Kutzenhausen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Augsburg | |
| Höhe: | 478 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,93 km² | |
| Einwohner: |
2469 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 88 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86500 | |
| Vorwahlen: | 08238 bzw. 08294 | |
| Kfz-Kennzeichen: | A | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 72 167 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schulstr. 10 86500 Kutzenhausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Silvia Kugelmann (Unabhängige Gesamtgemeinde) | |
| Lage der Gemeinde Kutzenhausen im Landkreis Augsburg | ||
Kutzenhausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Der Ort liegt etwa 20 Kilometer westlich von Augsburg inmitten des Naturparks Augsburg-Westliche Wälder. Der südwestliche Teil des Gemeindegebiets liegt in der Landschaft der Reischenau, der nordöstliche Bereich um die Dörfer Rommelsried und Agawang sind Teil des Rothtals.
Ortsteile [Bearbeiten]
- Hauptort, Pfarrdorf und Gemarkung Kutzenhausen mit dem Weiler Katzenlohe und der Einöde Brunnenmühle
- Pfarrdorf und Gemarkung Agawang mit dem Dorf Unternefsried
- Kirchdorf und Gemarkung Buch mit dem Weiler Boschhorn
- Kirchdorf und Gemarkung Maingründel
- Pfarrdorf und Gemarkung Rommelsried
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Horgau im Norden, Diedorf im Nordosten, Gessertshausen im Osten und Südosten, Fischach im Süden, Ustersbach im Südwesten und Dinkelscherben im Nordwesten;
Geschichte [Bearbeiten]
1407 erhielt das Domstift Augsburg von Friedrich Burggraf von Zusameck Vogtei und Gericht in Kutzenhausen. Bis 1803 war der Ort dann im Besitz des Domstifts Augsburg. Seit 1806 gehörte der Ort zum Königreich Bayern. 1862 bis 1929 gehörte Kutzenhausen zum Bezirksamt Zusmarshausen und ab 1929 zum Bezirksamt Augsburg, das ab 1939 dann als Landkreis Augsburg bezeichnet wurde. Von 1978 bis 1993 gehörte Kutzenhausen der Verwaltungsgemeinschaft Gessertshausen an.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Buch eingegliedert.[2] Am 1. Mai 1978 kamen Agawang und Rommelsried sowie der Ortsteil Maingründel der ehemaligen Gemeinde Reitenbuch (heute Markt Fischach) hinzu.[3]
Politik [Bearbeiten]
Sitzverteilung im 14-köpfigen Gemeinderat (Stand Kommunalwahl 2008):
- CSU/Unabhängige Bürger: 5 Sitze
- Unabhängige Gesamtgemeinde: 3 Sitze
- Freie Wählerschaft Kutzenhausen: 3 Sitze
- Freie Wähler Rommelsried: 1 Sitz
- Freie Wählervereinigung Agawang: 1 Sitz
- GRÜNE: 1 Sitz
Seit 2008 ist Silvia Kugelmann (Unabhängige Gesamtgemeinde) Bürgermeisterin von Kutzenhausen.
Partnergemeinde [Bearbeiten]
Kutzenhausen unterhält eine Partnerschaft mit der gleichnamigen elsässischen Gemeinde Kutzenhausen.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
An der südlichen Gemeindegrenze verläuft die Bundesstraße 300; Agawang, Rommelsried und Unternefsried liegen an der Kreisstraße A1 Augsburg-Dinkelscherben.
Am 26. September 1853 wurde der durch Kutzenhausen führende Abschnitt Augsburg–Dinkelscherben der Bahnstrecke Augsburg–Ulm als Teil der Bayerischen Maximiliansbahn eröffnet, und am 1. Mai 1854 wurde schließlich die Gesamtstrecke der Maximiliansbahn von Ulm nach München fertiggestellt. Heute wird der zweigleisige Haltepunkt Kutzenhausen durch den Fugger-Express bedient, der jeweils im Stundentakt als Regional-Express von Ulm nach München und als Regionalbahn von Dinkelscherben nach München verkehrt, sodass zwischen Dinkelscherben und München ein Halbstundentakt besteht.
Der Augsburger Verkehrsverbund (AVV) hält an Werktagen den nicht vertakteten Busfahrplan der Linie 507 nach Augsburg aufrecht.
Firmen [Bearbeiten]
Überregional bekannt ist die Brauerei Rapp, welche in Kutzenhausen ihren Sitz hat und ihre Brauerei betreibt.
Sonstiges [Bearbeiten]
Kutzenhausen verfügt über eine Grundschule, einen Kindergarten und eine Gemeindehalle.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Xaver Hohenleiter (1788–1819), Räuber, genannt Der Schwarze Veri, wurde im Ortsteil Rommelsried geboren.
Weblinks [Bearbeiten]
- Kutzenhausen: Wappengeschichte vom HdBG
- Kutzenhausen: Amtliche Statistik des LStDV (PDF; 1,23 MB)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 424.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 767 und 768.
Agawang mit Unternefsried | Buch mit Boschhorn | Kutzenhausen mit Brunnenmühle und Katzenlohe | Maingründel | Rommelsried
Adelsried | Allmannshofen | Altenmünster | Aystetten | Biberbach | Bobingen | Bonstetten | Diedorf | Dinkelscherben | Ehingen | Ellgau | Emersacker | Fischach | Gablingen | Gersthofen | Gessertshausen | Graben | Großaitingen | Heretsried | Hiltenfingen | Horgau | Kleinaitingen | Klosterlechfeld | Königsbrunn | Kühlenthal | Kutzenhausen | Langenneufnach | Langerringen | Langweid a.Lech | Meitingen | Mickhausen | Mittelneufnach | Neusäß | Nordendorf | Oberottmarshausen | Scherstetten | Schwabmünchen | Stadtbergen | Thierhaupten | Untermeitingen | Ustersbach | Walkertshofen | Wehringen | Welden | Westendorf | Zusmarshausen
