Managuasee
| Managuasee | ||
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| Geographische Lage | Nicaragua (Mittelamerika) | |
| Städte am Ufer | Managua | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 12° 19′ 35″ N, 86° 20′ 59″ W12.326388888889-86.349722222222Koordinaten: 12° 19′ 35″ N, 86° 20′ 59″ W | |
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| Fläche | 1.035 km² | |
Der Managuasee (span. Lago de Managua), auch Xolotlán, ist einer der beiden großen Süßwasserseen des mittelamerikanischen Staates Nicaragua. Er liegt am Vulkan Momotombo (1258 m) und erreicht eine Länge von fast 60 km und ist bis zu 32 km breit; seine Fläche beträgt etwa 1134 km². Im Südosten ist er mit dem Nicaraguasee über den Rio Tipitapa verbunden. Im Südwesten ragt die Halbinsel Chiltepe mit dem Vulkankomplex Apoyeque etwa 10 Kilometer in den See hinein.
In Nicaraguas Hauptstadt Managua am Südufer des Sees wohnen derzeit über eine Million Menschen, ein Fünftel der gesamten Bevölkerung Nicaraguas. Derzeit gibt es keine Kläranlage, so dass die Abwässer direkt und ungeklärt in den See geleitet werden. Dadurch galt der See als biologisch so gut wie tot.
Die deutsche Regierung hatte für die Reinigung der größten Kloake Mittelamerikas 25 Mio. Euro zum Bau einer Kläranlage bereitgestellt. Sie soll die Tausende Gallonen ungereinigter Abwässer aufnehmen, die alle noch vor 10 Jahren direkt in den See strömten. Die Arbeiten begannen 2004. 32 Kilometer neue Abwasserkanäle wurden in der Stadt Managua verlegt. Die Planung sah vor, dass bereits 2010 eine Million Menschen ihre Abwässer in die neue Kläranlage leiten.[1]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Jan Fragel: Der Managuasee ist nicht tot. Erstmals werden die Abwässer der Hauptstadt Nicaraguas gereinigt. In: Deutschlandfunk vom 12. Juni 2009.