Lahr/Schwarzwald

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lahr/Schwarzwald
Lahr/Schwarzwald
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lahr/Schwarzwald hervorgehoben
48.3391666666677.8722222222222170Koordinaten: 48° 20′ N, 7° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Ortenaukreis
Höhe: 170 m ü. NHN
Fläche: 69,79 km²
Einwohner: 43.728 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 627 Einwohner je km²
Postleitzahl: 77933
Vorwahl: 07821
Kfz-Kennzeichen: OG, KEL, LR, WOL
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 065
Stadtgliederung: Kernstadt und 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 4
77933 Lahr/Schwarzwald
Webpräsenz: www.lahr.de
Oberbürgermeister: Wolfgang G. Müller (SPD)
Lage der Stadt Lahr/Schwarzwald im Ortenaukreis
Ill (Elsass) Ill (Elsass) Frankreich Landkreis Rastatt Baden-Baden Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Landkreis Freudenstadt Rheinau (Baden) Lauf (Baden) Sasbach Landkreis Rastatt Landkreis Rottweil Schwarzwald-Baar-Kreis Achern Achern Achern Appenweier Bad Peterstal-Griesbach Berghaupten Biberach (Baden) Durbach Ettenheim Fischerbach Friesenheim (Baden) Gengenbach Gutach (Schwarzwaldbahn) Haslach im Kinzigtal Hausach Hofstetten (Baden) Hohberg Hornberg Kappel-Grafenhausen Kappel-Grafenhausen Kappelrodeck Willstätt Kehl Kehl Kippenheim Kippenheim Kippenheim Lahr/Schwarzwald Lauf (Baden) Lauf (Baden) Lautenbach (Ortenaukreis) Mahlberg Mahlberg Mahlberg Meißenheim Mühlenbach (Schwarzwald) Neuried (Baden) Nordrach Oberharmersbach Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberwolfach Offenburg Ohlsbach Oppenau Ortenberg (Baden) Ottenhöfen im Schwarzwald Renchen Renchen Ringsheim Ringsheim Rust (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (gemeindefreies Gebiet) Sasbach Sasbach Sasbach Sasbachwalden Schuttertal Schutterwald Schwanau Seebach (Baden) Seelbach (Schutter) Steinach (Ortenaukreis) Willstätt Willstätt Wolfach Zell am Harmersbach RheinKarte
Über dieses Bild
Lahr/Schwarzwald (Sommer 2010)

Lahr/Schwarzwald (bis 30. September 1978 nur Lahr) ist eine Stadt im Westen Baden-Württembergs, etwa 38 km nördlich von Freiburg im Breisgau und 100 km südlich von Karlsruhe. Sie ist nach der Kreisstadt Offenburg die zweitgrößte Stadt des Ortenaukreises und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.

Mit Inkrafttreten der baden-württembergischen Gemeindeordnung wurde Lahr 1956 zur Großen Kreisstadt. Mit der Gemeinde Kippenheim ist die Stadt eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Geographie[Bearbeiten]

Lahr liegt am Westrand des Schwarzwaldes, auf der östlichen Seite der Rheinebene an den Ausläufern des Schuttertals. Die Schutter betritt vom Schwarzwald kommend im Südosten das Stadtgebiet, durchfließt dann in nordwestlicher Richtung die Stadtteile Reichenbach und Kuhbach, anschließend die Kernstadt (die Altstadt liegt am rechten Ufer des Flusses) und den Stadtteil Dinglingen, wo sich der Fluss nach Norden wendet, dann den Stadtteil Hugsweier durchfließt, um das Stadtgebiet dann wieder zu verlassen. Unweit von Dinglingen zweigt der Schutterentlastungskanal ab.

Nachbarstädte[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Lahr/Schwarzwald. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Friesenheim, Seelbach, Kippenheim, Mahlberg, Schwanau und Meißenheim

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet Lahrs gliedert sich in die Kernstadt, zu der heute auch der 1899 eingemeindete Ort Burgheim sowie die 1933 eingegliederte Gemeinde Dinglingen gehören, die beide heute mit Lahr zusammengewachsen sind, und die im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden und heutigen Stadtteile Hugsweier, Kippenheimweiler, Kuhbach, Langenwinkel, Mietersheim, Reichenbach und Sulz.
siehe auch Burg Burgheim

Zu einigen Stadtteilen gehören teilweise weitere separat gelegene Wohnplätze mit eigenem Namen, die meist nur sehr wenige Einwohner haben, inzwischen aber teilweise auch schon mit dem Hauptort zusammengewachsen sind. Andererseits gibt es auch neue Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Grenzen meist jedoch nicht genau festgelegt sind. Im Einzelnen gehören folgende Wohnplätze bzw. Siedlungen zu den Stadtteilen:

  • zu Kuhbach: Brudertal
  • zur Kernstadt: Schutterlindenberghof, Waldfrieden
  • zu Reichenbach: Eichberg, Gereut, Giesenhof, Langeck, Poche, Schindelhöfe
  • zu Sulz: Dammenmühle, Ernethof, Hohberg, Langenhard

Raumplanung[Bearbeiten]

Lahr/Schwarzwald bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Südlicher Oberrhein mit dem zugehörigen Oberzentrum Offenburg (ein weiteres Oberzentrum der Region ist Freiburg im Breisgau). Zum Mittelbereich Lahr gehören neben der Stadt Lahr/Schwarzwald noch die Städte und Gemeinden Ettenheim, Friesenheim, Kappel-Grafenhausen, Kippenheim, Mahlberg, Meißenheim, Ringsheim, Rust (Baden), Schuttertal, Schwanau und Seelbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Lahr 1909

Auf der Gemarkung Lahr-Dinglingen zwischen Schutter, dem Gewann „Mauerfeld“ und im Gewerbegebiet fanden sich Reste einer römischen Siedlung (vicus) mit mehrphasiger Bebauung. Der Befund zeigt einen gallo-römischen Umgangstempel, Brunnen, Töpferei, Wirtschaftsgebäuden und Streifenhaus in Fachwerktechnik, eine charakteristische Bauweise der Römer vor allem in den Nordwestprovinzen. DIe Fundstücke befinden sich in der Sammlung des Museums für Ur- und Frühgeschichte Lahr.[2]

Die Siedlung Lahr entstand um den Storchenturm Lahr, eine Tiefburg der Geroldsecker aus dem Jahre 1220, und wurde vermutlich 1278 zur Stadt erhoben. Das 1377 erneuerte Stadtprivileg bildete bis zum Ende des Alten Reichs den Eckpfeiler der städtischen Freiheiten und erlaubte im 18. Jahrhundert wegen seiner deutlichen Steuerprivilegien den Aufschwung der Stadt als Handelszentrum.

Stadt und gleichnamige Herrschaft blieben bis 1426 im Besitz der Herren von Geroldseck. Ihre Erben waren die Herren von Moers-Saarwerden, welche die halbe Herrschaft 1442 an die Markgrafschaft Baden verpfändeten. Dieses kaufte 1497 seinen Teil. Die andere Hälfte gelangte 1522 an das Haus Nassau-Saarbrücken. Beide Herrschaften führten die Reformation ein und verwalteten die Stadt und ihr Umland als Kondominium bis 1629, als Lahr ganz zu Nassau kam. Schon sehr früh wurde Lahr Amtsstadt.

Nach starken Bevölkerungsrückgängen im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1677 während des Holländischen Kriegs von französischen Truppen unter dem Marschall Créquy in Brand gesetzt. Wichtigste Ereignisse im 18. Jahrhundert waren die verschiedenen „Lahrer Prozesse“ der Bürgerschaft gegen ihre eigene Landesherrschaft, die 1726 und 1778 zu Gunsten der Bürger entschieden wurden und in der Stadt das von der Herrschaft intendierte absolutistische System verhinderten.

1803 kam Lahr mit seinem Umland an Baden und die Stadt wurde Sitz eines badischen Amtes, das im Laufe der Geschichte mehrmals verändert wurde.

Im 19. Jahrhundert war Lahr eine bedeutende Druckerstadt. So hat auch der aus einer Druckerei hervorgegangene Burda-Verlag, der heute im benachbarten Offenburg beheimatet ist, den Ursprung seiner Firmengeschichte z. T. in Lahr. Schon zwischen 1898 und 1919 sowie 1936 bis 1945 war Lahr Garnisonsstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lahr Stützpunkt französischer Streitkräfte (bis zum NATO-Austritt Frankreichs). Von 1969 bis in die 1990er Jahre hatte das Hauptquartier der kanadischen NATO-Streitkräfte in Europa hier seinen Sitz. Durch den anschließenden Zuzug ehemaliger Russlanddeutscher bzw. Spätaussiedler, insgesamt 9000 Menschen, und von ca. 4000 Menschen anderer Nationalitäten hat derzeit etwa jeder vierte Bürger Lahrs einen Geburtsort in dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Nach dem Abzug der kanadischen Streitkräfte blieb eine kleine Gemeinde kanadischer Bürger – ca. 200 meist ehemalige Zivilangestellte des Militärs – in Lahr zurück.

Bereits 1939 war Lahr Kreisstadt des aus dem bisherigen Bezirksamt Lahr hervorgegangenen Landkreises Lahr geworden, der später das Kfz-Kennzeichen „LR“ bekam. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Lahr aufgelöst und seine Gemeinden dem neu gebildeten Ortenaukreis zugeordnet. Lahr war somit die mit Abstand größte Stadt im ehemaligen Regierungsbezirk Südbaden (Freiburg), die ihren gleichnamigen Landkreis und dessen Kreissitz verloren hatte.

Auch die Stadtteile Lahrs haben eine lange Geschichte. Die meisten gehörten zur Herrschaft Lahr (Hugsweier, Burgheim, Dinglingen, Langenwinkel und Mietersheim) und teilten folglich die Geschicke der Stadt. 1803 kamen sie an Baden und waren Gemeinden im Amtsbezirk Lahr, bevor sie 1972 in die Stadt Lahr eingegliedert wurden. Hugsweier wurde 1341 als „Hugeswilre“, Burgheim 1035 als „Burcheim“, Dinglingen 961 als „Tuntelinga“, Mietersheim 762 als „Mutherisheim“ und Sulz 1270 als „Sulz“ erstmals erwähnt.

Langenwinkel ist ein recht junges Dorf. Es wurde zunächst ab 1787 auf der Gemarkung Dinglingen im nassauischen Waldgebiet, das hierfür gerodet wurde, angelegt. 1790 wurde das erste Haus errichtet und 1797 wurde Langenwinkel eine selbständige Gemeinde, die mit Lahr 1803 an Baden kam. Nach 1951 wurde in der unmittelbaren Nachbarschaft der Flugplatz der französischen Streitkräfte angelegt. Dies führte zu einer erheblichen Belastung für die Einwohner Langenwinkels. 1965 beschloss daher das Bundesverteidigungsministerium, den Ort zu verlegen. Er wurde einige Kilometer südöstlich unweit des Hurster Hofes zwischen 1968 und 1971 neu angelegt.

Kippenheimweiler wurde 1417 als „Wilre“ bzw. 1462 als „Kippenwiler“ erstmals erwähnt. Es war ein Ausbauort Kippenheims und kam mit diesem 1629 an die badische Herrschaft Mahlberg, ab 1810 zum Amt Ettenheim und erst nach dessen Auflösung 1924 zum Bezirksamt Lahr.

Kuhbach wurde 1035 als „Cuobach“ erstmals erwähnt. Es gehörte zunächst den Geroldseckern und kam bei deren Teilung 1278 an Hohengeroldseck (Vogtei Seelbach). Kirchlich gehörte es zunächst zu Burgheim, dann zur Pfarrei Lahr. Nach der Gegenreformation in Hohengeroldseck wurde der Ort wieder katholisch. Der Ort kam erst 1819 an Baden und wurde dann dem Bezirksamt Lahr zugeordnet.

Reichenbach wurde 1270 als „Richenbach“ erstmals erwähnt. Der Ort war zwischen Geroldseck und Tiersberg geteilt. Der Tiersberger Teil kam im 14. Jahrhundert über Schwarzenberg und Ettendorf, Hummel von Staufenberg nach und nach an Baden, die den Ort an die Röder zu Lehen gaben. Der hohengeroldseckische Teil kam über die Cronberg an die Grafen von der Leyen. Reichenbach war zunächst evangelisch, wurde aber ab 1658 wieder katholisch. Der baden-rödersche Teil kam 1806 an die Grafschaft Geroldseck, wurde mit dieser 1815 österreichisch und wurde 1819 an Baden (Amt Hohengeroldseck) abgetreten. Erst 1832 kam Reichenbach zum Bezirksamt Lahr.

Die ersten Stolpersteine für Verfolgte und Opfer des Nationalsozialismus wurden in Lahr im Januar 2004 verlegt, siehe Liste der Stolpersteine in Lahr/Schwarzwald.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Folgende Gemeinden wurden in die Stadt Lahr/Schwarzwald eingemeindet:

  • 1899: Burgheim
  • 1933: Dinglingen
  • 1. Januar 1972: Hugsweier, Kippenheimweiler, Kuhbach, Langenwinkel, Mietersheim, Reichenbach und Sulz

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Lahr Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1804 4.753
1815 4.371
1852 6.939
1. Dezember 1871 9.173
1. Dezember 1880 ¹ 11.152
1. Dezember 1900 ¹ 16.068
1. Dezember 1910 ¹ 17.919
16. Juni 1925 ¹ 16.609
16. Juni 1933 ¹ 16.807
17. Mai 1939 ¹ 18.100
1946 16.662
Jahr Einwohnerzahlen
13. September 1950 ¹ 19.530
6. Juni 1961 ¹ 22.599
27. Mai 1970 ¹ 24.725
31. Dezember 1975 35.570
31. Dezember 1980 35.465
27. Mai 1987 ¹ 33.141
31. Dezember 1990 34.719
31. Dezember 1995 42.021
31. Dezember 2000 42.555
31. Dezember 2005 43.648
31. Dezember 2007 43.543

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen[Bearbeiten]

Das Lahrer Umland gehörte bis zur Gründung des Erzbistums Freiburg im Jahr 1821 zum Bistum Straßburg. Die Stadt wurde ursprünglich von den Pfarreien Dinglingen und Burgheim betreut. 1259 wurde vor den Toren der Stadt ein Augustinerkloster der Steigerherren gegründet, das 1482 in ein Kollegiatstift regulierter Augustiner-Chorherren umgewandelt wurde.

1492 wurde die Pfarrei Burgheim nach Lahr verlegt und die ehemalige Klosterkirche wurde Pfarrkirche Lahrs (Stiftskirche). Lahr war danach über Jahrhunderte eine ausschließlich evangelische Stadt. Die Stiftskirche wurde in badischer Zeit Sitz eines Dekans für das gesamte Umland. Aus der Stiftsgemeinde entstanden weitere Kirchengemeinden, und zwar die Christusgemeinde und die Friedensgemeinde. Diese schlossen sich später zu einer Gesamtkirchengemeinde zusammen. Zu dieser gehören auch die Johannesgemeinde Sulz, die Luthergemeinde, Paulusgemeinde und Melanchtongemeinde in Dinglingen bzw. Lahr-West und die Petrusgemeinde Burgheim. Weitere evangelische Kirchengemeinden gibt es in den Stadtteilen Hugsweier, Kippenheimweiler und Langenwinkel, während Langenwinkel von der Pfarrei Hugsweier und Kippenheimweiler von der Nachbarpfarrei Kippenheim betreut wird. Die Protestanten aus Kuhbach und Reichenbach werden von der Gemeinde Seelbach und die von Mietersheim von Lahr betreut. Die meisten protestantischen Kirchengemeinden gehören zum Dekanat Lahr der Evangelischen Landeskirche in Baden. Auch der Liebenzeller Gemeinschaftsverband ist in Lahr ansässig. Daneben gibt es in Lahr auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), die Evangelisch-methodistische Kirche, die Adventgemeinde und eine Freie Christengemeinde. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Lahr vertreten.

Anfang des 19. Jahrhunderts zogen auch wieder Katholiken nach Lahr. 1843 wurde die katholische Pfarrei gegründet und ab 1846 wurde die eigene Kirche St. Peter und Paul erbaut. Die 2. Pfarrei wurde St. Marien 1960 (Kirche von 1954/56). Weitere katholische Gemeinden gibt es in Dinglingen (Hl. Geist mit Filialkirche St. Martin Hugsweier), Kuhbach (Mariae Himmelfahrt und Kapelle Unserer Lieben Frau), Reichenbach und Sulz (St. Peter und Paul). In Sulz bestand zwischen 1773 und 1959 ein Simultaneum zwischen evangelischer und katholischer Gemeinde. Die katholischen Gemeinden gehören zum Dekanat Lahr des Erzbistums Freiburg.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat wird für fünf Jahre direkt gewählt und hat 32 Mitglieder, die die Bezeichnung Stadtrat führen.
Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 brachte bei einer Wahlbeteiligung von 36,88 % folgendes Ergebnis:

2
8
4
7
3
8
Von 32 Sitzen entfallen auf:
Kommunalwahl in Lahr 2014
 %
30
20
10
0
25,1 %
25,3 %
13,8 %
8,4 %
22,3 %
5,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+1,2 %p
+0,8 %p
+0,5 %p
-4,2 %p
+1,5 %p
+1,4 %p

Die bei Gemeindereform 1972 eingegliederten Stadtteile sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, das heißt es gibt jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Jede Ortschaft hat eine Ortschaftsverwaltung, quasi ein „Rathaus vor Ort“.

Oberbürgermeister[Bearbeiten]

An der Spitze der Stadt standen anfangs vier Ratsmitglieder, die „Vierer“, ab 1377 12 gewählt Ratsfreunde, darunter vier Bürgermeister. Daneben gab es einen Stadtamtmann bzw. Vogt oder Schultheiß, der zwischen der Herrschaft und der Stadt vermittelte. Im 19. Jahrhundert gab es einen Bürgermeister und einen Rat mit 11 Mitgliedern sowie einen größeren Bürgerausschuss. 1888 wurde die Städteordnung eingeführt. Seither gibt es einen Oberbürgermeister an der Spitze der Stadt. Dieser wird heute von der Bevölkerung auf acht Jahre gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der oder die Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“ bzw. „Erste Bürgermeisterin“ und der Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“.

Lahr im Schwarzwald: Storchenturm

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Stadt Lahr/Schwarzwald zeigt in gespaltenem Schild vorn in Gold einen roten Balken (= ehemalige geroldseckische Farben), hinten in Blau eine durchgehende silberne Mauer mit drei Zinnen, offenem Tor und hochgezogenem silbernem Fallgatter. Die Stadtflagge ist blau-weiß. Das Wappensymbol ist schon in den Siegeln seit 1305 bezeugt. Es handelt sich um das Wappen der Stadtgründer derer von Geroldseck sowie um das damals übliche Symbol für Städte, die Mauer. Letztere wurde im 15. Jahrhundert durch einen Zinnenturm ersetzt. Von 1898 bis 1958 zeigte das Wappen lediglich den Zinnenturm mit einem Engelskopf als Schildhalter. Diese Darstellung war seit dem 18. Jahrhundert bekannt, doch kehrte man 1958 wieder zur alten Wappendarstellung zurück.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Lahr unterhält seit 1962 mit Dole in Frankreich und seit 1971 mit Belleville in Kanada eine Städtepartnerschaft. Eine Städtepartnerschaft mit Alajuela in Costa Rica wurde im Mai 2006, im Vorfeld eines Testspieles der Costaricanischen Fußballnationalmannschaft für die WM 2006, in Lahr besiegelt. Die Lahrer Schulen unternehmen auch regelmäßig mit diesen Städten einen Schüleraustausch. In Costa Rica fand er 2006 erstmals statt.

Kinderbetreuung[Bearbeiten]

Die Stadt Lahr hat heute eine sehr hohe Geburtenrate. Die Verwaltung führt das auf verschiedene Angebote zur Betreuung von zwischen einem und zehn Jahre alten Kindern zurück, wie Kindertagesstätten und Schülerhilfen, die sie auch in Zusammenarbeit mit anderen Trägern organisiert.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Lahrer Sehenswürdigkeiten
Lahr im Schwarzwald: Burgheimer Kirche

Der Storchenturm ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Es handelt sich um den Rest der ehemaligen Tiefburg derer von Geroldseck, der ebenso wie Reste der alten Stadtmauer noch erhalten ist. Im Stadtteil Reichenbach befindet sich die Hammerschmiede.

Sehenswert ist auch der Stadtpark Lahr mit Museum in der Villa Jamm. Östlich des Stadtparks liegt die evangelische Christuskirche, 1880 errichtet aus Mitteln der Stiftung C.W. Jamms. Ihre kupfergedeckte Kuppel ist weithin sichtbar.

Wohl zu den markantesten Punkten der Stadt zählt das Alte Rathaus von 1608 mit wieder freigelegten Arkaden und einer spätgotischen Freitreppe.

Das Neue Rathaus der Stadt Lahr, einst als Industriellenvilla im Klassizismus erbaut, besitzt eine Fassade nach Entwurf von Friedrich Weinbrenner.

Kirchen[Bearbeiten]

  • Die heutige Hauptkirche der Stadt ist die evangelische Stiftskirche, ehemals zu Unserer Lieben Frau, eine frühgotische dreischiffige Basilika mit 1874 errichtetem Westturm. Sie geht auf eine Stiftung der Geroldsecker aus dem Jahr 1259 zurück, aus der auch das heutige Stift hervorging. Der Bau entstand noch im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik. Um 1500 wurde ein Westturm angefügt, 1850 erfolgte durch den Architekten Friedrich Eisenlohr eine durchgreifende Restaurierung. 1874 riss man den baufälligen spätgotischen Westturm ab und ersetzte ihn durch den heutigen nach Entwurf von Ludwig Diemer.[4]
  • Älter ist jedoch die Burgheimer Kirche (auch Peterskirche), eine romanische Chorturmkirche mit gotischen Wandmalereien. Sie stellt wohl eine der ältesten Kirchen rechts des Oberrheins dar.
  • Zwischen 1877 und 1880 wurde die Christuskirche Lahr als zweite evangelische Kirche der Stadt errichtet. Dabei handelt es sich um einen Kuppelbau im Stil der italienischen Renaissance.
  • Die evangelische Friedenskirche im Süden der Stadt wurde 1956 errichtet.
  • Die erste katholische Kirche St. Peter und Paul wurde 1846 im neoromanischen Stil mit Doppelturmfassade errichtet.
  • Die zweite Pfarrkirche ist St. Marien, 1954–1956 erbaut u. 1967 erweitert.
  • Evangelische Martinskirche Dinglingen (Barock, erbaut 1784).
  • Katholische Kirche Heilig Geist Dinglingen (erbaut 1911).
  • Evangelische Melanchthonkirche Dinglingen (erbaut 1979).

In den Stadtteilen gibt es folgende Kirchen und Kapellen:

  • Evangelische Kirche Hugsweier (ehemals St. Margarethen, erbaut 1755 bis 1790).
  • Katholische Filialkirche St. Martin Hugsweier (erbaut 1966).
  • Evangelische Filialkirche Kippenheimweiler (erbaut 1902).
  • Katholische Kapelle St. Gallus in Kuhbach (erbaut im 13. Jahrhundert).
  • Katholische Kirche Mariae Heimsuchung in Kuhbach (erbaut 1908).
  • Evangelische Kapelle Mietersheim (erbaut im 16./17. Jahrhundert).
  • Katholische Kirche Reichenbach (erbaut 1846 bis 1848 im neoromanischen Stil).
  • Katholische Marienkapelle am Eichberg in Reichenbach (erbaut 1958).[5]
  • Katholische Kirche St. Peter und Paul in Sulz (erbaut 1864 im neoromanischen Stil).
  • Evangelische Johanneskirche Sulz (erbaut 1960).
  • Evangelische Kirche Langenwinkel (erbaut 1970).

Sport[Bearbeiten]

Die Stadt Lahr hat mehrere Sportplätze, Sporthallen, Hockey- und Tennisplätze, unter anderem das Stadion Dammenmühle, den Sportplatz Klostermatte, sowie das Hallensportzentrum, das zwei Sporthallen und das Hallenbad beinhaltet. Außerdem gibt es in Lahr-Reichenbach einen 18-Loch Golfplatz.

Das größte Freibad in Lahr ist das Terrassenbad, direkt am Hang des Schutterlindenberges gelegen. Es besitzt ein 50-m Becken mit Sprungbecken, ein Attraktionsbecken mit Riesenrutsche, Wasserpilz und Strudel sowie ein Kinder- und Babybecken. Außerdem steht noch ein Beachvolleyballfeld zur Verfügung.

In Lahr gibt es 86 Sportvereine, vom Angelverein bis zum Yachtclub. Der Turnverein Lahr von 1846 ist mit nahezu 2000 Mitgliedern der größte Sportverein Lahrs. Der Lahrer Fußballverein 1903 spielt in der Verbandsliga Südbaden (2012/2013) und war unter dem Namen Sportfreunde Lahr 1949 Meister der Vorgängerliga 1. Amateurliga.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die Chrysanthema – eine dreiwöchige, in Deutschland einzigartige Blumenausstellung – findet jährlich im Spätjahr statt und lockt tausende Blumeninteressierte aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in die aufwendig geschmückte Altstadt.

Außerdem findet alle vier Jahre das Lahrer Stadtfest statt, bei dem auf verschiedenen Bühnen über ganz Lahr verteilt verschiedene „Live-Acts“ dargeboten werden.

Seit 2007 befindet sich im ehemaligen MdS-Gebäude die Messe Lahr. Es finden in regelmäßigen Abständen Messen und Veranstaltungen statt.

Besondere Veranstaltung[Bearbeiten]

Das Landeskabinett beschloss, dass die Stadt die Landesgartenschau 2018 ausrichten wird. Hierbei setzte sich Lahr gegen 16 weitere Mitbewerber durch. Als Ausrichter der Blumenschau kann mit einer Landesförderung von ca. 5 Millionen Euro gerechnet werden. Laut Ministerpräsidenten Günther Oettinger sollen die Fördermittel der Region einen Schub verleihen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Lahr verfügt mit der ehemaligen NATO-Airbase über den Flughafen Blackforest Airport, dessen Start-/Landebahn von 3 km Länge und 45 m Breite zu den längeren in Deutschland zählt.

Lahr verfügt über eine Autobahnanbindung an die A 5 Karlsruhe–Basel und ist Kreuzungspunkt der Bundesstraßen 3, 36 und 415.

Lahr besitzt einen Bahnhof an der Rheintalbahn der Deutschen Bahn. Der ehemalige Stadtbahnhof der Lahrer Eisenbahn-Gesellschaft und die Anlagen der Mittelbadische Eisenbahnen AG, die von Seelbach nach Kehl als Dampfstraßenbahn durch die Stadt fuhr, sind mittlerweile vollständig abgebaut.

Ortsansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Behörden, Gericht und Einrichtungen[Bearbeiten]

Altes Rathaus

In Lahr ist die IV. Bereitschaftspolizeiabteilung untergebracht. Hier werden junge Polizistinnen und Polizisten auf ihren Dienst vorbereitet. Ferner gibt es in Lahr ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Offenburg gehört, Kammern des Arbeitsgerichts Freiburg, ein Finanzamt, eine Agentur für Arbeit und ein Notariat. Auch der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg hat hier seinen Hauptsitz. Ferner ist Lahr Sitz des Dekanats Lahr der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Lahr innerhalb der Region Ortenau des Erzbistums Freiburg.

Medien[Bearbeiten]

In Lahr erscheinen drei Tageszeitungen. Die Lahrer Zeitung, eine Lokalausgabe des Schwarzwälder Boten, die Lokalausgabe der Badischen Zeitung aus Freiburg (ehemals „Lahrer Anzeiger“) und der Lahrer Lokalteil der Mittelbadischen Presse aus Offenburg unter dem wiederbelebten Titel „Lahrer Anzeiger“. Als Besonderheit ist noch der seit 1800 erscheinende Lahrer hinkende Bote zu erwähnen.

Bildung und Forschung[Bearbeiten]

Lahr beherbergt die staatlich anerkannte Privatuniversität Wissenschaftliche Hochschule Lahr der AKAD-Privathochschulen. Das Klinikum Lahr ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg.

In der Stadt Lahr gibt es

drei Gymnasien:

  • Max-Planck-Gymnasium (Profil: Französisch und Englisch, Naturwissenschaft und Technik)
  • Scheffel-Gymnasium (seit 1804, die älteste höhere Schule zwischen Karlsruhe und Freiburg, Profil: Französisch und Englisch, Latein und Englisch, Italienisch, Bilingualer Englisch-Zug, Hochbegabten-Klasse, NaT-Working, Naturwissenschaft und Technik)
  • Clara-Schumann-Gymnasium (seit 1997 mit achtjährigem Zug, Profil: Schwerpunkt Musik, siebenjähriger Aufbauzug ab Klasse 7, dreijähriger Aufbauzug nach der Mittleren Reife, Internatsangebot mit ca. 45 Plätzen)

die Otto-Hahn-Realschule, die Gutenbergschule (Förderschule), acht Grundschulen: Eichrodt-Grundschule, Geroldseckerschule, Johann-Peter-Hebel-Schule, Luisenschule, Schutterlindenberg-Schule, Grundschule Kuhbach, Grundschule Langenwinkel, Schulhaus Kippenheimweiler und Grundschule Mietersheim. Dazu kommen zwei Grund- und Hauptschulen in Reichenbach und in Sulz und zwei reine Hauptschulen: Friedrich-Hauptschule und Theodor-Heuss-Hauptschule Dinglingen.

Der Ortenaukreis ist Träger der Gewerblichen Schulen Lahr, der Kaufmännischen Schule Lahr (unter anderem mit dem Integrierten Beruflichen Gymnasium Lahr, das eine sozialwissenschaftliche und eine wirtschaftswissenschaftliche Richtung hat), der Beruflichen Schule im Mauerfeld (Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule), der Brüder-Grimm-Schule für Sprachbehinderte mit Pinocchio- Schulkindergarten für Sprachbehinderte und der Georg-Wimmer-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten für Geistigbehinderte.

Weitere öffentliche Schulen sind die Badische Malerfachschule und die Krankenpflegeschule am Klinikum Lahr.

Zahlreiche Privatschulen runden das schulische Angebot Lahrs ab. Es gibt unter anderem ein Abendgymnasium, eine Abendrealschule, die Altenpflegeschule der Arbeiterwohlfahrt am Altvaterweg, eine Berufsfachschule für Kosmetik, die Ferdinand-Fingado-Schule für Erziehungshilfe, eine Freie Evangelische Schule (Grund-, Haupt- und Realschule sowie Gymnasium), eine Hebammenschule und eine Physiotherapeutenschule der Deutschen Angestellten Akademie e. V. und die Sprachheilschule am Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrum.

Hilfsorganisation THW[Bearbeiten]

Der Ortsverband Lahr der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) besteht seit den 1950er Jahren. Er war bisher deutschlandweit und im Ausland u. A. nach Flutkatastrophen tätig. Teil des Ortsverbands ist die in Deutschland einmalige Fachgruppe Beleuchtung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Stadt Lahr hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:[9]

  • 1818: Ludwig Freiherr von Liebenstein
  • 1829: Carl Ludwig II. von Lotzbeck; für die Vorteile, die seine Tabakfabrik Stadt und Bürgerschaft gewährte
  • 1844: Philipp Jacob Bittmann, Amtsrevisor; für Verdienste um die Einwohnerschaft und das Rechnungswesen der Stadt
  • 1851: Friedrich Greiner, Bezirksingenieur; für seine Verdienste um den Bau der Lahrer Wasserleitung
  • 1858: Karl August Gebhard, Hofrat und Gymnasialdirektor
  • 1862: Friedrich Freiherr von Seldeneck, Oberförster
  • 1863: Ferdinand von Lotzbeck, Fabrikant; für Verdienste um die Stadt und die Förderung der Eisenbahn
  • 1893: August Winther, Vorsteher des Bezirksamts
  • 1895: Fürst Otto von Bismarck, ehem. Reichskanzler
  • 1899: Ferdinand Sander, Fabrikant
  • 1928: Gustav Altfelix, Oberbürgermeister
  • 1933: Adolf Hitler, Reichskanzler (nach Gemeinderatsbeschluss von 1947 aus der Liste gestrichen)
  • 1933: Paul von Hindenburg, Reichspräsident (nach Gemeinderatsbeschluss von 1947 aus der Liste gestrichen)
  • 1953: Paul Waeldin, Regierungspräsident und Oberbürgermeister
  • 1952: Hans Benetz, Fabrikant; wegen seiner Verdienste um die Bürger der früher selbständigen Gemeinde Kuhbach. Benetz wurde mit der Eingemeindung von Kuhbach 1972 Ehrenbürger von Lahr
  • 1976: Charles Laurent-Thouverey, Bürgermeister von Dole; für seine Verdienste um das freundschaftliche Verhältnis zwischen Lahr und Dole
  • 1981: Felix Wankel, Ingenieur; in Würdigung seiner „zukunftsweisenden Erfindung“ des Drehkolbenmotors

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sonstige Persönlichkeiten, die mit Lahr in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Badisches Städtebuch; Band IV 2. Teilband aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages“, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart 1959
  • Stadt Lahr (Hrsg.), Geschichte der Stadt Lahr

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lahr/Schwarzwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Lahr/Schwarzwald – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Gerhard Fingerlin: Lahr-Dinglingen (OG). Römische Siedlung. In: Dieter Planck (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1555-3, S. 170–172.
  3. Dokumentation „Familienfreundliches Lahr“ der Stadt (PDF, 8,2 MB)
  4. Für Seelenheil und Bürgerwohl. 750 Jahre Stiftskirche und Spital Lahr (1259–2009). Lahr, Kaufmann Verlag, 2009. ISBN 978-3-7806-8170-6.
  5. http://www.reichenbach.lahr.de/reichenbach/sehenswuerdigkeiten/marienkapelle.714.221,228,714.htm
  6. http://www.badische-zeitung.de/lahr/rewe-baut-penny-logistikzentrum-fuer-28-millionen--9259810.html
  7. MOLOTOW/Unternehmen/Über uns
  8. Zehnder
  9. Liste der Ehrenbürger, Badische Zeitung.