Gießen 46ers

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Gießen 46ers
Logo
Spitzname MTV Gießen
Gegründet 1937
Halle Sporthalle Gießen-Ost
(4003 Plätze)
Homepage www.giessen46ers.de
Geschäftsführer Heiko Schelberg
Sportdirektor vakant
Trainer Denis Wucherer
Liga 2. Basketball-Bundesliga

2012/13: in der Bundesliga 18. Platz

  ProA
Farben Rot / Weiß
Trikotfarben
Kit shorts.svg
Heim
Trikotfarben
Kit shorts.svg
Auswärts
Erfolge
Deutscher Meister
1965, 1967, 1968, 1975, 1978
Deutscher Pokalsieger
1969, 1973, 1979

Die Gießen 46ers (Eigenschreibweise GIESSEN 46ers) sind eine deutsche Basketballmannschaft aus dem mittelhessischen Gießen. Seit Gründung der Basketball-Bundesliga (BBL) im Jahre 1966 spielte die Mannschaft bzw. der Stammverein MTV Gießen, trotz dreimaligem sportlichem Abstieg (Saisons 2004, 2009 und 2012), als einziges Team ununterbrochen 46 Jahre in der 1. Liga, bis es in der Saison 2012/2013 zum endgültigen Abstieg kam. Anfang Juni 2013 wurde bekannt, dass der langjährige Namenssponsor LTi zum Saisonende ausscheidet.[1]

Gegründet wurde die Basketball-Abteilung 1937 als Teil des MTV Gießen, aus dem die Profiabteilung in den 1990er Jahren in die Gispo-Sportmarketing Gesellschaft Gießen mbH ausgegliedert wurde. Das Team hat vier Namensänderungen hinter sich und spielte vorher als MTV 1846 Gießen, Gießen Flippers, Avitos Gießen und LTi Gießen 46ers in der Liga.

Geschichte[Bearbeiten]

Wettbewerb Hauptrunde
Platz Bilanz*
Playoffs/
Pokalrunde
Saison 2003/04
BBL 15. 07–11
Pokal Achtelfinale
Saison 2004/05
BBL 6. 18–12 Halbfinale
Pokal Achtelfinale
Saison 2005/06
BBL 11. 11–19
Pokal 3. Halbfinale
Saison 2006/07
BBL 16. 11–23
Pokal Achtelfinale
Saison 2007/08
BBL 16. 09–25
Pokal Achtelfinale
Saison 2008/09
BBL 17. 08–26
Pokal Achtelfinale
Saison 2009/10
BBL 14. 10–24
Pokal Nicht Qualifiziert
Saison 2010/11
BBL 15 09–25
Pokal Nicht Qualifiziert
Saison 2011/12
BBL 17. 09–25
Pokal Nicht Qualifiziert
Saison 2012/13
BBL 18. 04–30
Pokal Nicht Qualifiziert
* Siege–Niederlagen

Frühe Anfänge[Bearbeiten]

1937 wurde innerhalb des 1846 gegründeten MTV Gießen die Basketballabteilung etabliert. Sie ist somit eine der ältesten in Deutschland. Bereits 1939 qualifizierte sich das Team erstmals für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Aufgrund des Zweiten Weltkriegs kam der Spielbetrieb jedoch zum Erliegen.

In der Nachkriegszeit begann der Verein 1948 wieder mit regelmäßigem Training und gewann im selben Jahr erstmals die Hessenmeisterschaft. Das Team konnte schließlich 1950 in die damals höchste deutsche Spielklasse, die in mehrere Gruppen aufgeteilte Oberliga, wo die Gießener in der Gruppe Südwest spielten, aufsteigen. Jedoch entschied man sich, nach nur einer Saison aus finanziellen Gründen wieder in die Landesliga zurückzukehren. Nach dem man 1953 erneut die hessische Meisterschaft gewinnen konnte, war der MTV 1955 Mitglied der neu gegründeten Oberliga Hessen. Nach zwei Jahren stieg man erneut in die Landesliga Nordhessen ab.

Aufstieg der Gießener zur Topmannschaft[Bearbeiten]

Nach vielen Jahren in der Landesliga schafften die Gießener es ab 1962, auch dank Neuzugang Ernest Butler[2], wieder in die Oberliga Südwest aufzusteigen. Auch gewann man im selben Jahr zum dritten mal die Hessenmeisterschaft. Bereits im ersten Jahr qualifizierte sich das Team für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Dort scheiterte man in der 2. Runde am späteren Deutschen Meister aus Aachen, obwohl das Team es schaffte den Aachenern die einzige Saisonniederlage zuzufügen. 1965 konnten die Gießener erstmals in das Finale der Meisterschaft vordringen, welches in Heidelberg standfand. Durch den entscheidenden Korb von Butler gewann das Team mit 69:68 gegen den VfL Osnabrück die erste deutsche Meisterschaft. Dieses Duell war das erste von mehreren kämpfen in den kommenden Jahren gegen die Osnabrücker um den Gewinn des Titels.

Mit der Gründung der zweigliedrigen Basketball-Bundesliga (BBL) im Jahr 1966 traten die Gießener Männerturner in der höchsten Spielklasse des Deutschen Basketballbundes (DBB) an. Direkt in der ersten Saison der BBL konnten man die zweite Meisterschaft im Finale gegen Osnabrück erringen, welches man mit 85:73 gewann. Im darauffolgenden Jahr konnte der Titel verteidigt werden. Im Finale besiegte man erneut die diesmal gastgebenden Osnabrücker Mannschaft mit 79:69.

In der Saison 1968/69 gelang es den Osnabrückern zum einzigen mal, die Gießener im Finale zu schlagen. Vor heimischen Gießener Publikum verlor das Team diesmal mit 69:76 gegen den Rivalen. Zwei Monate später konnten sich die Gießener revanchieren, indem sie mit einem 75:74 Sieg gegen den VfL ihren ersten Pokalsieg erringen konnten. Auch im darauffolgenden Jahr musste man sich mit dem Titel des Vizemeisters zufriedengeben, diesmal nach einer 73:76 Niederlage gegen TuS 04 Leverkusen. In der Spielzeit 1970/71 gelang es der Mannschaft erstmals seit der Gründung der BBL nicht, in das Finale einzuziehen. Man musste sich mit dem dritten Platz zufriedengeben, welchen man in zwei Spielen gegen USC Heidelberg erringen konnte. In der darauffolgenden Spielzeit verlor man im Finale erneut gegen Leverkusen, diesmal mit Niederlagen in beiden Finalspielen.

1973 kam es wohl zum spannendsten Finale in der Gießener Geschichte. Da sowohl das Hin- als auch das Rückspiel jeweils unentschieden endeten, ging das Rückspiel in Heidelberg in die Verlängerung. Dort unterlagen die Gießener schließlich mit einem Punkt Unterschied 70:71.[3] Dies war nun die vierte Vizemeisterschaft in den letzten 5 Jahren. Kurze Zeit später konnte sich das Team zumindest den Pokalsieg gegen den MTV Wolfenbüttel sichern. Auch im darauffolgenden Jahr reichte es erneut nicht zum Titel, man verlor nach zwei Spielen im Halbfinale aufgrund der schlechten Punktedifferenz gegen den SSV Hagen.

Nach einer siebenjährigen Durststrecke konnten die Gießener 1975 ihre vierte Deutsche Meisterschaft gewinnen. Erneut ging es gegen den Rivalen aus Heidelberg, gegen den man vor zwei Jahren nur knapp verloren hatte. Diesmal konnten sich die Gießener dank der besseren Differenz aus den beiden Spielen durchsetzen und ihren Titel feiern. Trotz einer zusammengebliebenen Mannschaft konnte der MTV im Folgejahr nicht an den Leistungen anknüpfen und erreichte am Ende in der nun eingleisigen Bundesliga, in welcher es keine Endrunde mehr gab, sondern nur noch Hin- und Rückspiele, einen enttäuschenden 5. Platz.

Für die Spielzeit Spielzeit 1976/77 gab es wieder eine Endrunde, in welcher die besten sechs Mannschaften ihre Punkte mitnahmen und nochmals gegeneinander spielten. K.O-Spiele wie früher gab es jedoch trotzdem keine. Nachdem die Gießener in der Hauptrunde erneut den 5. Platz belegten, konnten sie sich dank einer guten Endrunde bis auf Platz 3 vorspielen. Zwar schien zwischenzeitlich auch ein erneuter Gewinn des Titels möglich, jedoch mussten nach Niederlagen gegen die Topteams aus Heidelberg und Leverkusen alle Hoffnungen begraben werden.

Im Jahre 1978 konnten die Gießener ihre fünfte und auch letzte Meisterschaft feiern. Als dritter der Hauptrunde, Punktgleich mit den beiden erstplatzierten Rivalen aus Heidelberg und Leverkusen, hatten die Gießener gute Chancen, den Titel erneut zu gewinnen. Die Gießener spielten eine gute Endrunde und Dank eines 67:65 Siegs gegen den MTV Wolfenbüttel am vorletzten Spieltag machte die Mannschaft vorzeitig den Gewinn des Titels klar. Auch 1979 gingen die Gießener als Mitfavorit um den Titel in die Saison, was sich als Tabellenführer nach dem Ende der Hauptrunde als berechtigt erwies. In der Endrunde schwächelten die Gießener jedoch und konnten nur 4 der 10 Spiele gewinnen. Am Ende landete das Team dennoch knapp auf dem 2. Platz, deutlich abgeschlagen hinter dem neuen Meister aus Leverkusen. Dahingegen konnten die Gießener ihren dritten Pokalerfolg klarmachen, in dem sie gegen SSC Göttingen in zwei Spielen knapp gewannen.

Insgesamt fünf deutsche Meisterschaften (1965, 1967, 1968, 1975, 1978) und drei Pokalsiege (1969, 1973, 1979) konnte der MTV in dieser Zeit gewinnen.[4]

Ab den 80ern[Bearbeiten]

Am Anfang der 1980er gehörte Gießen immer wieder zu den Topfavoriten um Meisterschaft und Pokal, dennoch blieb das erreichen des Pokalfinales 1980 gegen BSC Saturn Köln der letzte größere Erfolg. So musste der Verein 1983 zum ersten Mal in die Abstiegsrunde und die Zuschauerzahlen sanken. Nach mehreren schwächeren Jahren erreichte die Mannschaft 1987 wieder das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft, wo man jedoch erneut gegen Köln unterlag. Dies sollte der letzte Einzug für die nächsten 14 Jahre sein, obwohl der Verein unter anderem 1992 den ehemaligen NBA-Spieler Leon Wood für die Playoffs unter Vertrag nahm.

Anfang der 1990er Jahre erfolgte mit der zunehmenden Kommerzialisierung der Basketball-Bundesliga auch in Gießen die Professionalisierung des Managements mit der Übernahme der Betreuung durch die GISPO Sportmarketing GmbH. Daraus folgte im Jahre 1993 die Umbenennung in „Gießen Flippers“ inklusive einer Änderung des Logos, das nun einen Delfin zeigte. Die Erfolge unter diesem Namen waren das Erreichen der Pokalfinale 1997 in der eigenen Halle und 1999 in Frankfurt, wo man jeweils gegen Alba Berlin unterlag.

2000 bis 2010[Bearbeiten]

Mit Beginn der Saison 2000/01 wurde der Lindener PC-Versender Avitos für drei Jahre Namenssponsor des Gießener Teams, das unter dem Namen „Avitos Gießen“ im ersten Jahr unter Coach Joe Whelton sofort bis in das Playoff-Halbfinale gelangte, wo man dem späteren Meister Alba Berlin unterlag. Im Zuge des neuen Sponsors wurden die Traditionellen Gießener Farben rot und weiß durch die Sponsorfarben blau, gelb und schwarz ersetzt. Im nächsten Jahr folgte das Aus im Viertelfinale gegen das neu gegründete Team aus Köln, bevor man in der Saison 2002/03 nach katastrophalem Saisonstart die Playoffs nur knapp verpasste. In derselben Saison erreichte das Team das TOP4-Turnier um den Pokal in einem sensationellen Spiel gegen den „Erzrivalen“ aus Frankfurt.

Nach den drei Jahren verlängerte Avitos den Sponsorenvertrag nicht und die Suche nach einem neuen Namenssponsor war erfolglos. Das Management knüpfte daraufhin wieder an die Tradition des MTV Gießen an und änderte die Trikot- und Vereinsfarben zurück auf rot und weiß. Nachdem der Vertrag von Joe Whelton als Headcoach nicht verlängert worden war, kam mit Chris Finch ein Trainer aus England an die Lahn, der die 46ers wieder in die Playoffs führen sollte. Nach knapp zwei Dritteln der Saison wurde er allerdings entlassen und durch den ehemaligen Bundesligaspieler des MTV Gießen, Armin Andres ersetzt. Andres war zuvor in der Bundesliga unter anderem bei den Teams aus Bamberg und Hagen als Headcoach tätig. Doch trotz des neuen Trainers besiegelte der letzte Spieltag der Saison 2003/04 den ersten Gießener Abstieg aus der ersten Liga des deutschen Basketballs – vorerst. Eine Niederlage des späteren Finalisten GHP Bamberg bei dem letzten verbliebenen Konkurrenten um den Klassenerhalt, der EnBW Ludwigsburg brachte damals die Entscheidung. Dem mitteldeutschen Basketball-Club wurde aufgrund der Insolvenz das Teilnahmerecht entzogen, der Club wurde nach Saisonende zum Absteiger erklärt. Da der zweite Absteiger, Brandt Hagen, ebenfalls aus wirtschaftlichen Gründen den Gang in die dritte Liga antreten musste, verblieben die Gießener in der Bundesliga.

Mit dem neuen Coach, Stefan Koch, der aus der nahegelegenen Stadt Lich stammt und bereits zuvor in Gießen tätig war, entpuppten sich die 46ers in der Saison 2004/05 als das Überraschungsteam der Liga: Statt um den Klassenerhalt zu kämpfen, spielte das Team in den Playoffs. Besonders pikant: Auf den Tag genau ein Jahr nach der scheinbaren Besiegelung des Abstieges konnte die Playoff-Teilnahme mit einem Sieg in Ludwigsburg gesichert werden. Auch der Gegner im Viertelfinale, RheinEnergie Köln, ein Favorit um den Meistertitel, konnte die Mannschaft um den amerikanische Small Forward der Gießener, Chuck Eidson, nicht daran hindern, die Serie mit drei zu zwei Spielen zu gewinnen. Dabei erzielte Eidson im entscheidenden Spiel in Köln den bis heute gültigen Vereinsrekord von 40 Punkten in einen Playoff-Spiel und Center Souleymane Wane stellte den Rekord von sechs Blocks in einem Spiel ein. Über dieses denkwürdige fünfte Spiel entstand im Jahre 2008 sogar ein Kinofilm mit dem Titel „FÜNF“. Im Halbfinale unterlag man dann nach großem Kampf dem späteren Titelträger aus Bamberg mit ein zu drei Spielen. Zwei Monate nach Saisonende wurde Chuck Eidson von den Fans der Basketball-Bundesliga für sein Allround-Spiel zum Spieler des Jahres gekürt.

Im darauffolgenden Jahr konnte man nicht an die erfolgreiche letzte Saison anknüpfen. Man verpasste die Playoffs deutlich und landete in der Tabelle auf dem 11. Platz. Jedoch wurde Anton Gavel zum Rookie of the Year ernannt. Dieser war jedoch genauso wie Chuck Eidson aufgrund der enttäuschenden Saison und aus finanziellen Gründen nicht in Gießen zu halten.

Die Saison 2006/07 war gekennzeichnet von einem erneuten Neuanfang unter dem Trainer Stefan Koch und dem neuen österreichischen Co-Trainer Gerald Wasshuber. Christoph Berndt trat die Nachfolge als Geschäftsführer von Christian Maruschka an. Die vor allem mit unbekannten Talenten besetzte Mannschaft konnte jedoch bis zum November 2006 kein einziges Spiel gewinnen. Da es auch nach dem ersten Sieg weitere Niederlagen setzte, legte Stefan Koch am 4. Dezember 2006 sein Amt als Trainer nieder. Seine Nachfolge trat drei Tage später Ken Scalabroni an. Zudem übernahm Dirk Schäfer am 18. Januar 2007 die Nachfolge von Christoph Berndt als Geschäftsführer der Trägergesellschaft der 46ers. Am Ende der Saison landeten die Gießener trotz des schlechten Saisonstarts auf dem 16. Rang und Trainer Ken Scalabroni wurde mit dem Ende der Saison 2006/07 durch Thorsten Leibenath ersetzt.

Im Dezember 2006 beschloss der Haupt-, Finanz-, Wirtschafts- und Rechtsausschuss der Gießener Stadtverordnetenversammlung die Übernahme einer Ausfallbürgschaft für den Verein in Höhe von 200.000 Euro. Grund für diese Maßnahme war, dass die Banken in der Zeit zwischen der Zahlung von Verbindlichkeiten und dem Eintreffen von Sponsorengeldern eine Sicherheit benötigten. Die Übernahme dieser Ausfallbürgschaft war in Gießen sehr umstritten, da eine Körperschaft (Stadt Gießen) für ein privatwirtschaftlich betriebenes Unternehmen (46ers) eine Ausfallbürgschaft übernahm.

Das Jahr 2007/08 begann erneut mit vielen Spielerwechseln, was zur Folge hatte, dass die Mannschaft wieder größtenteils neu zusammengestellt werden musste. Das Team erreichte erneut nur den 16. Platz und die finanzielle Situation spitzte sich immer weiter zu. Im Januar trat Manager Dirk Schäfer vor die Presse um zu verkünden, dass für die Fortsetzung des Spielbetriebs bis Ende Februar 200.000 Euro benötigt würden. Viele Fans organisierten daraufhin Spenden- und Werbeaktionen, um den Verein zu unterstützen. Am 24. Januar 2008 trat Dirk Schäfer erneut vor die Presse, um die LTi Unternehmensgruppe als neuen Haupt- und Namenssponsor zu präsentieren. Die Gießen 46ers firmieren somit vorerst bis zum Ende der Saison 2009/10 unter dem Namen LTi. Daraufhin galt die finanzielle Notlage als drastisch entschärft. Nach der enttäuschenden Saison gab es, wie im Jahr zuvor, zu Saisonende einen Trainerwechsel. Simon Cote kam für Thorsten Leibenath, der eine Ausstiegsklausel im Vertrag wahrnahm und zu den Artland Dragons wechselte.

Nach einem schlechten Saisonstart im Spieljahr 2008/09 rutschte das Team auf den letzten Tabellenplatz. Im Oktober wurde bekannt, dass der Verein kurz vor der Insolvenz stand. Die Schulden beliefen sich auf 500.000 Euro. Aufgrund dessen wurde vom Verein die Aktion „Retterkarte“ gestartet, die zuerst nur eine Karte für das Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn beinhaltete und sich automatisch zu einer Dauerkarte für den Rest der Saison verlängerte, da der Verein keinen Insolvenzantrag gestellt hatte. Aufgrund der dauerhaft schlechten finanziellen Situation kam es auch zu verschiedenen personellen Veränderungen. Als Geschäftsführer wurde Christoph Syring installiert[5] und der vorherige Manager Dirk Schäfer übernahm infolgedessen den Posten des Vertriebsleiters[6]. Nach der verlorenen Partie gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig wurde Simon Cote mit sofortiger Wirkung von seiner Tätigkeit als Head Coach freigestellt. Seine Funktion übernahm der Sportdirektor Vladimir Bogojevič in Personalunion zunächst kommissarisch bis zum Ende der Saison 2008/2009.[7] Danach blieb Bogojevic weiterhin als Headcoach erhalten.

Björn Harmsen trainierte die 46ers von 2011 bis 2012

Am 26. April stand nach 2004 der erneute sportliche Abstieg des längsten Mitglieds der Basketballbundesliga fest. Jedoch bekam man aufgrund des Rückzugs der Giants Nördlingen am 9. Juli 2009 eine Wildcard zugeteilt, so dass die 46ers auch in der Saison 2009/10 in der 1. Liga spielten.

Auch die neue Saison begann mit einem schlechten Saisonstart. Zwar stellte man mit David Teague den bis zur Winterpause führenden der Topscorerliste, jedoch verlor man die erste sieben Partien. Da man bis zum 19. Spieltag nur 5 Spiele gewann und sich Teague einen Knorpelschaden zuzog, welcher letztendlich im März zu seiner Vertragsauflösung führte, verpflichtete man mit Osvaldo Jeanty und Elvir Ovčina zwei erfahrene Spieler, welche im Wesentlichen dazu beitrugen, dass die Gießener die Saison auf den 14. Platz beenden konnten.

Seit 2010[Bearbeiten]

Die Saison 2010/11 begann vielversprechend für die 46ers. Am ersten Spieltag konnte ein Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn errungen werden und nach sieben Spielen stand man mit fünf Siegen auf den vorderen Plätzen. Nach einer darauffolgenden Serie von 12 Niederlagen hintereinander und dem Abrutschen auf Platz 16 der Tabelle trat Bogojevic im am 16. Januar 2011 von seinem Posten als Headcoach zurück und beschränkte sich auf seine Aufgaben als Sportdirektor des Vereins. Sein Nachfolger wurde der US-Amerikaner Steven Key, welcher einen Vertrag bis zum Saisonende erhielt.[8][9] Die Negativserie konnte zwar bald beendet werden, jedoch gelang es den Verein nicht, sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Am Ende reichte es am letzten Spieltag der Saison mit den 15. Platz zum Klassenerhalt. Trotz erreichen des Saisonziels wurde der auslaufende Vertrag mit Key nicht verlängert, so dass die 46ers am 30. Mai den vorigen MBC-Trainer Björn Harmsen als neuen Head Coach vorstellten.

Auch die Saison 2011/12 verbrachten die 46ers die meiste Zeit im unteren Abschnitt der Tabelle. Trotz einiger Änderungen im Kader und Nachverpflichtungen schaffte es die Mannschaft nie konstante Leistungen abzurufen. Am letzten Spieltag der Hauptrunde kam es zum entscheidenden Duell um den Abstieg gegen Phoenix Hagen. Zuvor stand die BG Göttingen bereits als sportlicher Absteiger fest. Aufgrund der 85 zu 72 Niederlage in Hagen stand Gießen am 28. April 2012 als zweiter Absteiger aus der BBL fest und hätte erstmals in der Vereinsgeschichte den Gang in die 2. Liga antreten müssen. Doch aufgrund des Verzichts von ProA-Vizemeister Kirchheim Knights blieb ein Platz in der Basketball-Bundesliga zunächst frei. Die Liga erlaubte ein Wildcard-Verfahren und es bewarben sich die Gießen 46ers und die Giants Düsseldorf um den freien Startplatz für die Saison 2012/2013. Den Zuschlag erhielten am 6. Juni 2012 die LTi Gießen 46ers, die damit auch weiterhin in der Beko BBL vertreten sind.

Nach der sportlich erneut enttäuschenden letzten Saison wurde zu Beginn der Saison 2012/13 erneut ein Großteil der Mannschaft ausgetauscht und Mathias Fischer als neuer Headcoach verpflichtet. Dennoch wurden bis zum 14. Spieltag nur vier Siege erzielt. Am 22. Dezember 2012, direkt nach dem Heimsieg im Spiel gegen Vizemeister ratiopharm Ulm, wurde bekanntgegeben, dass die Gießen 46ers aufgrund von drohender Zahlungsunfähigkeit beim zuständigen Amtsgericht Gießen einen Insolvenzantrag gestellt haben.[10] Dies bedeutete gleichzeitig einen Abzug von 4 Punkten in der Tabelle, womit die Aussichten auf den Klassenerhalt sehr gering waren. Ende Januar 2013 wurden erneut 2 Punkte abgezogen, da der Verein bei der Mitteilungspflicht gegenüber der BBL verstoßen hat.[11]

Der Verein schaffte es, durch Fanspenden, Sponsorenzahlungen und Darlehen, den Fehlbetrag von 360.000 € zum Beenden der Saison zu sammeln. Jedoch verlor die Mannschaft wichtige Leistungsträger wie Ryan Brooks, der zusammen mit LaQuan Prowell zu den Frankfurt Skyliners abgegeben wurde[12] oder Jasmin Perković, welcher eine Vertragsoption zum vorzeitigen Beenden des Kontrakts zog.[13] Die 46ers schafften es anschließend nicht mehr, noch ein Spiel zu gewinnen und landeten am Ende der Saison mit nur zwei positiven Wertungspunkten auf dem letzten Platz und stiegen als letztes Gründungsmitglied der Basketball-Bundesliga nach 46 Jahren erstmals ab. Somit startet der Verein in der Saison 2013/14 in der zweitklassigen ProA.

2. Basketball-Bundesliga ProA[Bearbeiten]

Team 2013/14[Bearbeiten]

Kader der GIESSEN 46ers in der Saison 2013/2014
Achtung: Kaderangabe ist veraltet!
(aktuelle Saison: 2014/2015)
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steven Bennett 7. Februar 1988 1,73 m Rockingham Flames (AUS)
12 DeutschlandDeutschland Falko Theilig 2. März 1992 1,81 m Fraport Skyliners (ProB)
4 DeutschlandDeutschland Joshiko Saibou 7. März 1990 1,88 m TBB Trier
11 DeutschlandDeutschland/Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Anthony DiLeo 22. Juni 1990 1,90 m Temple University (USA)
Forwards (SF, PF)
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Myles Hesson 5. Juni 1990 1,98 m Ratiopharm Ulm
13 DeutschlandDeutschland Benjamin Lischka 21. Juni 1989 2,04 m Crailsheim Merlins
8 DeutschlandDeutschland Thierno Agne 18. April 1989 2,03 m Northwood University
Center (C)
27 DeutschlandDeutschland Jonathan "Jonny" Malu 19. März 1993 2,00 m Eisbären Bremerhaven
41 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robert "Rob" Chubb 24. Januar 1991 2,08 m Auburn University
Trainer
Nat. Name Position
DeutschlandDeutschland Denis Wucherer Head Coach
DeutschlandDeutschland vakant Assistant Coach
Legende
Abk. Bedeutung
DL Doppellizenz mit Lich
NBBL Auch im NBBL-Team
(C)Kapitän der Mannschaft Kapitän
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: Saisonende 2012/13


Wechsel zur Saison 2014/2015 - 2. Basketball-Bundesliga ProA

Zugänge: Yorman Polas Bartolo (Crailsheim Merlins), Andre Marhold (UBC St. Pölten/AUT), Besnik Bekteshi (Weißenhorn Youngstars), Cameron Wells (zuletzt vereinslos)

Abgänge: Joshiko Saibou (Crailsheim Merlins)

Betreuer[Bearbeiten]

Dr. Wolfgang Leutheuser – Mannschaftsarzt
Dirk Lösel – Physiotherapeut
Lukas Lai – Physiotherapeut
Filip Piljanovic – Videoanalyse/Scouting
Matthias Rompf und Diana Bree - Fanbetreuer

Umfeld des Vereins[Bearbeiten]

Jugendarbeit und Kooperationen[Bearbeiten]

Der Verein betreibt zwei eigene Jugendmannschaften, welche beide in den höchsten Ligen auf Nationaler Ebene spielen. Die U19 spielt in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga und die U16 gehört der Jugend-Basketball-Bundesliga an.

Zudem betreiben die Gießener eine enge Zusammenarbeit mit der Jugendabteilung des Stammvereins MTV Gießen und dem Basketball-Jugendleistungszentrum Mittelhessen. So werden immer wieder Talente in die eigene Nachwuchsmannschaft übernommen, um sie durch die Wettkampfpraxis gegen die besten gleichaltrigen in Deutschland an das Profi-Team heranzuführen.

Zudem gibt es eine Kooperation mit dem TV 1860 Lich und dessen ProB Team die Licher BasketBären. Aufgrund der Zusammenarbeit spielen meist mehrere Spieler mit einer Doppellizenz für die 46ers und Lich, sodass sie wichtige Wettkampfpraxis sammeln können. Ein bekanntes Beispiel der Gießener Jugendarbeit ist der Deutsche Nationalspieler Johannes Lischka.[14][15]

Osthalle von Westen
Innenraum der Halle

Spielstätten[Bearbeiten]

In den Anfangsjahren spielte die Mannschaft erst in der Gießener Miller Hall und später in der Turnhalle der Pestalozzischule. Von 1962 an, mit dem Aufstieg in höchste deutsche Liga, spielte der Verein für sieben Jahre in der Doppelturnhalle an der Bismarckstraße, welche heute zur Liebigschule Gießen gehört. Die offizielle Kapazität betrug 1.200 Zuschauer.[16]

Die heutige Heimspielstätte der LTi Gießen 46ers ist die im Jahre 1969 erbaute Sporthalle Gießen-Ost, die als Schulsporthalle der Stadt Gießen gehört. Sie hatte damals eine Kapazität von 3.150 Zuschauern. 2006 wurde sie aus Steuermitteln auf eine Kapazität von 4.003 Zuschauern ausgebaut, um aktuellen Standards zu entsprechen. Der Umbau wurde im Januar 2007 abgeschlossen und die Halle verfügt seitdem über 2.615 Sitzplätze und 1.388 Stehplätze sowie eine VIP-Loge.[17]

Lage und Anfahrt[Bearbeiten]

Die Halle liegt im Osten Gießens zwischen der Gesamtschule Gießen-Ost und dem Philosophikum I der Justus-Liebig-Universität. Bei Heimspielen werden die Parkplätze der Universität zur Bewältigung des Autoverkehrs genutzt.

Die Vogelsbergbahn besitzt ca. 750 m entfernt einen Haltepunkt an der Licher Straße. Im Nahverkehr halten mehrere Stadtbuslinien an der benachbarten Ostschule. Zudem ist das nah gelegene Gewerbegebiet Schiffenberger Tal mit mehreren Regionalbuslinien erschlossen.

Fans[Bearbeiten]

Die Fans der Gießen 46ers sind bekannt für ihre lautstarke Unterstützung ihrer Mannschaft. Gerade deswegen wird die Stimmung in der heimischen Osthalle auch als sehr „hitzig“ bezeichnet. Zudem wird die Mannschaft bei nahezu allen Auswärtsspielen von zahlreichen Fans unterstützt, welche meist mindestens einen Fanbus zum entsprechenden Gegner organisieren. So fuhren 2005 zum entscheidenden Viertelfinalspiel der Playoffs 1.200 Fans aus Gießen nach Köln, um ihre Mannschaft anzufeuern.[18]

Das Maskottchen ist seit 2005 der Drache Fabius. Er unterhält das Publikum bei Heimspielen in der Osthalle mit Einlagen wie dem Jonglieren von Basketbällen, Einrad- und Skateboardfahren sowie Aktionen mit kleinen Kindern. 2011 gründeten Fans der Gießen 46ers einen eigenen Fabius-Fanclub (FeFfO – Für eine Fabius-freundliche Osthalle).[19] Zudem wird zu jedem Heimspiel das Hallenmagazin Gametime veröffentlicht, welches Interviews und Informationen rund um die Gießen 46ers und das nächste Spiel enthält.

Zuschauerzahlen[Bearbeiten]

Saison Gesamt Durchschnitt Saisonrekord Auslastung
2006/07 54.820 3.225 3.600 80,56 %
2007/08 57.210 3.365 3.890 84,07 %
2008/09 58.538 3.443 4.003 (ausv.) 86,02 %
2009/10 55.454 3.262 3.870 81,49 %
2010/11 59.878 3.522 4.003 (ausv.) 87,99 %
2011/12 59.131 3.478 4.003 (ausv.) 86,89 %
2012/13 49.489 2.911 4.003 (ausv.) 72,72 %

Rivalitäten[Bearbeiten]

Eine besondere Rivalität besteht zu den Fans der Frankfurt Skyliners. Dies ergibt sich zu einen aus der geringen Entfernung und der Entstehung des sogenannten Hessenderbys, als auch daraus, dass Gießen als Gründungsmitglied der BBL mit vielen Erfolgen in der Vergangenheit im Kontrast zu dem 1999 gegründeten Team steht, welches entsprechend Erfolge in den letzten Jahren aufweist.

In den Anfangsjahren der Basketball Bundesliga gab es auch eine gewisse Rivalität zu Fans des VfL Osnabrücks. Dies begründete sich aus den vielen Finalspielen (4x Bundesliga, 1x Pokal), in welchen beide Vereine bis 1970 gegeneinander spielten. Die Endspiele der ersten drei Bundesligajahre lauteten immer MTV Gießen – VfL Osnabrück. Am Ende konnten die Gießener sich fast immer durchsetzen, nur 1969 gewann der VfL in Gießen die Deutsche Meisterschaft. Diese Rivalität endete jedoch bald, da die Basketballabteilung der Osnabrücker 1973 geschlossen wurde.

Statistiken[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

  • Deutsche Meisterschaft 1965, 1967, 1968, 1975 und 1978
  • Deutscher Pokalsieg 1969, 1973 und 1979

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten]

BBL Awards[Bearbeiten]

Saison Spieler Auszeichnung
2004/05 Chuck Eidson Most Valuable Player (MVP)
2004/05 Chuck Eidson Best Offensive Player
2004/05 Stefan Koch Coach of the Year
2005/06 Anton Gavel Rookie of the Year

ALL-BBL Teams[Bearbeiten]

Saison Spieler Position / Team
2004/05 Chuck Eidson Forward / First Team
2005/06 Chuck Eidson Forward / First Team

Bestmarken der letzten Spielzeiten[Bearbeiten]

Saison Punkte* Rebounds* Assists* Steals* Blocks*
2003/04 John Thomas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
426 (18,5)
Wilbur Johnson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
170 (6,8)
John Thomas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
88 (3,8)
Brian Lynch ItalienItalien
29 (1,5)
Wilbur Johnson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
19 (0,8)
2004/05 Chuck Eidson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
758 (19,9)
Souleymane Wane SenegalSenegal
341 (9,0)
Chuck Eidson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
127 (3,3)
Chuck Eidson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
99 (2,6)
Souleymane Wane SenegalSenegal
44 (1,2)
2005/06 Anton Gavel SlowakeiSlowakei
479 (16,0)
Gerrit Terdenge DeutschlandDeutschland
122 (5,1)
Louis Campbell DanemarkDänemark/Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
110 (3,7)
Anton Gavel SlowakeiSlowakei
54 (1,8)
Adam Chubb Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
17 (0,9)
2006/07 Rouven Roessler DeutschlandDeutschland
369 (11,2)
Robert Maras DeutschlandDeutschland
226 (6,9)
Obie Trotter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
91 (2,8)
Obie Trotter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
64 (2,0)
Robert Maras DeutschlandDeutschland
20 (0,6)
2007/08 Michael Umeh NigeriaNigeria
446 (13,1)
Corey Rouse Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
189 (6,1)
Michael Umeh NigeriaNigeria
68 (2,0)
Michael Umeh NigeriaNigeria
31 (0,9)
Corey Rouse Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
14 (0,5)
2008/09 Michael Umeh NigeriaNigeria
455 (13,8)
Corey Rouse Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
176 (6,1)
Heiko Schaffartzik DeutschlandDeutschland
93 (2,9)
Michael Umeh NigeriaNigeria
32 (1,0)
Ricky Hickman Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
6 (0,3)
2009/10 David Teague Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
368 (20,4)
Elvir Ovčina Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
113 (8,1)
Lorenzo Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
89 (3,6)
David Teague Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
27 (1,5)
Elvir Ovčina Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
14 (1,0)
2010/11 Zachery Peacock Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
465 (13,7)
Elvir Ovčina Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
225 (6,6)
Giorgi Gamqrelidze GeorgienGeorgien
92 (3,7)
Zachery Peacock Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
34 (1,0)
Elvir Ovčina Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
19 (0,6)
2011/12 Barry Steward Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
453 (13,3)
Elvir Ovčina Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
214 (6,5)
Radenko Pilčević SerbienSerbien
95 (3,3)
Wayne Bernard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
47 (1,4)
Robert Oehle DeutschlandDeutschland
13 (0,4)
2012/13 Ryan Brooks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
302 (15,9)
Elvir Ovčina Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
210 (7,0)
Elvir Ovčina Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
105 (3,5)
Ryan Brooks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
18 (1,0)
LaQuan Prowell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
14 (0,8)
* Es werden nur Spieler berücksichtigt, welche mindestens 50 % der Spiele bestritten haben.
(Wert)
(in Klammern)
In Klammern steht der jeweilige Durchschnitt pro Spiel.
Wert
(fett)
Hebt Werte hervor, die zugleich Ligabestwert waren.

Spielerrekorde[Bearbeiten]

Hier folgt eine Übersicht über die individuellen Rekorde in verschiedenen Bereichen, welche die Spieler im Trikot der Gießener Mannschaft erzielen konnten.

Spiele Punkte Rebounds* Assists*
  • Hans Georg Hess (299)
  • Jan Villwock (288)
  • Josef Waniek (275)
  • Thomas Andres (259)
  • Ulrich Strack (257)
  • Robert Minor (246)
  • Florian Hartenstein (237)
  • Roland Peters (219)
  • Christoph Seifert (191)
  • Karl Ampt (139)
  • Jan Villwock (4058)
  • Klaus Jungnickel (3296)
  • Thomas Andres (3167)
  • Hans Georg Hess (3070)
  • Josef Waniek (2865)
  • Robert Minor (2472)
  • Karl Ampt (2369)
  • Christoph Seifert (2323)
  • Ted Hundley (1916)
  • Matthias Strauss (1825)
  • Elvir Ovcina (890)
  • Gerrit Terdenge (653)
  • Arne Alig (620)
  • Florian Hartenstein (606)
  • Jacek Duda (602)
  • Maurice Jeffers (580)
  • Thomas Andres (575)
  • Douglas Keith Roth (529)
  • Michael Mitchell (476)
  • James Shields (467)
* Anmerkung: Die Statistiken für Rebounds und Assists sind erst ab 1991 vollständig verfügbar.
Stand: Saisonsende 2012/13

Trainerrekorde[Bearbeiten]

Meisten Spiele Meisten Siege (Siegquote)
  • Hannes Neumann – 148
  • Stefan Koch -136
  • Hans Brauer – 131
  • Joseph Whelton – 130
  • Günther Lindenstruth – 96
  • Armin Andres – 91
  • Laszlo Lakfalvi – 88
  • Klaus Jungnickel – 75
  • Dietfried Kienast – 73
  • Vladimir Bogojevic – 71
  • Hannes Neumann – 85 (0,57)
  • Laszlo Lakfalvi – 75 (0,85)
  • Joseph Whelton – 68 (0,52)
  • Hans Brauer – 64 (0,49)
  • Dietfried Kienast – 61 (0,84)
  • Stefan Koch – 61 (0,45)
  • Günther Lindenstruth – 47 (0,49)
  • Klaus Jungnickel – 46 (0,61)
  • Armin Andres – 39 (0,43)
  • Bernd Röder – 37 (0,48)
Stand: Saisonsende 2012/13

Hall of Fame[Bearbeiten]

Die Spieler der Gießener Hall of Fame haben meist viele Jahre für den Verein gespielt und das Spiel der Mannschaft geprägt. Viele stammen aus den Meistermannschaften in den 1960er und 70er Jahren und gehörten damals meist zu den besten Spielern im Deutschen Basketball. Dennoch wurden auch viele andere Spieler aus späteren Perioden, welche sich um den Verein verdient gemacht haben, aufgenommen. Auch langjährige Trainer und der ehemalige Manager Heinz-Ewald Hirsch, welcher den Verein viele Jahre prägte, sind Mitglieder.[20]

Name Im Verein Anmerkungen
Karl Ampt 1967-1978
Thomas Andres 1990-1998
Eberhard Bauernfeind 1971-1979
Jörg Bernath 1967-1976
Hans Brauer 1990-1993
1994
1996–1997
Trainer
Michael Breitbach 1971-1976
Ernest Butler 1962-1965
Carl Clausen bis 1966
Dennis Curran 1974-1976
Burkhard Ehrlich 1964-1967
Wolfgang Fengler 1979-1981
Jürgen Gelling bis 1966
Holger Geschwindner 1966-1970
Henning Harnisch 1985-1988
Hans Georg Heß 1968-1982
Heinz-Ewald Hirsch 1966-1984 Manager
Ted Hundley 1977-1980
Klaus Jungnickel 1966-1974
Dietfried Kienast 1966-1971
Michael Koch 1983-1987
Laszlo Lakfalvi 1966-1970 Trainer
Robert Minor 1972-1982
Michael Mitchell 2000-2004
Peter Nennstiel 1962-1966 Trainer
Hannes Neumann 1977-1980
1982–1983
1993–1994
Trainer
Roland Peters 1969-1980
Bernd Röder 1966-1973
Heinz Ross 1966-1968
Hans-Georg Rupp 1964-1966
Ulrich Strack 1972-1990
Matthias Strauss 1975-1981
Klaus Urmitzer 1969-1973
Jan Villwock 1985-1995
Josef Waniek 1979-1990
Henner Weigand 1969-1976
Jochen Wucherer 1965-1967

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Seit 2009 besteht eine Partnerschaft zum Verein Kinderherzen heilen, der sich um die Belange von Familien mit herzkranken Kindern kümmert[21].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. LTiGießen46ers.de: LTi scheidet als Namenssponsor der GIESSEN 46ers aus
  2. Gießener Anzeiger: Alles begann mit einem Kneipenbesuch
  3. Gießen 46ers: MTV holt sich zum 2. Mal den „Pott“
  4. Hamburger Abendblatt, Ausgabe Nr. 77 vom 3. April 1967, Seite 13 – Basketball-Bundesliga.
  5. LTiGießen46ers.de: Christoph Syring neuer Geschäftsführer
  6. LTiGießen46ers.de: Schäfer übernimmt Vertriebsleitung
  7. LTiGießen46ers.de: „Vladi“ Bogojevič übernimmt das Ruder
  8. Gießener Allgemeine Zeitung: Key für Bogojevic
  9. LTiGießen46ers.de: Steven Key neuer Head Coach
  10. Gießener Allgemeine Zeitung: LTi Gießen 46ers stellen Insolvenzantrag
  11. Sport 1: Nächster Punktabzug für Giessen
  12. Beko-BBL: Frankfurt holt Ryan Brooks und LaQuan Prowell aus Gießen / Vertrag mit Ted Scott wird aufgelöst
  13. HR-Online: Perkovic verlässt sinkendes Schiff
  14. LTiGießen46ers.de: Die LTi 46ers Juniors
  15. bblz.de: Wer wir sind
  16. Gießener Anzeiger: Alles begann mit einem Kneipenbesuch
  17. Gießen46ers.de: Halle – Sporthalle Gießen-Ost
  18. LTiGießen46ers.de: Magische Momente in Kölner „Sauna“
  19. LTiGießen46ers.de: Ein feuriges Maskottchen – Drache Fabius
  20. LTiGießen46ers.de: Die Hall of Fame
  21. LTiGießen46ers.de: Unterstützung für Kinderherzen heilen