Lago de Atitlán
| Lago de Atitlán | ||
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| Schrägaufnahme aus dem Weltraum | ||
| Abfluss | keiner | |
| Größere Städte in der Nähe | Panajachel | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 14° 42′ 9″ N, 91° 11′ 33″ W14.702408333333-91.192451560Koordinaten: 14° 42′ 9″ N, 91° 11′ 33″ W | |
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| Höhe über Meeresspiegel | 1560 m | |
| Fläche | 126 km² | |
| Länge | 18 km | |
| Besonderheiten |
in einer Caldera gelegen |
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Der Lago de Atitlán ist der zweitgrößte See in Guatemala. Er liegt im Departamento Sololá und ist bekannt für seine Fauna und Flora.
Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines [Bearbeiten]
Der See hat eine Fläche von 130 km², ist von Ost nach West ca. 18 km lang und liegt ca. 1560 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist umgeben von den drei Vulkanen Tolimán, Atitlán und San Pedro. Um den See herum liegen kleinere Ansiedlungen, Hotels und die Region Sololá. Die Anwohner des Sees sind mehrheitlich Indigene (Maya), und zwar im Norden Cakchiquel (Hauptort Sololá) und im Süden Tzutuhil (Hauptorte Santiago Atitlán und San Pedro la Laguna). Die bedeutendste Stadt am Lago de Atitlán ist Panajachel. Die Wassertemperatur schwankt je nach Jahreszeit von 18 - 20 Grad Celsius. Der Name Atitlán bedeutet Ort mit viel Wasser.
Der Lago de Atitlán ist die Lebensgrundlage vieler Einwohner der umliegenden Dörfer, da er aufgrund seiner Schönheit viele Touristen anzieht und als Süsswasserreservoir durchgehende Ernten sichert und auch sehr fischreich ist.
Entstehung [Bearbeiten]
Der See liegt in einem Krater (Caldera), der durch die Explosion eines sehr großen Vulkans entstand. Im Laufe der Zeit ist der Wasserspiegel des Sees angestiegen, da das Tal keinen natürlichen Abfluss hat. Der tiefste Punkt des alten Kraterrandes befindet sich im Südosten bei San Lucas Tolimán. Seit einem Erdbeben 1976 sank der Wasserspiegel um mehr als 10 m (Stand Juli 2006).
Heimische Tiere [Bearbeiten]
Am See ist der Puma heimisch, allerdings gilt er als selten. Der ehemals hier lebende Atitlántaucher (Podilymbus gigas) ist aufgrund der Aussetzung nicht heimischer Fische und der zunehmenden Bevölkerungszahl seit 1989 ausgestorben.
Sonstiges [Bearbeiten]
Der See wurde 1955 zum Naturpark.
Regelmäßig auf dem See auftretende starke Winde nennt man Xocomil. Die Legende besagt es handelt sich um einen unglücklichen Prinzen, der seine Geliebte, die bei einer Bootsfahrt auf dem See ums Leben kam, sucht.
Klima [Bearbeiten]
Das Klima ist ganzjährig stabil und entspricht dem europäischen Frühling. Niederschläge sind selten da sich die pazifischen Wolken an den Westhängen der Vulkane abregnen.
Literatur [Bearbeiten]
- Frank Herrmann: Guatemala, Stefan Loose Verlag ISBN 3-922025-92-7
Weblinks [Bearbeiten]
- Lago de Atitlán im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)
- Angelika Franz: Maya-Pilgerstätte - Schatz im Vulkansee auf Spiegel Online vom 21. Dezember 2009
- Web-Community: Atitlan-See-Gemeinschaft