Lögsögumaður

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Þorgnýr der Gesetzsprecher demonstriert dem König von Schweden die Macht seines Amtes in Alt-Uppsala, 1018. Er zwingt König Olof Skötkonung nicht nur dazu den Frieden mit seinem Feind, dem norwegischen König Olav II. Haraldsson zu akzeptieren, sondern auch ihm seine Tochter zur Heirat freizustellen. (Illustration by C. Krogh).

Der Lögsögumaður war der Gesetzessprecher im alten Island.

Funktion[Bearbeiten]

Seine Aufgabe war es, jährlich ein Drittel der Gesetze zu rezitieren. Dazu stand er auf dem Gesetzesfelsen (Lögberg) in der Allmännerschlucht (Almannagjá). Durch die besondere Akustik in der Schlucht konnte man ihn weithin hören. Er war kein Richter. Jedoch leitete er die alljährlichen Alþingstreffen in Þingvellir. Dieses Amt wurde 930 bei der Gründung des Alþings eingeführt. Der Gesetzessprecher wurde für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt.

Siehe auch[Bearbeiten]