Léo Joannon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Léo Joannon (* 21. August 1904 in Aix-en-Provence; † 28. März 1969 in Neuilly-sur-Seine) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

Léo Joannon studierte Jura und war zunächst als Anwalt tätig, bevor er nach Beginn der Tonfilm-Ära zum Film kam.[1] Joannons Werk umfasste Melodramen, Lustspiele, Kriegsdramen und Krimis. Von der Kritik wurden seine Filme als eher oberflächlich und kolportagehaft eingestuft, eine Sonderstellung nimmt „Der Abtrünnige“ mit Pierre Fresnay in Hauptrolle ein, der als „aufwühlender Film über die 'Unverlierbarkeit des katholischen Priestertums'" [2] bewertet wurde.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Regie
  • 1938: Die große Entscheidung (Alerte en méditerranée)
  • 1941: Einmal im Jahr (Caprices)
  • 1943: L'Emigrante
  • 1951: Atoll K
  • 1954: Der Abtrünnige (Le défroqué)
  • 1955: Das Geheimnis der Schwester Angelika (Le secret de sœur Angèle)
  • 1956: Der Mann mit dem goldenen Schlüssel (L’homme aux clefs d‘or)
  • 1957: Der Pfarrer von Pigalle (Le desert de Pigalle)
  • 1961: Der Mörder steht im Telefonbuch (L‘assassin est dans l‘annuaire)
  • 1967: Junger Mann mit Zukunft (Les Arnaud)
Drehbuch
  • 1952: Die sieben Sünden (Les sept péchés capitaux) – Co-Autor
  • 1953: Herz zwischen den Fronten (Les révoltes de Lomanach)
  • 1960: Die Jungfrauen von Rom (Les vierges de Rome)

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Berlin 2001, Band 4, S. 225
  2. Kritik von film-dienst / Lexikon des internationalen Films