Laclo (Atsabe)

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Suco Laclo
Der Suco Laclo liegt im Zentrum des Subdistrikts Atsabe.
Zentrum vom Ort Atsabe (1968/70).
Daten
Fläche 2,35 km²[1]
Einwohnerzahl 1.627 (2010)[2]
Chefe de Suco Ernesto Martins
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Atsabe 8° 56′ S, 125° 24′ O-8.925125.398055555561507 1507 m
Malitada 8° 56′ S, 125° 24′ O-8.9361111111111125.405555555561672 1672 m
Atsabe (Osttimor)
Atsabe
Atsabe

Laclo (Laklo, Lado) ist ein osttimoresischer Suco im Subdistrikt Atsabe (Distrikt Ermera).

Geographie[Bearbeiten]

Haus des portugiesischen Militärkommandanten in Atsabe (1968/70)

Der Suco Laclo liegt im Zentrum des Subdistrikts Atsabe und hat eine Fläche von 2,35 km².[1] Nördlich liegt der Suco Baboi Craic, östlich der Suco Parami, südlich und westlich der Suco Malabe.[4]

Im Zentrum des Sucos liegt Atsabe, der Hauptort des Subdistrikts. Hier befindet sich die Grundschule Escola Primaria Atsabe Villa, außerdem eine Präsekundärschule, ein Hubschrauberlandeplatz, eine Polizeistation und ein kommunales Gesundheitszentrum. Im Süden liegt das Dorf Malitada.[5][6]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Aileso, Malitada, Sorate und Tapomea.[7]

Einwohner[Bearbeiten]

Männer mit Ferkeln auf dem Weg zum Markt in Atsabe (1968/70)

Im Suco leben 1.627 Einwohner (2010,[2] 2004: 1.112[8]). Über 84 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an. Über 9 % sprechen Tetum Prasa, Minderheiten Mambai oder Bunak.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

Markt in Atsabe (1968/70)
Hahnenkampfarena (1968/70)

Atsabe war bereits vor der Kolonialzeit eines der Zentren Timors. Herrscher war der Koronel bote (Tetum: Liurai) der Atsabe-Kemak. Atsabe dominierte die gesamten von Kemak bewohnten Gebiete in Osttimor. Das betraf neben der Region von Atsabe Gebiete im Norden des heutigen Bobonaro, im nördlichen Ainaro und im Gebiet von Suai.[10] Laclo und Leimea werden in mündlichen Überlieferungen als Ursprung der Kemak bezeichnet, allerdings wurde das kulturelle und politische Zentrum später Tiarlelo, da dort der Koronel bote lebte. Die Koronel bote dieser Familie werden aber in einigen mündlichen Überlieferungen als Usurpatoren bezeichnet, welche die Herrschaft von Laclo und Leimea übernahmen.[10]

Politik[Bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Francisco Fernandes zum Chefe de Suco gewählt.[11] Bei den Wahlen 2009 gewann Ernesto Martins.[12]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Timor-Leste GIS-Portal
  5. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 584 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Direcção Nacional de Estatística Zensus 2004
  9. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Laclo (Tetum; PDF; 8,5 MB)
  10. a b Andrea K. Molnar: Died in the service of Portugal
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados

-8.925125.39805555556Koordinaten: 8° 56′ S, 125° 24′ O