Kvívík

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Lage der Kvívíkar kommuna auf der Färöerkarte.
Kvívík um 1900
Ein Pferd als Kinderspielzeug aus der Wikingerzeit. Es wurde aus Treibholz geschnitzt, 1957 bei Ausgrabungen in Kvívík gefunden und befindet sich heute im Nationalmuseum in Tórshavn.

Kvívík [ˈkʰvʊivʊik] (dänischer Name: Kvivig) ist ein Ort der Färöer an der Westküste der Hauptinsel Streymoy.

  • Einwohner: 397 (1. Januar 2007)
  • Postleitzahl: FO-340
  • Kommune: Kvívíkar kommuna

Zur Kommune Kvívík gehören auch die Orte Leynar, Skælingur, Stykkið und Válur/Nesið. Zusammen hatte die Kommune Ende 2002 genau 580 Einwohner. Kvívík liegt südlich des größeren Ortes Vestmanna zu beiden Seiten einer kleinen Bucht und wird durch den Bach Stórá geteilt.

Ausgrabungen von zwei Langhäusern, eines war ein Wohnhaus das andere ein Stall, ab 1941 konnten belegen, dass der Ort seit der Wikingerzeit auf den Färöern bewohnt ist. Kvívík zählt damit zu den ältesten Orten des Archipels. Weitere Ausgrabungen folgten, wo eine ganze Reihe von Gegenständen gefunden wurden, die heute im Nationalmuseum in Tórshavn ausgestellt werden. Spinnwirtel, Fanggerät, Öllampen und Kinderspielzeug (Pferde und Boote) zeigen etwas über das Leben in dieser Zeit. Es fand sich auch Frauenschmuck in Form von Perlen. Bemerkenswert ist ein Damenschuh, dessen Pendant in Paris gefunden wurde.

Die Steinkirche wurde am 13. Dezember 1903 geweiht und ersetzte eine alte Holzkirche von 1838, da diese angesichts der gewachsenen Bevölkerungszahl zu klein wurde. Hier las am 31. Dezember 1855 der frisch ernannte Pfarrer V. U. Hammershaimb aus dem Evangelium vor - auf Färöisch, damals ein Skandal, da Dänisch die alleinige Kirchensprache war.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kvívík – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

62.120555555556-7.0677777777778Koordinaten: 62° 7′ N, 7° 4′ W