László Weiner

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László Weiner (* 9. April 1916 in Szombathely, Österreich-Ungarn; † 25. Juli 1944 im Zwangsarbeitslager Lukov[1]) war ein jüdisch-ungarischer Pianist, Komponist und Dirigent.

Leben[Bearbeiten]

Weiner studierte das Klavierspiel und das Dirigieren an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. In den Jahren 1934 bis 1940 war er Student für Komposition bei Zoltán Kodály und erhielt 1941 eine Auszeichnung. Er heiratete 1942 die Sängerin Vera Rózsa. Seine Aufführungsmöglichkeiten wurden aus rassistischen Gründen vom ungarischen Horthy-Regime auf den Konzertsaal der jüdischen Selbsthilfeorganisation Omike eingeschränkt. Im Februar 1943 wurde er in ein ungarisches Zwangsarbeiterlager in Lukov deportiert, wo er im Juli 1944 starb. Kodálys Versuch, mit einer Eingabe Weiners Lebensbedingungen in dem Lager zu erleichtern, gingen ins Leere.

Werke[Bearbeiten]

  • 1939: Duo für Violine und Bratsche[2]
  • 1939?: Sonate für Bratsche und Piano
  • 1941?: Konzert für Flöte, Bratsche, Piano und Streichorchester, veröffentlicht 1965: Zeneműkiadó, Budapest
  •  ?????: Ouverture für Violine
  • ohne Datum: Zwei Mouvements für Klarinette und Piano
  • ditto: Drei Lieder, darunter Az der Rebe Elimelech

Einige Noten mit Werken Weiners wurden in den 1950er und 1960er Jahren in Budapest von Editio Musica veröffentlicht.

Diskografie[Bearbeiten]

Bei Hungaroton ist eine CD mit seinen Werken erschienen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Es ist unklar, in welchem Ort "Lukov" im ungarischen Herrschaftsgebiet 1943/44 sich das Zwangsarbeitslager befand, siehe Artikeldiskussionsseite
  2. FAZ vom 2. März 2011, Seite 51: Spannung in Ungarn