LMFAO

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Dieser Artikel behandelt das Electro-/Hip-Hop-Duo LMFAO, für die Abkürzung LMFAO siehe Liste von Abkürzungen (Netzjargon).
LMFAO
LMFAO bei einem Auftritt in Fort Wayne, Indiana (2009)
LMFAO bei einem Auftritt in Fort Wayne, Indiana (2009)
Allgemeine Informationen
Herkunft Pacific Palisades, Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Genre(s) Electro/Hip-Hop
Gründung 2007
Website lmfaomusic.com
partyrockpeople.com
partyrockclothing.com
Aktuelle Besetzung
RedFoo (Stefan Kendal Gordy)
SkyBlu (Skyler Austen Gordy)

LMFAO (steht für Laughing My Fucking Ass Off) ist ein US-amerikanisches Electro-/Hip-Hop-Duo aus Los Angeles.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

LMFAO mit Madonna beim Super Bowl

LMFAO wurde 2007 von Stefan Kendal Gordy alias RedFoo und dessen Neffen Skyler Austen Gordy alias SkyBlu gegründet. RedFoo ist Sohn und SkyBlu Enkel des Motown-Gründers Berry Gordy Jr.. Die beiden wuchsen gemeinsam in Pacific Palisades auf. Das Duo wollte sich zuerst Sexy Dudes nennen, änderte diesen allerdings aufgrund einer Chatunterhaltung zwischen SkyBlu und dessen Großmutter in LMFAO. In diesem nannte er den Bandnamen Sexy Dudes worauf sie mit LMFAO antwortete. Das Internet-Akronym steht für „Laughing my fucking ass off“ - sinngemäß: ‚Ich lache mir meinen verdammten Arsch ab‘. Sie starteten in der Electro House Klubszene von Los Angeles und erlangten durch dortige Auftritte und Radioshows immer mehr an Begeisterung. Als die beiden genug Songs zusammen hatten stellte will.i.am, bester Freund von RedFoo, Jimmy Iovine von Interscope Records vor, der ihnen auf Anhieb einen Vertrag anbot. Am 1. Juli 2008 veröffentlichten sie mit einer EP Version ihr erstes Album Party Rock bei iTunes. Das vollständige Album folgte am 7. Juli 2009, das auf Anhieb auf Platz 1 bei den Dance-Alben einstieg und Platz 33 in den offiziellen Albumcharts erreichte. Die erste große Hitsingle landete LMFAO mit Party Rock Anthem aus ihrem zweiten Album Sorry for Party Rocking. Später folgten Champagne Showers, Sexy and I Know It, und Sorry for Party Rocking. Zum Super Bowl XLVI traten sie gemeinsam mit Madonna in der Halbzeitshow auf.

LMFAO fielen durch ihre schrill-bunte Kleidung und extragroße, bunte Brillengestelle ohne Gläser auf.[1] Bei ihren ersten Auftritten trugen sie grelle, selbstbedruckte T-Shirts mit dem Bandlogo oder den Texten ihrer Songs. Daraus entwickelte sich eine ganze Kollektion mit Hemden, Jacken, Brillen und Anhängern, die sie über das eigene Modelabel Party Rock Life vertreiben.[2]

Im September 2012 kamen Gerüchte über die Auflösung der Formation auf, welche von den beiden Künstler jedoch in einem Interview dementiert wurde.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: LMFAO/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2009 Party Rock 33
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Juli 2009
Verkäufe: + 285.000
2011 Sorry for Party Rocking 19
(32 Wo.)
11
(39 Wo.)
13
(59 Wo.)
8
(56 Wo.)
5
(62 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2011

Single-Chartplatzierungen solo[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2008 I’m in Miami Bitch
Party Rock
51
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Dezember 2008
Verkäufe: 195.000
2009 La La La
Party Rock
55
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. September 2009
Shots
Party Rock
68
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2009
Verkäufe: 2.160.000 (feat. Lil Jon)
Yes
Party Rock
Erstveröffentlichung: 15. Dezember 2009
Verkäufe: 505.000
2011 Party Rock Anthem
Sorry for Party Rocking
1
(57 Wo.)
1
(53 Wo.)
1
(54 Wo.)
1
(59 Wo.)
1
(68 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Januar 2011
(feat. Lauren Bennett & GoonRock)
Champagne Showers
Sorry for Party Rocking
41
(5 Wo.)
18
(11 Wo.)
56
(12 Wo.)
32
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2011
Verkäufe: + 330.500 (feat. Natalia Kills)
Sexy and I Know It
Sorry for Party Rocking
8
(35 Wo.)
7
(41 Wo.)
7
(38 Wo.)
5
(49 Wo.)
1
(42 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. September 2011
2012 Sorry for Party Rocking
Sorry for Party Rocking
22
(10 Wo.)
43
(9 Wo.)
23
(11 Wo.)
49
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Januar 2012
Verkäufe: + 585.000

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Early-Morning Party With Club Rap and Female Audience Participation, Music Review, New York Times, 7. August 2009.
  2. Party Rock Life – Website
  3. [1], OK! Magazin, Interview, erschienen am 25. September 2012
  4. a b Chartquellen: DE AT CH UK US