Lütter
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| Lütter | |
|---|---|
| Lage | Landkreis Fulda, Hessen, Deutschland |
| Länge | 17,5 km[1] |
| Lütterquelle | in der Rhön (Hohe Rhön) an Wasserkuppe bzw. Pferdskopf 50° 29′ 15″ N, 9° 55′ 46″ O50.48759.9294444444444769.5 |
| Quellhöhe | 769,5 m ü. NN |
| Mündung | bei Eichenzell-Lütter in die Fulda50.4734722222229.7505555555556308Koordinaten: 50° 28′ 24,5″ N, 9° 45′ 2″ O 50° 28′ 24,5″ N, 9° 45′ 2″ O50.4734722222229.7505555555556308 |
| Mündungshöhe | 308 m ü. NN |
| Höhenunterschied | 461,5 m |
| Flusssystem | Fulda, Weser |
| Einzugsgebiet | 50,686 km²[1] |
| Linke Nebenflüsse | Haardt |
| Gemeinden | Poppenhausen, Ebersburg, Eichenzell |
Die Lütter ist ein 17,5 km langer, orografisch rechtsseitiger bzw. östlicher Zufluss der Fulda im Landkreis Fulda in Hessen (Deutschland).
[Bearbeiten] Verlauf
Die Lütter entspringt in der Rhön (Hohe Rhön). Ihre Quelle befindet sich innerhalb von Naturpark Hessischer Rhön und Biosphärenreservat Rhön an der Südwestflanke der Wasserkuppe bzw. am Südosthang ihres Südwestausläufers Pferdskopf (874,9 m ü. NN) auf 769,5 m Höhe.
Nur wenig unterhalb ihres Ursprungs, der „Lütterquelle“, durchfließt die Lütter den Guckaisee, der zwischen Pferdskopf im Norden und Eubeberg (814,4 m ü. NN) im Süden liegt. Anschließend fließt sie in westlicher Richtung durch Poppenhausen und später südlich an Weyhers (Ortsteil von Ebersburg) vorbei, wonach sie Naturpark und Biosphärenreservat verlässt.
Schließlich durchfließt die Lütter das Dorf Lütter (Ortsteil von Eichenzell), nach dem sie von Ost-Nordosten kommend auf 308 m ü. NN in den Oberlauf der von Südosten heran fließenden Fulda mündet, dem westlichen Weser-Quellfluss.
[Bearbeiten] Lütter-Gedicht
An der „Lütterquelle“ wurde vom Rhönklub eine Tafel mit einem Gedicht über die Lütter von Ludwig Mihm aus Poppenhausen angebracht:
Im Goldloch hier entspring ich,
den Namen Lütter empfing ich,
im Guckaisee da bad ich,
viel Mensch und Tiere lab ich,
durch Poppenhausen eil ich,
im Lüttertal verweil ich,
manch kleines Bächlein erb ich,
im Schoß der Fulda sterb ich.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b WRRL Hessen

