Lüneburger SK Hansa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Verein Lüneburger SK Hansa; für den ehemaligen Verein vor der Fusion mit dem Lüneburger SV siehe Lüneburger SK.
Lüneburger SK Hansa
Vereinswappen des Lüneburger SK Hansa
Voller Name Lüneburger Sport-Klub
Hansa von 2008 e. V.
Gegründet 1. März 2008
Vereinsfarben schwarz-weiß
Stadion Heinrich-Langeloh-Platz (Bardowick)
Plätze n.b.
Präsident Dietrich Conrad
Trainer Elard Ostermann
Homepage www.lsk-hansa.de
Liga Regionalliga Nord.
2013/14 1. Platz (Oberliga Niedersachsen)
Heim
Auswärts

Der Lüneburger SK Hansa (abgekürzt LSK Hansa oder kurz LSK) ist ein Fußballverein aus der niedersächsischen Hansestadt Lüneburg. Der Verein wurde im Frühjahr 2008 für den geplanten Zusammenschluss der Fußballabteilungen der beiden Vereine Lüneburger SK und Lüneburger SV unter dem Namen FC Hansa Lüneburg gegründet und am 1. Juni 2011 in Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e. V. umbenannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der damalige Oberligist Lüneburger SK war nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord 2001 (damals 3. Liga) in finanzielle Schwierigkeiten geraten, die schließlich 2002 in die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mündete. Zur Sanierung des überschuldeten Vereins suchte Vereinspräsident Manfred Harder nach geeigneten Partnern. Nach dreimonatigen Verhandlungen verständigte er sich im Frühjahr 2008 mit dem Präsidium des Bezirksligisten Lüneburger SV auf die Gründung des FC Hansa Lüneburg.

Logo zwischen 2008-2011 als FC Hansa Lüneburg

Zur Saison 2008/09 traten dem neuen Verein die Fußballabteilungen beider Vereine vollständig bei. Der FC Hansa Lüneburg übernahm den Startplatz des Lüneburger SK in der Oberliga Niedersachsen Ost und dessen Teilnahmeberechtigung an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2008/09 und trat dort gegen den VfB Stuttgart an (Endstand 0:5). In der Niedersachsenliga belegte der Verein in seiner Premierensaison den 4. Platz.

In der Saison der Fußball-Oberliga Niedersachsen 2013/14 wurde der LSK Meister und spielt somit in der Saison 2014/15 wieder in der 4. Liga, der Fußball-Regionalliga Nord.[1]

Erste Mannschaft[Bearbeiten]

Aktueller Kader 2014/15[Bearbeiten]

Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum Im LSK seit
Torhüter
1 Maximilian Wulf DeutschlandDeutschland 11.08.1993 2011
15 Maximilian Rohrbach DeutschlandDeutschland 16.03.1992 2014
Tobias Braun DeutschlandDeutschland 23.02.1989 2016
Abwehr
2 Jonas Fritz DeutschlandDeutschland 10.09.1995 2014
3 Phillip Gruhn DeutschlandDeutschland 07.12.1994 2008
4 Malik Issahaku DeutschlandDeutschland 17.09.1991 2014
5 Frederic Penz DeutschlandDeutschland 30.07.1994 2014
6 Matti Grahle DeutschlandDeutschland 20.06.1993 2013
8 Stefan Wolk DeutschlandDeutschland 18.04.1990 2004
18 Dennis Richter DeutschlandDeutschland 14.02.1995 2014
19 Marco Schuhmann DeutschlandDeutschland 15.09.1994 2010
Noél Below DeutschlandDeutschland FrankreichFrankreich 26.11.1993 2014
Mittelfeld
7 Ali Moslehe LibanonLibanon DeutschlandDeutschland 06.06.1987 2014
9 Engin Kiy TurkeiTürkei 10.07.1991 2014
10 Oliver Ioannou DeutschlandDeutschland 06.04.1986 2012
12 Björn Schlottke DeutschlandDeutschland 22.05.1995 2014
14 Nico Hübner DeutschlandDeutschland 04.10.1994 2012
17 Patrick Posipal DeutschlandDeutschland 03.03.1988 2014
20 Tezcan Karabulut TurkeiTürkei 19.01.1988 2014
22 Daniel Maaß DeutschlandDeutschland 25.06.1993 2014
23 Onur Saglam TurkeiTürkei DeutschlandDeutschland 23.03.1993 2013
Sturm
11 Lukas Hertting DeutschlandDeutschland 09.03.1988 2013
13 Philipp Borges DeutschlandDeutschland 10.06.1995 2013
16 Leon Müller DeutschlandDeutschland 18.11.1994 2014
30 Muhamed Alawie LibanonLibanon 30.04.1988 2014

Trainerteam[Bearbeiten]

Name Funktion
Elard Ostermann Chef-Trainer
Thomas Oelkers Co-Trainer
Baris Saglam Co-Trainer
Mario Drewes Torwart-Trainer
Mattis Kreiselmaier Athletik-Trainer

Funktionsteam[Bearbeiten]

Name Funktion
Martin Sander Physiotherapeut
Michael Lührs Betreuer
Nils Dickoff Zeugwart
Thomas Wiebe Liga-Obmann

Stadion Wilschenbruch[Bearbeiten]

Von 1905 bis 2014 war die Heimstätte des LSK - und seiner Vorgängervereine - das Stadion Wilschenbruch im gleichnamigen Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch. Am 23. März 2014 wurde das letzte Spiel in dem Stadion abgepfiffen. Die Anlage wurde in der Folgezeit abgerissen. In Kürze sollen auf der Fläche 23 Wohnhäuser entstehen. Aktuell dienen die Sportanlagen des TSV Bardowick als Spielstätte des LSK.[2]

Name[Bearbeiten]

Für den Namen des neugegründeten Fußballklubs zeichnen Teammanager Christos Dovas und der Präsident des Lüneburger SK Manfred Harder verantwortlich, die sich in Dovas' Gastronomiebetrieb auf FC Hansa Lüneburg festlegten. Der Name verweist auf Lüneburgs Vergangenheit in der Hanse - seit 2007 ist Lüneburg auch offiziell wieder eine Hansestadt.

Nachdem es in Leserbriefen zu ersten kritischen Äußerungen bezüglich des Vereinsnamens kam, besonders aufgrund der Analogie zum Namen des F.C. Hansa Rostock, führte die Landeszeitung für die Lüneburger Heide im Februar 2008 eine Umfrage durch, an der sich mehr als 700 Leser beteiligten. Mit 59 Prozent der Stimmen lehnte die Mehrheit der Teilnehmer den Namen FC Hansa ab, 33 Prozent der mitwirkenden Leser hielten ihn für passend und acht Prozent verzichteten auf eine Festlegung.

Auf der Mitgliederversammlung am 27. September 2010 wurde beschlossen, dass der FC Hansa ab 1. Juli 2011 offiziell "Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e. V.", abgekürzt Lüneburger SK heißen wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volker Stahl: Lüneburger SK macht den Aufstieg perfekt. Hamburger Abendblatt, abgerufen am 26. Mai 2014.
  2. Benjamin Ahlburg: STADION WILSCHENBRUCH – TOD EINER KULTSTÄTTE. Abgerufen am 26. Mai 2014.

Weblinks[Bearbeiten]