Léon Brunschvicg

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Léon Brunschvicg (* 10. November 1869 in Paris; † 18. Januar 1944 in Aix-les-Bains) war ein französischer Philosoph und Hochschullehrer.

Biographie[Bearbeiten]

Brunschvicg studierte seit 1880 an der École normale supérieure und an der Sorbonne bei Victor Brochard und Émile Boutroux. Seine Doktorarbeit trägt den Titel La modalité du jugement (1897). Im Jahre 1909 wurde er zum Professor an der Sorbonne berufen, wo er über dreißig Jahre lehrte. Während der deutschen Besetzung von Paris im Zweiten Weltkrieg war er aufgrund seiner jüdischen Herkunft gezwungen aus der Stadt in den unbesetzten Teil Frankreichs zu fliehen. Er war verheiratet mit der feministischen Politikerin Cécile Brunschvicg, geb. Kahn (1877–1946). Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Er war nach einer einvernehmlich gelösten Kontroverse mit dem katholischen Philosophen Maurice Blondel befreundet.

Brunschvicgs Philosophie ist beeinflusst von Blaise Pascal und der idealistischen Tradition.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Spinoza. Alcan, Paris 1894.
  • La modalité du jugement. Alcan, Paris 1897.
  • Introduction à la vie de l'esprit. Alcan, Paris 1900.
  • L'idéalisme contemporain. Alcan, Paris 1905.
  • Les étapes de la philosophie mathématique. Alcan, Paris 1912.
  • L'expérience humaine et la causalité physique. Alcan, Paris 1922.
  • Spinoza et ses contemporains. 3e édition revue et augmentée. Alcan, Paris 1923 (Der erste Teil hier ist die dritte Ausgabe von „Spinoza“ (1894), der zweite Teil ist der Wiederabdruck von Artikeln. Frühere Ausgaben in dieser Zusammenstellung gibt es nicht.).
  • Le progrès de la conscience dans la philosophie occidentale. Alcan, Paris 1927.
  • Descartes et Pascal, lecteurs de Montaigne. La Baconnière, Neuchatel 1942.

Literatur[Bearbeiten]

  • Vincent Berning: Brunschvicg, Léon. In: LThK3 Bd. 2, sp. 735.
  • René Boirel: Brunschvicg. Sa vie, sa oeuvre avec un exposé de sa philosophie. Presses Universitaires de France, Paris 1964.

Weblinks[Bearbeiten]