Laakirchen

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Wappen Karte
Wappen von Laakirchen
Laakirchen (Österreich)
DMS
Basisdaten
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Gmunden (GM)
Fläche: 32,5 km²
Koordinaten: 47° 59′ N, 13° 49′ OKoordinaten: 47° 58′ 58″ N, 13° 49′ 27″ O
Höhe: 441 m ü. A.
Einwohner: 9454 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 291 Einwohner je km²
Postleitzahl: 4663
Vorwahl: 07613
Gemeindekennziffer: 40 711
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
4663 Laakirchen
Offizielle Website:
Politik
Bürgermeister: Klaus Silbermayr (SPÖ)
Gemeinderat: (2003)
(37 Mitglieder)
24 SPÖ, 10 ÖVP, 3 FPÖ,

Laakirchen ist eine Stadtgemeinde im Bezirk Gmunden in Oberösterreich mit 9.454 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Gmunden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Laakirchen liegt auf 441 m Höhe im Traunviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7 km, von West nach Ost 7,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 32,4 km². 11,1% der Fläche sind bewaldet, 77,2% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

  • Katastralgemeinden sind Diethaming, Kranabeth, Laakirchen, Lindach, Oberweis, Oelling, Schwaigthal und Stötten.
  • Ortsteile (im Unterschied zu Katastralgemeinden) sind Laakirchen, Steyrermühl, Reintal, Danzermühl, Oberweis und Lindach.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: In Rot ein silberner Wellenbalken; oben aus der Teilungslinie wachsend drei goldene, fächerförmig angeordnete Ähren mit zwei Blättern, unten ein silbernes Mühlrad. Gemeindefarben: Rot-Gelb Der Wellenbalken stellt die Traun dar, die Ähren stehen für die Landwirtschaft in der Region und das Mühlrad für die Papierindustrie.

[Bearbeiten] Geschichte

1996 wurden bei archäologischen Ausgrabungen im Friedhof Laakirchen Teile einer „Villa Rustica" aus dem 2. bis 3. Jahrhundert nach Christus freigelegt. Die erste urkundliche Nennung Laakirchens erfolgte im Jahre 1165. Seit 1490 wird der Ort dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Der Bau der heutigen Pfarrkirche dürfte um das Jahr 1450 begonnen worden sein und war um 1500 vollendet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Am 9. Juli 1984 wurde die Gemeinde Laakirchen zur Marktgemeinde erhoben.

Die oberösterreichische Landesregierung hat in der Sitzung vom 22. Jänner 2007 beschlossen, die Markgemeinde Laakirchen gemäß der OÖ Gemeindeordnung zur Stadt zu erheben.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Klaus Silbermayr von der SPÖ.

Die letzten Gemeinderatswahlen fanden 2003 statt. Dabei erreichte die SPÖ mit 62,6 % deutlich die Mehrheit der Stimmen, gefolgt von der ÖVP (28,5 %) und der FPÖ (8,9 %).

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 7.968 Einwohner, 2001 dann 9.133 Einwohner und nach dem letzten Stand im Jänner 2007 sind es sogar schon 9.436 Einwohner. Wegen der stark vermehrenden Zahl der Einwohner wurde Laakirchen am 2. Februar 2007 zur Stadt erhoben.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Moorbad Gmös

vom Moor gespeister Teich hinter dem Badhäusl
vom Moor gespeister Teich hinter dem Badhäusl

Das Moorbad Gmös ist eines der wenigen Alpenvorlandmoore in Oberösterreich. Es entstand nach der Mindel-Eiszeit aus einem Todeisloch. Im Jahr 1987 wurde das Gmöser Moor mit einer Ausdehnung von 3,4 ha vom Land Oberösterreich zum Naturschutzgebiet erklärt. Seither kann man in einem idyllischen Rundweg seltene Tier- und Pflanzenarten beobachten. Im Jahr 2002 wurde die bald 100-jährige Kuranstalt zum Schauplatz einer Folge der Fernsehserie Schlosshotel Orth.

Österreichisches Papiermacher-Museum in Österreich einzigartiges Museum; errichtet in den alten Werkshallen der Papierfabrik Steyrermühl. Zusammen mit den angeschlossenen Veranstaltungsräumlichkeiten, ist das gesamte Museum etwa 3.300 m² groß. Die Hauptattraktionen sind eine Handschöpferei, in der selbst Papier geschöpft werden kann und ein funktionstüchtiger Nachbau der ersten Papiermaschine der Welt. Das Papiermachermuseum ist Ausstellungsort der oberösterreichischen Landesausstellung 2008 "Salzkammergut".

In das Papiermachermuseum inkludiert sind ein Feuerwehrmuseum mit über 100 Jahre alten Exponaten, das die Entwicklung der Betriebsfeuerwehr Steyrermühl und der vier umliegenden Feuerwehren zeigt, und ein Druckereimuseum, welches die Geschichte der Druckerei zeigt.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Zwei Papierfabriken, vier Metall verarbeitende Betriebe, sowie etliche Gewerbebetriebe bilden das wirtschaftliche Rückgrat der Gemeinde. Laakirchen ist die größte Industriegemeinde im Bezirk Gmunden und die zweitgrößte im südlichen Oberösterreich.

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

  • Carvatech Karosserie- und Kabinenbau GmbH (vormals Swoboda Seilbahnbau)
  • Linsinger Austria Maschinenbau GmbH
  • Miba AG
  • SCA Graphic Laakirchen AG
  • UPM-Kymmene Steyrermühl GmbH
  • Voith Paper Rolls GmbH & Co KG

[Bearbeiten] Bildung

  • Papiermacher-Museum
  • Ausbildungszentrum der österreichischen Papierindustrie

[Bearbeiten] Weblinks


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