Lüderitzbucht

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Dieser Artikel befasst sich mit der Meeresbucht an der Westküste Namibias. Für die an dieser Bucht gelegene in einigen Quellen ebenso benannte Stadt siehe Lüderitz.
Luftaufnahme der Haifischbucht mit der Haifischinsel rechts und dem Festland auf der linken Seite

Die Lüderitzbucht, von den portugiesischen Entdeckern Angra Pequena (‚Kleine Bucht‘) genannt, ist eine Meeresbucht im Südatlantik nahe der Seehafenstadt Lüderitz in der südwestafrikanischen Republik Namibia. Die Lüderitzbucht ist gegen Norden und Nordwesten offen zum Atlantik und wird gegen Südwesten und Westen durch die Lüderitz-Halbinsel eingefasst. Äußerste Landvorsprünge der Halbinsel sind die Angra-Spitze und die Diaz-Spitze.

Die sogenannte Haifischbucht (als Teil der Lüderitzbucht) liegt zwischen dem afrikanischen Festland und der vorgelagerten Shark Island (früher Haifischinsel) und bildet hierdurch ein natürliches Hafenbecken (Roberthafen). Weitere Inseln in der Lüderitzbucht sind die Seehund- und Pinguininsel sowie die kleine Flamingoinsel. Die beiden erstgenannten Inseln werden zu den Pinguininseln gerechnet, die sich ausgehend von der Lüderitzbucht noch 220 km nach Norden und 140 km nach Süden entlang der namibischen Küste erstrecken.

Wie die südlich der Lüderitzhalbinsel gelegene Große Bucht, bildet die Lüderitzbucht eine schroffe Küstenformation.

Früher war Lüderitzbucht auch eine gebräuchliche Bezeichnung der Stadt Lüderitz.

Die Lüderitzbucht erhielt ihren Namen zu Ehren des Bremer Kaufmanns Adolf Lüderitz, der das Gebiet um die Bucht 1883 erwarb und Lüderitzland nannte.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Lüderitzbucht – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

-26.62638888888915.142222222222Koordinaten: 26° 38′ S, 15° 9′ O