L 3 (U-Boot)

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L 3 ist die Bezeichnung eines sowjetischen U-Boots, das am 16. April 1945 den deutschen Frachter Goya versenkte, welcher als Flüchtlingstransporter eingesetzt war. Schätzungsweise kamen bei dem Angriff etwa 7.000 Menschen, darunter vermutlich in der großen Mehrheit Kinder, Frauen und ältere Menschen, in der nur drei Grad kalten Ostsee zu Tode. Das U-Boot wartete auf die Goya und schoss zwei Torpedos auf das Flüchtlingsschiff.

Der Kommandant von L 3, der sowjetische Kapitän Wladimir Konstantinowitsch Konowalow, wurde wegen der Versenkung mit der Auszeichnung Held der Sowjetunion geehrt. Noch heute befinden sich Teile von L 3 als Denkmal in Moskau.

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