La Radiolina

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
La Radiolina
Studioalbum von Manu Chao
Veröffentlichung 2007
Label Because Music
Format CD, LP
Genre Reggae / Weltmusik / Mestizo-Musik
Anzahl der Titel 21

Besetzung

Chronologie
Sibérie m’était contéee
(2004)
La Radiolina Baïonarena
(2009)

La Radiolina (it.: Das kleine Radio) ist das vierte Studio-Album in der Solokarriere von Manu Chao. Es wurde am 4. September 2007 veröffentlicht und besteht aus Liedern auf Spanisch, Französisch, Englisch, Brasilianischem Portugiesisch und mit dem Lied A Cosa erstmals für Manu Chao auch Italienisch.

Als Singles wurden Rainin In Paradize, Me Llaman Calle und Politik Kills ausgekoppelt. Beim Musikvideo zu "Rainin In Paradize" führte der serbische Filmregisseur Emir Kusturica Regie.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. 13 Días
  2. Tristeza Maleza
  3. Politik Kills
  4. Rainin In Paradize (Scheps Version)
  5. Besoin de la Lune
  6. El Kitapena
  7. Me Llaman Calle
  8. A Cosa
  9. The Bleedin Clown (Scheps Version)
  10. Mundorévès
  11. El Hoyo
  12. La Vida Tómbola
  13. Mala Fama
  14. Panik Panik
  15. Otro Mundo
  16. Piccola Radiolina
  17. Y Ahora Qué?
  18. Mama Cuchara
  19. Siberia
  20. Soñe Otro Mundo
  21. Amalucada Vida

Stil[Bearbeiten]

Verglichen mit den Alben Clandestino und Próxima Estación: Esperanza orientiert sich La Radiolina stärker am Punk-beeinflussten Stil von Chaos Band Mano Negra. Die Verwendung bestimmter Soundeffekte auf mehreren Alben, ein typisches Stilmerkmal von Chaos Soloalben, wird jedoch fortgeführt.[1] Ebenso werden Elemente einiger Lieder, etwa bestimmte Riffs, in anderen Stücken wieder aufgegriffen.[2]

Rezeption[Bearbeiten]

Die hohen Erwartungen konnte das Album nur bedingt erfüllen. So kritisierte Jon Lusk vom BBC, die Lieder wirkten trotz der sechs Jahre, die seit Próxima Estación: Esperanza vergangen waren, unfertig.[1] (Das 2004 erschienene Album Sibérie m’était contéee erschien nur in kleiner Auflage und erlangte keine große Bekanntheit) Ähnlich äußerte sich auch Joe Tangari auf Pitchfork Media, betonte aber, das Album beinhalte dennoch eine Menge großartiger Lieder.[3]

Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Charts (2007) Spitzenposition
Österreichische Albumcharts 5[4]
Schweizer Albumcharts 1[5]
Spanische Albumcharts 1[6]
US Billboard 200 71

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Jon Lusk: Rezension auf der Homepage des BBC
  2. Agustin Gurza: Finding a sharp focus. Artikel auf der Homepage der Los Angeles Times
  3. Joe Tangari: Rezension bei Pitchfork Media.
  4. Manu Chao – La Radiolina – austriancharts.com. In: AustrianCharts.com. Abgerufen am 11. Oktober 2009.
  5. Manu Chao – La Radiolina – swisscharts.com. In: SwissCharts.com. Abgerufen am 11. Oktober 2009.
  6. Manu Chao – La Radiolina – spanishcharts.com. In: SpanishCharts.com. Abgerufen am 11. Oktober 2009.