La Baffe

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La Baffe
La Baffe (Frankreich)
La Baffe
Region Lothringen
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Épinal-Est
Gemeindeverband Vôge vers les Rives de la Moselle.
Koordinaten 48° 10′ N, 6° 34′ O48.1611111111116.5725391Koordinaten: 48° 10′ N, 6° 34′ O
Höhe 365–489 m
Fläche 9,01 km²
Einwohner 643 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 71 Einw./km²
Postleitzahl 88460
INSEE-Code

Mairie La Baffe

La Baffe ist eine französische Gemeinde mit 643 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Vosges der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Épinal, zum Kanton Épinal-Est und zum 2008 gegründeten Kommunalverband Vôge vers les Rives de la Moselle.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde La Baffe liegt etwa neun Kilometer südöstlich von Épinal in den westlichen Ausläufern der Vogesen.

Lage der Gemeinde La Baffe
im Département Vosges

Das Gemeindegebiet umfasst einen Teil des relativ breiten mittleren Ruisseau-d’Argent-Tales, das sich in Richtung Südwesten zum Moseltal hin wieder verengt. Nach Nordwesten steigt das Gelände zu einem Höhen bis über 600 m erreichenden markanten Bergrücken an, der sich vom Moseltal bei Épinal bis zum Quellgebiet der Arentèle erstreckt. Die niedrigeren Lagen des 9 km² großen Gemeindeareals bis zu etwa 420 Metern Meereshöhe sind von Siedlungs- und landwirtschaftlich genutzten Flächen geprägt. Die oberen Lagen - entsprechen etwa der Nordwesthälfte der Gemeinde - werden vom Forêt Communale de la Baffe, einem Teil eines großen zusammenhängenden Waldgebietes, eingenommen.

Zu La Baffe gehören der Ortsteil Mossoux sowie die Weiler und Einzelhöfe Le Voé, Mignauvoid und Le Pré Ballon.

Nachbargemeinden von La Baffe sind Aydoilles im Norden, Charmois-devant-Bruyères im Osten, Cheniménil im Südosten, Archettes im Südwesten sowie Épinal im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

La Baffe lag an der Römerstraße von Langres über Bains-les-Bains nach Deneuvre an der Meurthe.

Das Dorf (1793 noch Labaffe geschrieben) gehörte im Ancien Régime zur Bailliage Épinal, kirchlich zur Gemeinde Archettes. Dies änderte sich erst 1847 mit dem Bau der Dorfkirche.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 260 315 313 397 482 562 630

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche Mariä Himmelfahrt in La Baffe
  • Kirche Mariä Himmelfahrt (Église de l'Assomption-de-Notre-Dame), 1847 errichtet

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Schule in La Baffe

In La Baffe spielt die Land- und Forstwirtschaft inzwischen eine untergeordnete Rolle. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Gemeinde zu einem Wohnort für Berufspendler aus dem nahen Épinal entwickelt. Darüber hinaus ist die Gemeinde Standort eines öffentlichen Kindergartens und einer Dominikanerschule für Mädchen.[2]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Départementsstraße 11 von Épinal nach Le Tholy (als Teil der Fernstraße Épinal-Colmar) führt durch das Gemeindegebiet von La Baffe. Weitere Straßenverbindungen bestehen zu den Nachbargemeinden Charmois-devant-Bruyères, Cheniménil und Archettes. Vier Kilometer südöstlich von La Baffe liegt der Haltepunkt Cheniménil-Docelles an der von der TER Lorraine betriebenen Bahnlinie Arches-Saint-Dié.

Quellen[Bearbeiten]

  1. La Baffe auf vosges-archives.com. Abgerufen am 17. Februar 2012 (pdf; 115 kB, französisch).
  2. Dominikanerschule La Baffe (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: La Baffe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien