Lünen-Süd

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Lünen-Süd
Stadt Lünen
Koordinaten: 51° 35′ N, 7° 32′ O51.5905555555567.5294444444444Koordinaten: 51° 35′ 26″ N, 7° 31′ 46″ O
Einwohner: 8.380 (30. Mai 2006)
Postleitzahl: 44532
Vorwahl: 02306

Lünen-Süd ist einer der vierzehn Ortsteile der Stadt Lünen und hat fast 8500 Einwohner. Neben der Lüner Innenstadt und Lünen-Brambauer hat Lünen-Süd die Funktion eines Stadtteilzentrums.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Der Ortsteil liegt im Süden des Stadtgebiets und grenzt an die Stadt Dortmund. Mitten im Ortsteil befinden sich die Hauptstraßen Jäger-/Bahn-/ und Alsenstraße, die als Einkaufsstraßen mit diversen Geschäften dienen.

[Bearbeiten] Verkehr

Bahnhof Preußen

An den öffentlichen Personennahverkehr ist Lünen-Süd gut angebunden. Im direkt angrenzenden Ortsteil Horstmar befindet sich der Bahnhof Preußen, wo die Züge der Regionalverkehrslinien Dortmund – Lünen – Münster und Dortmund – Lünen – Coesfeld – Enschede halten.

In Lünen-Süd selbst befindet sich der Preußenhafen mit Anbindung an den Datteln-Hamm-Kanal. In der Nähe liegt zudem die Anschlussstelle zum Autobahnzubringer B 236 zur A2. Der Preußenhafen ist heute zu einem Wasserwanderrastplatz umgebaut.

Bis 1933 fuhr im Ortsteil eine Straßenbahn, die an das Dortmunder Straßenbahnnetz über Dortmund-Derne und Lünen-Gahmen angeschlossen war. Die Trasse verlief über die Bahnstraße und Jägerstraße bis zur Endhaltestelle Bebelstraße nahe der heutigen Kanalbrücke. Des Weiteren gab es in Lünen-Süd eine Zechenbahn, die den Preußenhafen Kohlenumschlagsplatz und die Zeche Gneisenau im benachbarten Dortmund-Derne miteinander verband. Heutzutage wird die Zechenbahntrasse unter dem Namen Leezenpatt als Rad- und Wanderweg genutzt.

[Bearbeiten] Geschichte

Lünen-Süd war sehr vom Bergbau geprägt. So kamen viele Siedler Anfang des 20. Jahrhunderts von den ehemaligen ostdeutschen Gebieten dorthin. Sie fanden Arbeit bei den nahe gelegenen ZechenPreußen I 1/2 und Preußen II 1/2“ in den Nachbarortsteilen Lünen-Gahmen bzw. Lünen-Horstmar. Beide Zechen wurden in den 20er bzw. 30er Jahren stillgelegt. Viele Bergleute fanden auf der Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne Arbeit, die auch die Kohlenfelder übernahm. Die Zeche Preußen I 1/2 in Gahmen wurde Mitte der 60er Jahre im Rahmen der Seilfahrt und des Materialtransports für das Bergwerk Zeche Gneisenau wieder eröffnet und Ende der 70er Jahre endgültig stillgelegt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Heute sind die Siedlung Ziethenstraße, die einst eine Bergbausiedlung war, und der Preußenhafen ein Teil der Route der Industriekultur.

[Bearbeiten] Kultur und Veranstaltungen

  • Zu den jährlichen Attraktionen in Lünen-Süd gehören unter anderem der Karnevalsumzug und das Oktoberfest auf der Jägerstraße, die die Hauptverkehrsachse in Lünen-Süd bildet.
  • Zu den Freizeitmöglichkeiten gehören der Volkspark „Südpark“, der Wasserwanderrastplatz Preußenhafen und die Bergehalde im westlichen Teil des Ortsteiles.
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