Laguna Merín

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Laguna Merín – Lagoa Mirim
Fischer auf der Laguna Merín
Fischer auf der Laguna Merín
Geographische Lage Grenze Brasilien (Rio Grande do Sul)/Uruguay
Zuflüsse Río Cebollatí, Río Tacuarí, Río Yaguarón
Abfluss Canal São GonçaloLagoa dos Patos
Daten
Koordinaten 32° 45′ S, 52° 50′ W-32.75-52.833333333333Koordinaten: 32° 45′ S, 52° 50′ W
Laguna Merín – Lagoa Mirim (Uruguay)
Laguna Merín – Lagoa Mirim
Fläche 3750 km²f5

Die Laguna Merín (auf portugiesisch: Lagoa Mirim) ist ein ausgedehnter See, mit einer Fläche von 3750 km², der an der Grenze zwischen Brasilien und Uruguay liegt. Ihr Name leitet sich von dem Wort mirĩ aus dem Tupí-Guaraní her, das „klein“ bedeutet. Uruguay hat einige Badeorte am Ufer der Lagune, die über Sandstränden und geringe Wassertiefe verfügen.

Der flussartige Canal São Gonçalo verbindet den See mit der noch größeren Lagune Lagoa dos Patos. Ein anderer Teil der Seeufer ist durch ausgedehnte Feuchtgebiete gekennzeichnet, unter denen der Bañado de Taim herausragt, der von der UNESCO zum Erbe der Menschheit erklärt worden ist.

Das Einzugsgebiet des Sees erstreckt sich über beide Länder und ihre Wirtschaft basiert hauptsächlich auf der Viehzucht. Trotzdem ist der Anbau von Reis sehr wichtig, wobei man die günstigen Bedingungen für die Entwicklung dieses Getreides ausnutzt. Der Tourismus ist ebenfalls eine wichtige Einnahmequelle.

Die Hauptzuflüsse aus dem Territorium von Uruguay sind der Cebollatí und der Tacuarí und, an der Grenze beider Staaten, der Yaguarón (auf portugiesisch:Jaguarão).

Am 7. Juli 1977 wurde in Brasília der Tratado de la Cuenca de la Laguna Merín (auf deutsch: der Vertrag über das Becken der Merín-Lagune) unterzeichnet. Comisión Mixta Uruguayo-Brasileña para el Desarrollo de la Cuenca de la Laguna Merín (CLM) (auf deutsch: Die gemischte uruguayisch-brasilianische Kommission zur Entwicklung des Beckens der Laguna Merín) ist ein Organ, das beauftragt ist, die Einhaltung des Abkommens zu überwachen. Die CLM hat einen Sitz im Departamento Treinta y Tres und einen anderen in Porto Alegre.

Weblinks[Bearbeiten]