La Via Campesina

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Via Campesina (span. la vía campesina, „der bäuerliche Weg“) ist eine internationale Bewegung von Kleinbauern und Landarbeitern. Gegründet wurde die Organisation 1993. Ihr Sitz befindet sich in Jakarta (Indonesien), ihr General coordinator ist Henry Sarangih.

In der Via Campesina sind mehr als 100 Kleinbauern-, Landarbeiter-, Landlosen- und Indigenenorganisationen aus Europa, Amerika, Afrika und Asien zusammengeschlossen, darunter die Confédération paysanne in Frankreich, die brasilianische Landlosenbewegung MST, die peruanische CCP, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in Deutschland, die Österreichische Bergbauernvereinigung sowie Uniterre in der Schweiz.

Die Via Campesina vertritt das Konzept der Ernährungssouveränität. Sie setzt sich für eine umweltfreundliche, kleinbäuerliche Landwirtschaft ein, die in erster Linie die Versorgung der lokalen Bevölkerung sicherstellen soll, für Landreformen und gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft.

Literatur[Bearbeiten]

  • Annette Aurélie Desmarais: La Via Campesina: Globalization and the Power of Peasants. Fernwood Publishers, 2007.
  • Silvia Perez-Vitoria: Bauern für die Zukunft. Auf dem Weg zu einer globalen Bewegung. Rotpunktverlag, 2007
  • Peter Clausing: Die grüne Matrix. Naturschutz und Welternährung am Scheideweg. Unrast Verlag, 2013

Weblinks[Bearbeiten]