Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe

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LHKW (Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe) (wie zum Beispiel Trichlormethan (Chloroform), Perchlorethylen oder Vinylchlorid (Grundstoff zur PVC-Produktion)) sind Bestandteile vieler Handelsprodukte und chemischer Zubereitungen, in Lösungsmitteln und Extraktionsmitteln. Die Definition der LAWA lautet: Summe der halogenierten C1- und C2-Kohlenwasserstoffe, einschließlich Trihalogenmethane. Sie sind ein bei Boden-, Luft- und Wasseranalysen zu bestimmender Parameter.[1]

Wegen der hohen Flüchtigkeit, d. h. hohem Dampfdruck, müssen die Proben möglichst kühl gelagert werden und sollten so schnell wie möglich im Labor untersucht werden. Die Analyse findet im Gaschromatographen statt. Zu beachten ist, dass LHKW Schädigungen der Ozonschicht bewirken und einige auch krebserregend wirken. Vinylchlorid CH2=CHCl zum Beispiel ist stark krebserregend.[2] Die wichtigste Untergruppe der LHKW sind die LCKW.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Benedikt Toussaint, Gert Rehner, Thomas Held; Sanierung von Grundwasserschäden, S. 15; ISBN 978-3816916079
  2. Horst-Robert Langguth, Rudolf Voigt; Hydrogeologische Methoden, S. 483ff, Kapitel: Exkurs durch LHKW; ISBN 978-3540211266