LILO
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| LILO | |
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| Entwickler: | 1992-2000: Werner Almesberger seit 2000: John Coffman u.a. |
| Aktuelle Version: | 22.8 (19. Februar 2007) |
| Betriebssystem: | Linux |
| Kategorie: | Boot-Loader |
| Lizenz: | BSD-Lizenz |
| Deutschsprachig: | nein |
| Website: | lilo.go.dyndns.org |
LILO, der LInux LOader, ist ein verbreiteter Boot-Loader für Linux, der aber auch andere Betriebssysteme starten kann. LILO ist sehr flexibel und kann im Gegensatz zu vielen anderen Boot-Loadern auch einen Kernel hinter dem Festplattenzylinder 1024 starten.
Das Programm ist freie Software und hat seit 2002 starke Konkurrenz von GRUB bekommen.
Das folgende Beispiel zeigt eine LILO-Konfigurationsdatei, welche üblicherweise unter /etc/lilo.conf zu finden ist:
lba32 boot=/dev/hda install=/boot/boot-menu.b map=/boot/map prompt default=Linux image=/boot/vmlinuz-2.4.20 label="Linux" root=/dev/hda1 append="" read-only optional other=/dev/hda3 label="FreeBSD"
Erläuterung: Lilo bietet hier nach der korrekten Installation als Auswahl Linux und FreeBSD an.
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[Bearbeiten] Nachteile
Als nachteilig an LILO ist die Tatsache zu beurteilen, dass nach der Erstellung eines neuen Linux-Kernels der Befehl lilo aufgerufen werden muss. Dieser Befehl ermittelt die von der Festplatte zu ladenden Blöcke des Kernels, da lilo nicht in der Lage ist, mit einem Dateisystem umzugehen.
Wird dieser Vorgang vergessen, kann LILO den gewünschten Kernel nicht mehr booten.
Andere Boot-Loader, wie GRUB, besitzen Treiber, die lesend auf ein Dateisystem zugreifen können, so dass der im vorhergehenden Absatz genannte Schritt entfällt.
[Bearbeiten] Vorteile
Dieser Nachteil von LILO ist gleichzeitig auch ein Vorteil, denn im Gegensatz zu anderen Bootloadern ist LILO nicht auf Dateisysteme beschränkt und in der Lage, auch von exotischsten Dateisystemen den Kernel zu laden, sofern das Dateisystem, von dem er geladen wird, unkomprimiert und unverschlüsselt ist.

