Ladislav Štípek

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Ladislav Štípek (* 1925 [1] in Prag; † 13. Februar 1998 in Barcelona) war ein tschechischer Tischtennisspieler. Erfolgreich war er vor allem im Doppel, wobei er dreimal Weltmeister und einmal Europameister wurde.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Zwischen 1947 und 1960 nahm Štípek an 12 Weltmeisterschaften teil, wobei er 19 Medaillen errang. Insgesamt dreimal gewann er den Titel im Doppel, nämlich 1948 mit Bohumil Váňa, 1955 mit Ivan Andreadis und 1957 wieder mit Ivan Andreadis. 1948 und 1951 holte er Gold mit der tschechischen Mannschaft. Silber im Doppel holte er 1949, 1956 und 1959. Dazu kommen vier Vizeweltmeisterschaften mit dem tschechischen Team.

Europameisterschaften[Bearbeiten]

Štípek wurde für die Europameisterschaft 1958 und 1960 nominiert. 1958 wurde er Europameister im Doppel mit Ludvík Vyhnanovský, mit der tschechischen Mannschaft erreichte er Platz zwei.

Trainer[Bearbeiten]

Nach Abschluss seiner aktiven Laufbahn im Jahre 1960 arbeitete Štípek als Trainer in der Tschechoslowakei, in Peru (bis 1966)[2] und ab 1977 als Cheftrainer der Nationalauswahl in Spanien. 1987 verweigerten ihm die tschechoslowakischen Behörden die zur Verlängerung seines Vertrages in Spanien erforderliche Auslandsaufenthaltsgenehmigung, so dass er emigrierte. Nach der Samtenen Revolution konnte Štípek im November 1989 wieder in sein Heimatland zurückkehren und besuchte Prag.

Ehrung[Bearbeiten]

Štípek, 1955 und 1957 nationaler CSSR-Meister, wurde 1991 der ITTF Merit Award verliehen,[3] 1995 wurde er in die ITTF Hall of Fame aufgenommen.[4]

1955 wirkte Štípek neben Jiří Šrámek, Bohumil Váňa, Ludvík Vyhnanovský und Josef Posejpal in dem von Jiří Jahn gedrehten zweiteiligen Dokumentarfilm "Stolní tenis" mit.

Ergebnisse aus der ITTF-Datenbank[Bearbeiten]

[5]

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team
TCH  Europameisterschaft  1960  Zagreb  YUG       Viertelfinale   
TCH  Europameisterschaft  1958  Budapest  HUN   Viertelfinale  Gold    2
TCH  Weltmeisterschaft  1963  Prag  TCH   keine Teiln.  letzte 16  keine Teiln.   
TCH  Weltmeisterschaft  1959  Dortmund  FRG   letzte 64  Silber  letzte 32 
TCH  Weltmeisterschaft  1957  Stockholm  SWE   letzte 32  Gold  Viertelfinale  3
TCH  Weltmeisterschaft  1956  Tokio  JPN   letzte 64  Silber  letzte 32  2
TCH  Weltmeisterschaft  1955  Utrecht  NED   letzte 32  Gold  Halbfinale  2
TCH  Weltmeisterschaft  1954  Wembley  ENG   letzte 16  Viertelfinale  Viertelfinale  2
TCH  Weltmeisterschaft  1953  Bukarest  ROU   Halbfinale  letzte 16  letzte 16   
TCH  Weltmeisterschaft  1951  Wien  AUT   letzte 32  Halbfinale  Viertelfinale  1
TCH  Weltmeisterschaft  1950  Budapest  HUN   letzte 16  Halbfinale  Halbfinale   
TCH  Weltmeisterschaft  1949  Stockholm  SWE   letzte 64  Silber  letzte 32  2
TCH  Weltmeisterschaft  1948  Wembley  ENG   letzte 16  Gold  Viertelfinale  1
TCH  Weltmeisterschaft  1947  Paris  FRA   letzte 16  Halbfinale  Viertelfinale   

Quellen[Bearbeiten]

  • Nachruf in Zeitschrift DTS, 1998/4 S.32

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. *10.Juni 1923 laut http://www.cojeco.cz/index.php?detail=1&id_desc=397802&title=%8At%EDpek&s_lang=2 (abgerufen am 24. August 2010)
  2. Zeitschrift DTS, 1966/4 S.7
  3. Zeitschrift DTS, 1991/1 S.21
  4. http://www.ittf.com/museum/Hof/HoF.html
  5. ITTF-Statistik (abgerufen am 15. September 2011)

Weblinks[Bearbeiten]