Lahore-Resolution

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Die Lahore-Resolution wurde am 23. März 1940 von der All India Muslim League unter Leitung von Ali Jinnah in Lahore (damals Britisch-Indien, heute Pakistan) verabschiedet. In ihr wurde auf Grundlage der Zwei-Nationen-Theorie ein eigener Staat für die indischen Muslime gefordert. Neben wirtschaftlicher und religiöser Unabhängigkeit von den Hindus sollte auch die politische Souveränität der Muslime gesichert werden. Bemerkenswert ist auch der Zeitpunkt der Resolution: wenige Monate nach Beginn des Zweiten Weltkriegs, als die britische Kolonialherrschaft angesichts der deutschen Kriegserfolge Schwäche zeigte.

Minar-e-Pakistan in Lahore

Die Lahore-Resolution war ein wichtiger Schritt zur Teilung Britisch-Indiens und zur Gründung des eigenen Staates Pakistan, die 1947 nach dem Mountbattenplan umgesetzt wurde.

In Lahore wurde an der Stelle der Verabschiedung der Resolution ein Minarett (Minar-e-Pakistan) errichtet.

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