreuzungen gezüchtet, wie beispielsweise den Master Kush (Hindu Kush und Skunk Hybrid).

Kush wird unter Anderem von der britischen Firma GW Pharmaceuticals für den kommerziellen Vertrieb von medizinischem Marihuana kultiviert. [5]

Musik[Bearbeiten]

Die Band Cypress Hill hat auf ihrem Album „Rise Up“ einen Titel namens „K.U.S.H.“, welcher ein Teekesselchen darstellt, da er einerseits für die Hanfsorte Kush, andererseits aber auch für den Satz „keeps us so high“ steht. 2010 veröffentlichte Dr. Dre seine Single namens „Kush“ (ft. Snoop Dogg & Akon). Auch Lil Wayne veröffentlichte auf der Deluxe-Version (Disc 2) seines Albums „Tha Carter III“ ein Lied über Kush mit dem selbigen Namen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geoffrey William Guy, Brian Anthony Whittle, Philip Robson: Die medizinischen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis und Cannabinoiden. Pharmaceutical Press, 2004, ISBN 0853695172, S. 61.
  2. http://www.loghatnaameh.org/dehkhodaworddetail-c6fe9d8255c34a1cbca8accf44fc2076-fa.html
  3. http://www.loghatnaameh.org/dehkhodasearchresult-fa.html?searchtype=0&word=2qnYtA%3d%3d
  4. Mahmoud A. ElSohly: Marihuana und die Cannabinoide. Humana Press, 2006, ISBN 1588294560, S. 10.
  5. Trevor Jackson: Cannabis the wonder drug?. In: British Medical Association (Hrsg.): British Medical Journal. 323, Nr. 7321, 10. November 2001, S. 1136. PMC: 1121619 (freier Volltext). Abgerufen am 14. März 2008.

Siehe auch[Bearbeiten]