Lackmustest

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Der Begriff Lackmustest bezeichnete einen in der Chemie gebräuchlichen Test des pH-Werts einer Substanz mit Hilfe des Farbstoffs Lackmus (siehe auch Indikator).[1]

Im übertragenen Sinn ist ein Lackmustest eine Entscheidung mit urteilendem Charakter, in der sich zeigt, wie jemand oder eine Situation wirklich einzuordnen ist (ob man wirklich auf jemand zählen kann, ob etwas wirklich bestehen kann). Zum Beispiel: „Die Verhandlungen über das Klimaschutzabkommen gelten als Lackmustest der europäisch-amerikanischen Beziehungen“ (Spiegel Online).

Fälschlich wird das Wort auch zur Definition von Ausschlusskriterien oder zur Begründung von Richtungsentscheidungen verwendet. Ein Lackmustest kann jedoch nicht „bestanden“ werden.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 781−782.
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