Lóis

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Lóis
Loes, Lóes
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Mündung des Lóis

Mündung des Lóis

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Osttimor
Flusssystem Lóis
Ursprung Berge von FatumeanVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 1320 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung in die Sawusee-8.737192125.0925210Koordinaten: 8° 44′ 14″ S, 125° 5′ 33″ O
8° 44′ 14″ S, 125° 5′ 33″ O-8.737192125.0925210
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 1320 m
Länge 80 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 2191 km²[1]
Linke Nebenflüsse Nunura, Bulobo
Rechte Nebenflüsse Marobo, Gleno
Kleinstädte Maliana
Das System des Lóis bewässert fast den gesamten Distrikt Bobonaro.

Das System des Lóis bewässert fast den gesamten Distrikt Bobonaro.

Der Lóis, östlich der Brücke in Liquiçá

Der Lóis, östlich der Brücke in Liquiçá

Ein Nebenfluss des Lóis zwischen Maliana und Bobonaro

Ein Nebenfluss des Lóis zwischen Maliana und Bobonaro

Der Lóis (auch Loes oder Lóes) ist durch seine Quellflüsse mit 80 km der längste Fluss Osttimors. Er hat einen Einzugsbereich von 2191 km².[1]

Verlauf[Bearbeiten]

An der Mündung

Die Zuflüsse des Lóis entspringen im zentralen Bergland Timors. Die größten Zuflüsse sind der Talau (Talaoe, Taipu), der im indonesischen Westtimor entspringt, der Malibaca (Mota Malibaca, Mota Malibaka, Rio Malibaca, Rio Male Baca, Rio Malibacu, im Oberlauf auch Matihaca), der aus den Bergen von Fatumean (Distrikt Cova Lima) kommt und der Marobo, der nahe dem Ort Marobo entspringt.

Der Malibaca fließt in nordwestliche Richtung und bildet den westlichen Grenzfluss zwischen dem Distrikt Bobonaro und Indonesien, bis er mit dem Talau zusammentrifft, der den südlichen Grenzfluss bildet und von West nach Ost fließt. Der Zusammenfluss heißt nun Nunura (Larodel oder Nunutura, im Oberlauf auch Be Bai, Beba oder Bé-Bai) und fließt quer durch die Mitte von Bobonaro. Der Marobo bildet auf weiter Strecke die Grenze der Distrikte Ermera und Bobonaro, fließt zuerst nach Norden und dreht dann nach Osten. Schließlich treffen Nunura und Marobo aufeinander und bilden schließlich den Lóis. Der Lóis fließt weiter nach Osten entlang der Nordgrenze Bobonaros zu Ermera und Liquiçá. An der Nordküste mündet er 20 km südwestlich von Maubara in die Sawusee.

Der Gleno ist ein größerer Zufluss nach dem Zusammenfluss von Nunura und Marobo, der entlang eines Teils der Nordgrenze Ermeras fließt und Zuflüsse aus Ermera, Liquiçá und Aileu hat. Der Bulobo und seine Nebenflüsse entwässern das Zentrum von Bobonaro und ergießen sich in den Nunura.

Der Nebenfluss Magapu stürzt eine Steilwand herunter und bildet so den Bandeira, einen der bekanntesten Wasserfälle Osttimors.

Weitere Nebenflüsse[Bearbeiten]

Reisfelder und Brücke über den Gleno

Aideno, Utobato, Claola, Hatoleal, Lesupu, Neuculi, Lesupu, Timoreme, Timerema, Hatepoci, Malubolo, Sahalolo, Nakere, Karbau, Biusosso, Gelesu, Buloho, Gimetan, Biapolu, Matenua, Mukuki, Lale, Sasso, Biupira, Laecouken, Sele, Dikasbata, Surine, Kailook, Bismaumate, Gumuloa, Dirobatelau, Manobira, Curiho, Caicabaisala, Guradi, Acolaco, Guotclua, Lendeum, Daurecco, Goumeca, Buro, Manolldodo, Roumetalena, Maurotieramata, Aileu, Olomasi, Manomau, Tutan, Gamerama, Manusama, Bapera, Eahora (im Oberlauf Lahosa), Hatobwi, Fohola, Celere, Garai, Magolara, Motur, Aiboro, Biaioni, Meipu, Caraulun, Hatoe, Ladibau, Tehate, Pusulu, Ladiban, Magapu, Leteu, Slau, Coulala, Baluani.[2]

Bedeutung[Bearbeiten]

Neben dem Nördlichen Lacló ist der Lóis einer der wenigen Flüsse, die im Nordteil der Insel ganzjährig Wasser führen, da sie aus dem Süden gespeist werden. Gerade in den Gebieten zwischen Malibaca, Nunura und Marobo kann daher Reis angebaut werden, eines der Hauptnahrungsmittel der dortigen Bevölkerung.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Asian Development Bank: TIM: District Capitals Water Supply Project – Rehabilitation of Lake Lehumo, September 2011, abgerufen am 23. Februar 2014.
  2. Distriktkarten auf dem Timor-Leste GIS Portal
  3. Census of Population and Housing Atlas 2004