L7

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Dieser Artikel befasst sich mit der Punkband L7. L7 steht auch für die Stellung Neunundsechzig beim Sex. Für den osttimoresischen Politiker und ehemaligen Widerstandskämpfer L7 siehe Cornelio da Conceição Gama.
L7
Allgemeine Informationen
Genre(s) Punk, Grunge
Gründung 1985
Auflösung 2003
Website http://l7official.com/
Gründungsmitglieder
Jennifer Finch
Gitarre, Gesang
Suzi Gardner
Gitarre, Gesang
Donita Sparks
Roy Koutsky
Letzte Besetzung
Gitarre, Gesang
Suzi Gardner
Gitarre, Gesang
Donita Sparks
Bass
Janis Tanaka
Schlagzeug
Demetra Plakas
Ehemalige Mitglieder
Bass
Gail Greenwood (1996–1999)

L7 (englisch ausgesprochen, L-Seven) war eine 1985 gegründete, nur mit Frauen besetzte US-amerikanische-Punkband aus Los Angeles. Sie hatte ihre größten Erfolge in den frühen 1990er Jahren. Die Gründungsmitglieder waren Donita Sparks, Suzi Gardner, Jennifer Finch und Dee Plakas. Ihre größten Hits sind Pretend We're Dead und das auch vom Soundtrack des Films Natural Born Killers bekannte Shitlist.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde 1985 von Sparks und Gardner gegründet, Finch und Plakas kamen später dazu. Ihr erstes Album erschien bei Epitaph Records, 1989 wechselten sie zu Sub Pop.

1991 gründete die Band Rock For Choice, eine Pro-Choice- und Frauenrechtsgruppe, die von anderen Bands der Ära unterstützt wurde, unter ihnen Nirvana, Pearl Jam, Red Hot Chili Peppers und Rage Against The Machine. Rock for Choice organisiert bis heute Konzerte und andere Aktionen.

Ihr 1992er Album Bricks Are Heavy, produziert von Butch Vig, galt für den Rolling Stone im Mai 1999 als eine der wichtigsten Aufnahmen der 90er und wird allgemein als ihr bestes Album angesehen.

1994 hatte die Band unter dem Namen Camel Lips (vgl. Cameltoe) einen Auftritt im Film Serial Mom von John Waters.

Das vorerst letzte Album von L7, Slap Happy aus dem Jahr 1999, war weder in den USA noch in Europa ein Erfolg. Finch erklärte ihre Mitgliedschaft für beendet und ist mittlerweile Sängerin der Band The Shocker. Auch Sparks beschäftigte sich mit anderen musikalischen Projekten. Laut der Website der Band hängt die Zukunft von L7 in der Luft.

Erklärung des Bandnamens[Bearbeiten]

Der Name leitet sich aus dem in den 1950ern entstandenen Slang-Wort L7 ab. Es bezieht sich auf die Form, die entsteht, wenn man mit Daumen und Zeigefinger einer Hand ein L formt und dieses an die andere Hand hält, mit der man auf gleiche Weise eine 7 formt – ein Quadrat, englisch Square, ein Slang-Ausdruck für Spießer. Das Zeichen wird auch häufig als eine Referenz auf die Position „69“ beim Sex gedeutet.

Diskografie[Bearbeiten]

  • L7 (1988)
  • Smell The Magic (1990)
  • Bricks Are Heavy (1992)
  • Hungry For Stink (1994)
  • The Beauty Process: Triple Platinum (1997)
  • Live: Omaha To Osaka (1998)
  • Slap Happy (1999)
  • The Slash Years (2000)

Weblinks[Bearbeiten]