Lützow-Holm-Bucht

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-68.46777777777836.744166666667Koordinaten: 68° 28′ S, 36° 45′ O

Karte: Antarktis
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Lützow-Holm-Bucht
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Antarktis

Die Lützow-Holm-Bucht (englisch: Lützow-Holm-Bay, norwegisch: Lützow-Holm-Fjord) ist eine an der Küste des Königin-Maud-Landes (Ostantarktis) gelegene Bucht. Sie liegt etwa zwischen 30° und 45° E und 60° bis 70° S und wird im Osten durch die Prinz-Olav-Küste, im Westen durch die Riiser-Larsen-Halbinsel begrenzt.

Die Bucht ist vor allem deshalb bekannt, weil James Cook dort auf seiner Entdeckungsreise 1773 als erster Mensch überhaupt in die Gewässer der Antarktis gelangte. Dabei stieß dieser auch auf Eisberge, die er schmelzen ließ und später als Trinkwasser nutzte.

Benannt wurde die Bucht nach dem norwegischen Piloten Finn Lützow-Holm. Dieser war maßgeblich an der norwegischen Antarktisexpedition 19291930 beteiligt, die diese Region kartographierte und erforschte.

Heute befindet sich am östlichen Ende der Bucht die japanische Forschungsstation Shōwa.