Lagwagon

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Lagwagon
Lagwagon 2007
Lagwagon 2007
Allgemeine Informationen
Genre(s) Punkrock
Melodic Hardcore
Gründung 1990
Website http://www.lagwagon.com
Gründungsmitglieder
Joey Cape
Chris Flippin
Gitarre
Shawn Dewey
Jesse Buglione
Derrick Plourde
Aktuelle Besetzung
Gesang
Joey Cape
Gitarre
Chris Flippin
Gitarre
Chris Rest
Bass
Joe Raposo
Schlagzeug
Dave Raun
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Derrick Plourde
Gitarre
Shawn Dewey
Gitarre
Ken Stringfellow
E-Bass
Jesse Buglione

Lagwagon ist eine 1990 gegründete US-amerikanische Punkrockband aus Kalifornien.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band besteht aus Joey Cape (Gesang), Chris Flippin (Gitarre), Chris Rest (Gitarre), Jesse Buglione (Bass) und Dave Raun (Schlagzeug).

Lagwagon wurde 1990 in Goleta, einem Vorort von Santa Barbara, Kalifornien gegründet. Die Band nannte sich zunächst Section VIII, änderte aber noch vor Veröffentlichung des ersten Albums den Namen in Lagwagon. Dieser Name sei angeblich schlicht der einzige aus einer riesigen Liste gewesen, auf den sich alle Bandmitglieder einigen konnten.

Mit ihrem 1992 erschienenen Debüt-Album Duh war Lagwagon die erste Band neben NOFX beim Label Fat Wreck Chords, das dem Sänger von NOFX, Fat Mike, gehört. Bis heute veröffentlichten Lagwagon alle Alben dort; mit Ausnahme von Let’s Talk About Leftovers, das zunächst bei Joey Capes eigenem Label My Records erschien. Da die Firma aber nicht ausreichend Gewinn erwirtschaften konnte, ging My Records bald unter und so wurde auch Let’s Talk About Leftovers letztlich bei Fat Wreck veröffentlicht.

1994 brachten sie ihr zweites Album Trashed heraus. Lagwagon wollten mit diesem Album versuchen, ihr Image als „Irgendeine andere Band auf Fat Wreck Chords“ loszuwerden. Auf diesem Album erschien u.a. ein Cover von Van Morrisons Brown Eyed Girl.

International bekannt wurden Lagwagon schließlich mit dem 1995 erschienenen Album Hoss, auf dessen Cover der Bonanza-Hoss zu sehen ist.

1996 wechselten der Gitarrist Ken Stringfellow und der Schlagzeuger Dave Raun, beides Ex-Mitglieder der Hardcore-Punk-Band Rich Kids on LSD, zu Lagwagon.

Die Ende der 1990er Jahre abebbende Pop-Punk-Hysterie verschonte auch Lagwagon nicht. Die Band produzierte zwar weiterhin Platten wie Double Plaidinum(1997) und Let’s Talk About Feelings (1998), stand aber nicht mehr so hoch im Interesse der Medien. Schließlich folgte 2000 das Album Let’s Talk About Leftovers und 2003 Blaze.

Am 31. März 2005 beging Gründungsmitglied Derrick Plourde, der auf den Alben Duh, Trashed und Hoss Schlagzeug spielte, Suizid. Hierauf folgte am 28. Oktober 2005 das Album Resolve, das sich mit der Thematik auseinandersetzte.

Lagwagon trugen erheblich dazu bei, melodischen und schnellen (Hardcore-)Punk populär zu machen. Die Musik der Band ist vergleichbar mit NOFX, No Use for a Name, Pennywise und Millencolin, wobei stilistische Unterschiede vorhanden sind.

Nach acht regulären Studioalben (wobei Let’s Talk about Leftovers eine Sammlung von Sampler-Beiträgen, unveröffentlichten und neuen Liedern darstellte) zählt Lagwagon zu den erfolgreichsten Bands, die nicht auf einem Major Label veröffentlicht haben.

Anfang 2010 kündigte Bassist Jesse Buglione seinen Ausstieg aus der Band an.[1] Als Begründung für seinen Ausstieg gab Buglione familiäre und persönliche Gründe an. In einem Interview mit einem australischen Fanzine gab Joey Cape kurz darauf an, dass Buglione durch Ex-RKL-Mitglied Joe Raposo ersetzt würde.

Nach einigen Jahren Auszeit waren Lagwagon zusammen mit No Use for a Name im Sommer 2010 wieder auf einigen europäischen (auch deutschen) Festivals live zu sehen.

Diskographie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[2]
Blaze
  US 172 26.04.2003 (1 Wo.)
Hang
  DE 80 14.11.2014 (… Wo.)
  AT 75 14.11.2014 (… Wo.)
  US 95 15.11.2014 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alben[Bearbeiten]

  • 1992: Duh
  • 1994: Trashed
  • 1995: Hoss
  • 1997: Double Plaidinum
  • 1998: Let’s Talk about Feelings
  • 2000: Let’s Talk about Leftovers
  • 2003: Blaze
  • 2005: Live in a Dive
  • 2005: Resolve
  • 2014: Hang

EPs[Bearbeiten]

  • 1992: Tragic Vision/Angry Days
  • 1993: Lag Wagon / Jugheads Revenge (Split-7″)
  • 1999: A Feedbag of Truckstop Poetry
  • 2008: I Think My Older Brother Used to Listen to Lagwagon [3]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Lagwagon-News auf in-your-face.de
  2. US-Charthistorie (Billboard)
  3. Fat Wreck Chords

Weblinks[Bearbeiten]